Seit 2014 ist Dr. Peter Kaiser (SPÖ) Landeshauptmann in Kärnten/Koroška. Im Wahlkampf 2018 haben viele Kulturtätige seine Wiederwahl unterstützt. Einige Forderungen wurden umgesetzt, schmerzhaft ausgeblieben ist eine zufriedenstellende Entwicklung des Kulturbudgets. Am 19.09.2022 trafen wir seit Pandemiebeginn einander erstmals wieder persönlich in großer Runde.
Mischpult Die aktuelle Rekordinflation sowie die hohen Energiekosten konfrontieren den gemeinnützig tätigen Kunst- und Kulturbereich erneut mit massiven Existenzproblemen. Die Politik spart währenddessen an Antworten.
Ausgestattet mit digitalen Tools lädt FLIP*FLOP Kulturinitiativen, Kunst- und Kulturakteur*innen, Techniker*innen und Nerds* dazu ein, mit zeitgemäßen Medientechnologien zu experimentieren.
Publikum blaues Licht Seit Ausbruch der Pandemie hat das Londoner Institut für Publikumsforschung „The Audience Agency“ kontinuierlich das britische Publikum aller Kultursparten in Stadt und Land zu ihren Einstellungen zum Besuch von Kulturveranstaltungen befragt. Im Frühjahr dieses Jahres konnten die Ergebnisse und Vorschläge im Rahmen eines Webtalks der IG Kultur in Kooperation mit der Europäischen Theaternacht mit den Studienverantwortlichen besprochen werden. Die sechste und jüngste Befragungswelle (3.197 Befragte) fand im April 2022 statt. Einige der Trends sind sicher auch für uns relevant.
Die aktuelle Rekordinflation ist auch im Kunst- und Kulturbereich bereits deutlich spürbar. Als Teil des Kulturrats Österreich fordern wir umfassende Lösungen bei Strompreisbremse und Teuerungsausgleich.
Am Montag, 26. September 2022, fand gemeinsam mit Landeshauptmann und Kulturreferent Dr. Peter Kaiser und in Kooperation mit der Interessensgemeinschaft der Kulturinitiativen in Kärnten/Koroška (IG KiKK) in den Räumlichkeiten der Abteilung 14 – Kunst und Kultur und des Museums Moderner Kunst Kärnten (MMKK) ein „Tag der offenen Türe“ statt. Update: Die Podiumsdiskussion zu "Fairness und Fair Pay" mit dem Landeshauptmann und Vertreterinnen der Interessensgemeinschaften wurde aufgezeichnet und kann auf YouTube nachgesehen werden!
Documenta15, ©Patrick Kwasi Die Documenta ist eine der wichtigsten Kunstausstellungen der Welt. Die aktuelle Ausgabe war Sensation und Skandal zugleich. Die Documenta hat versucht, die institutionellen Schranken zu überwinden und es auch tatsächlich geschafft, die politischste, partizipativste, vielfältigste und dynamischste Documenta zu werden, die es je gab. So viel freie Szene gab es in der Hochkultur noch nie. Doch über die Kunstwelt hinaus drangen die Nachrichten über antisemitische Bilder und die Frage, was Kunst darf. Die Documenta ist auch ein Lehrstück über die Grenzen der Kunst. Nur nicht so, wie ihr denkt.
Fatma Haron schreibt über die stereotypisierenden Zuschreibungen von Frauen, die als Musliminnen gelesen werden. Es ist die Aufgabe von progressiver Kunst und Kultur, die Versäumnisse der kolonialen rassistischen Vergangenheit richtigzustellen und ein reflektiertes Narrativ an uns heranzutragen. Scheherezaden und Aishas brauchen keine Rettung. Sie sind imstande, sich selbst zu retten, jedoch nur wenn, wir endlich verlernen, sie falsch zu lesen.
Geldscheine 2022 gab es bei Bundesförderungen einen Fair Pay-Zuschuss. Ab 2023 soll Fair Pay Teil der "normalen" Subvention sein. Der Weg dazu ist noch ein wenig holprig. Hier findet ihr die wichtigsten Informationen für eine gelungene Einreichung.
Die steigenden Energiekosten treffen die Kultureinrichtungen mit voller Härte. Als gemeinnützige Organisationen, die abhängig von öffentlichen Förderungen sind, unterliegen sie der Auflage keine nennenswerten finanziellen Rücklagen bilden zu dürfen. Krisenpläne lassen auf sich warten.
In der September Ausgabe des Kulturradio geht es um einen kritischen Blick auf das Thema kulturelle Vielfalt in einer (post)migrantischen Gesellschaft.
NFT Blockchain Zeitungen, Fernsehen und Radio berichten derzeit vermehrt von Millionen, die mit dem Verkauf von Pixelkunst und Musik als Non Fungible Tokens verdient werden können. Das neue Album der Kings of Leon wird nicht nur in Musikmedien, sondern auch im Börsen-TV und auf Fintech-Websites besprochen. Das Auktionshaus Christie’s versteigert eine digitale Collage des US-Künstlers Beeple als NFT für 69,3 Millionen US-Dollar. Wohin der Jubel führt, ist jetzt schon klar: In einigen Monaten werden viele dieser Medien den Trend als beendet, die Blase als geplatzt, das Konzept als gescheitert erklärt haben. So funktioniert ein Hype Cycle üblicherweise. Non Fungible Tokens sind großartig. Aber sie sind nicht das, was sie zu sein scheinen.