Der "Vertrag über eine Verfassung für Europa" aus kulturpolitischer Sicht

in Positionspapier der IG Kultur Österreich Der "Vertrag über eine Verfassung für Europa" und seine geplante Ratifizierung Am 18. Juni 2004 wurde der vom europäischen Verfassungskonvent zwischen Februar 2002 und Juni 2003 ausgearbeitete Vertrag über eine Verfassung für Europa von allen 25 Mitgliedsländern angenommen und am 29. Oktober dieses Jahres durch die Staats- und Regierungschefs in Rom feierlich unterzeichnet. Nun wird das Vertragswerk den einzelnen Staaten

Preise der IG Kultur Steiermark

Preisverleihung im Rahmen der Landeskulturkonferenz 2004

Landeskulturkonferenz 2004

Wie finanziert sich Kultur? Am 13. November 2004 um 14.30 Uhr im Theater am Ortweinplatz, 8010 Graz

Represent What? Represent Whom?

Von Markus Griesser Unter dem Titel "Öffentliche Kulturförderung und politische Repräsentation - Diskussion am Beispiel des österreichischen Jubiläumsjahres 2005" lud am Freitag, dem 19. November 2004, das Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (IKM) in Kooperation mit der Forschungsgesellschaft für kulturökonomische und kulturpolitische Studien ( FOKUS ) zu einer Podiumsdiskussion in die Räumlichkeiten der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Als ReferentInnen hatte man eine

Jubiläumsjahr 2005: Vorsorgen, nicht stramm stehen!

Von Martin Wassermair Österreich im Februar 2004: Anlässlich des 70-jährigen Gedenkens an die gewaltvolle Zerschlagung der Ersten Republik notierte der Leiter des Wiener Instituts für Zeitgeschichte in einem Zeitungskommentar, dass der Diktator Engelbert Dollfuß "durchaus Empathie" verdiene (Der Standard, 18.2.2004). Kurz zuvor war schon der bekannte Revisionist Gottfried Karl Kindermann in Wien zu Gast, um auf Einladung Andreas Khols in den Festsälen des Nationalrats über die

Kulturpolitik muss Kulturarbeit finanzieren!

Resolution der IG Kultur Steiermark - Kulturbudget/Kulturentwicklung 2005 Anhebung des prozentuellen Kulturbudgetanteils am Landes-Gesamtbudget! Die IG Kultur Steiermark fordert, dass der Kultur-Anteil des Landesbudgets von 1,7% (2004) auf zumindest 3,5% angehoben wird, insbesondere da die Steiermark dem selbst verliehenen Titel „Kulturland“ und Graz dem der „Kulturhauptstadt“ gerecht werden will. 0,6 % des Landeskulturbudgets müssen Kulturinstitutionen in freier Trägerschaft zugute kommen. (Vergleiche Salzburg: Landeskulturbudget: 3%, etwas mehr

Resolution zu Kulturbudget/Kulturentwicklung 2005

Resolution der IG Kultur Steiermark zu Kulturbudget/Kulturentwicklung 2005. Unterzeichnet von 37 Initiativen und 4 freischaffenden KünstlerInnen

Positionspapier zum Entwurf des EU-Programms "Kultur 2007"

Stellungnahme der IG Kultur Österreich zum Vorschlag für einen Beschluss des Europäischen Parlaments und des Rates über das Programm "Kultur 2007" (2007-2013) Das Kulturprogramm ist das Hauptinstrument zur Umsetzung der EU-Kulturpolitik, auf der Rechtsgrundlage des Artikels 151 des Vertrages zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft. In seiner derzeitigen Fassung ist das Programm wohl kaum in der Lage, die umfangreichen Intentionen des Artikels 151 zu erfüllen. Mit dem

Kürzung der Salzburger Kulturförderung ist ein schwerer Fehler!

Bürgermeister Schaden braucht kritische Kulturinitiativen im Kampf gegen die Aushungerungspolitik der Bundesregierung "Der Kahlschlag des Salzburger Bürgermeisters im Kulturbereich ist ein schwerer Vertrauensbruch und zeugt von großer Kurzsichtigkeit. Er schadet damit genau jenen Initiativen und Projekten, die er in seinem Kampf gegen die Aushungerungspolitik der Bundesregierung noch dringend benötigt!" Fassungslos zeigt sich auch die IG Kultur Österreich angesichts der Entscheidung in Salzburg, die städtische Förderung für

Mehr für Kulturinitiativen, mehr an Unsicherheit?

Bundesregierung muss für notwendige Investitionen des Dornbirner SPIELBODEN Beitrag leisten! "Wenn Kunststaatssekretär Franz Morak davon spricht, mehr für die regionalen Kulturinitativen zu tun, so ist klar, was er damit eigentlich meint: Mehr Unsicherheit und mehr Geringschätzung!" Sehr verärgert reagiert die IG Kultur Österreich gemeinsam mit der IG Kultur Vorarlberg auf die Nachricht, dass dem Kulturzentrum SPIELBODEN in Dornbirn dringend benötigte Investitionsmittel völlig unerwartet verweigert werden. Zur

Karl-Seligsprechung: ORF muss TV-Übertragung absetzen!

Informations- und Bildungsauftrag des öffentlichen Rundfunks hat sich an den Prinzipien der Republik zu orientieren "Es ist schon eine Schande, dass Repräsentanten der Republik Österreich an der Seligsprechung eines Vertreters jenes Kaiserhauses teilnehmen, das Europa Anfang des 20. Jahrhunderts in Schutt und Asche gelegt hat. Noch erschreckender ist allerdings die Tatsache, dass der ORF derartige Feierlichkeiten zum öffentlich-rechtlichen Interesse erhebt!" Die IG Kultur Österreich, bundesweiter Dachverband

Kein Verhandlungsmandat für die EU-Kommission zur UNESCO-Konvention!

Kunst darf nicht zu einer Ware oder Dienstleistung degradiert werden! Trotz intensiver Vorarbeiten auf nationaler Ebene will die EU-Kommission das Verhandlungsmandat für die UNESCO-Konvention zum Schutz kultureller Inhalte und künstlerischer Ausdrucksformen an sich reißen. Sie beruft sich dabei auf Teilzuständigkeiten, besonders in Handelsfragen. Der Kulturrat Österreich protestiert in aller Schärfe dagegen, dass das Prinzip der Subsidiarität von Kunst und Kultur weiter ausgehöhlt wird. Kulturpolitik wird so