5 Jahre Wende: Verschlechterungen für freie Kulturarbeit!

"Nach einem halben Jahrzehnt Koalition aus ÖVP und FPÖ müssen wir feststellen, dass wir mit unseren Warnungen recht behalten haben!" Anlässlich des fünften Jahrestages der Regierungsbildung zieht die IG Kultur Österreich eine höchst unerfreuliche Bilanz. Daraus eine kleine Auswahl: Dramatische Kürzungen in der Basisfinanzierung der freien Kulturarbeit, eine vollkommen unzulängliche soziale Absicherung der Kunstschaffenden und nicht zuletzt die ungebrochene Aushungerung der Kommunen im Finanzausgleich, die nun

Seminar Abzugssteuer im Kulturbereich

Seminar am 30. Jänner 2005 im Forum Stadtpark Graz

Jour Fixe mit Edgar Sterbenz, ORF Stmk

Jour Fixe mit Edgar Sterbenz, Direktor ORF Steiermark. 26. Jänner 2005, 18:00, Das andere Theater Orpheumgasse 11, 8020 Graz

Jubiläumsjahr ist Bestandteil der national-konservativen Wende

"Die bevorstehenden Staatsfeierlichkeiten machen schon jetzt deutlich, dass das Jahr 2005 in erster Linie der Selbstinszenierung einer von der ÖVP dominierten Bundesregierung dient!" Die IG Kultur Österreich beobachtet die Entwicklung bereits seit Monaten aus einer kritischen Perspektive und sieht sich in den Befürchtungen bestätigt: Das so genannte Jubiläumsjahr ist wesentlicher Bestandteil des seit 2000 andauernden national-konservativen Wendeprojekts. "Die zweifelhafte Darstellung einer heroischen Nachkriegsgeschichte, die bewusste Ausblendung

Bolkesteinrichtlinie: Eine kulturpolitische Stellungnahme

Worum handelt es sich bei der Dienstleistungsrichtlinie und was soll sie bewirken? Die so genannte "Bolkesteinrichtlinie", benannt nach dem ehemaligen, für die Bereiche Binnenmarkt, Steuern und Zollunion zuständigen EU-Kommissar Frits Bolkestein, kann als "Zwilling" des internationalen Dienstleistungsabkommens GATS auf europäischer Ebene begriffen werden. Besagte Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über Dienstleistungen im Binnenmarkt, so ihr eigentlicher Name, versucht hier nämlich endgültig das zu realisieren,

Der "Vertrag über eine Verfassung für Europa" aus kulturpolitischer Sicht

in Positionspapier der IG Kultur Österreich Der "Vertrag über eine Verfassung für Europa" und seine geplante Ratifizierung Am 18. Juni 2004 wurde der vom europäischen Verfassungskonvent zwischen Februar 2002 und Juni 2003 ausgearbeitete Vertrag über eine Verfassung für Europa von allen 25 Mitgliedsländern angenommen und am 29. Oktober dieses Jahres durch die Staats- und Regierungschefs in Rom feierlich unterzeichnet. Nun wird das Vertragswerk den einzelnen Staaten

Preise der IG Kultur Steiermark

Preisverleihung im Rahmen der Landeskulturkonferenz 2004

Landeskulturkonferenz 2004

Wie finanziert sich Kultur? Am 13. November 2004 um 14.30 Uhr im Theater am Ortweinplatz, 8010 Graz

Represent What? Represent Whom?

Von Markus Griesser Unter dem Titel "Öffentliche Kulturförderung und politische Repräsentation - Diskussion am Beispiel des österreichischen Jubiläumsjahres 2005" lud am Freitag, dem 19. November 2004, das Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (IKM) in Kooperation mit der Forschungsgesellschaft für kulturökonomische und kulturpolitische Studien ( FOKUS ) zu einer Podiumsdiskussion in die Räumlichkeiten der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Als ReferentInnen hatte man eine

Jubiläumsjahr 2005: Vorsorgen, nicht stramm stehen!

Von Martin Wassermair Österreich im Februar 2004: Anlässlich des 70-jährigen Gedenkens an die gewaltvolle Zerschlagung der Ersten Republik notierte der Leiter des Wiener Instituts für Zeitgeschichte in einem Zeitungskommentar, dass der Diktator Engelbert Dollfuß "durchaus Empathie" verdiene (Der Standard, 18.2.2004). Kurz zuvor war schon der bekannte Revisionist Gottfried Karl Kindermann in Wien zu Gast, um auf Einladung Andreas Khols in den Festsälen des Nationalrats über die

Kulturpolitik muss Kulturarbeit finanzieren!

Resolution der IG Kultur Steiermark - Kulturbudget/Kulturentwicklung 2005 Anhebung des prozentuellen Kulturbudgetanteils am Landes-Gesamtbudget! Die IG Kultur Steiermark fordert, dass der Kultur-Anteil des Landesbudgets von 1,7% (2004) auf zumindest 3,5% angehoben wird, insbesondere da die Steiermark dem selbst verliehenen Titel „Kulturland“ und Graz dem der „Kulturhauptstadt“ gerecht werden will. 0,6 % des Landeskulturbudgets müssen Kulturinstitutionen in freier Trägerschaft zugute kommen. (Vergleiche Salzburg: Landeskulturbudget: 3%, etwas mehr

Resolution zu Kulturbudget/Kulturentwicklung 2005

Resolution der IG Kultur Steiermark zu Kulturbudget/Kulturentwicklung 2005. Unterzeichnet von 37 Initiativen und 4 freischaffenden KünstlerInnen