Brokering Migrants

Brokering Migrants’ Cultural Participation: Ein Projekt gefördert aus Mitteln der Europäischen Union (DG Home Affairs)

Das Projekt „Brokering Migrants’ Cultural Participation“ wird von 2013 bis 2015 von Interarts (Spanien), Intercult (Schweden), der Platform for Intercultural Europe (Belgien), ECCOm (Italien) durchgeführt.

Ziel des Projekts ist die Analyse der Beteiligung von Personen mit Migrationshintergrund auf allen Ebenen von kultureller Institutionen: der Anteil im künstlerischen und nicht-nicht-künstlerischen Personal, in Bezug auf Inhalte und Programm sowie in der Öffentlichkeitsarbeit und bezüglich der Frage, welches Publikum erreicht werden soll.

Der erste Teil des Projektes besteht aus einer Untersuchung von ausgewählten Kulturinstitutionen um herauszufinden, wie sehr sie sich neuen Bevölkerungsschichten öffnen und aktiv Maßnahmen zur Förderung der Diversität in den oben genannten Bereichen setzen. Die komparativen Fallstudien, in denen ca. zehn Institutionen pro Land untersucht werden, dienen als Basis für Weiterbildungs- und Austauschpartnerschaften, die in Kooperation mit ExpertInnen aus migrantischen Selbstorganisationen, aus dem Kulturbereich sowie mit ArbeitsmarktspezialistInnen erarbeitet werden. 
 

Das Ziel dieser Partnerschaften ist es, dass Institutionen, die die Anpassung an neue gesellschaftliche Gegebenheiten bereits vollzogen haben, ihr Wissen und ihre Strategien an diejenigen weitergeben, die sich erst am Beginn dieses Prozesses befinden.

Die IG Kultur Österreich hätte den österreichischen Teil des Projektes durchführen sollen. Da wir seitens des Bundeskanzleramtes keine nationale Zusatzförderung erhielten mussten wir aus dem Projekt aussteigen. Dem Verein Educult gelang es dann zu einem späteren Zeitpunkt von österreichischer Seite in das Projekt einzusteigen. Die IG Kultur Österreich wurde mit der Videodokumentation beauftragt.