Am Montag, 2. März 2026, laden die IG Kultur Vorarlberg und die Österreichische UNESCO-Kommission zu einem diskursiven Abend im Theater am Saumarkt. Mit künstlerischen Impulsen und Einblicken von Expert:innen aus Kunst, Kultur, Umwelt und Politik werden regenerative Aspekte in Kunst und Kultur beleuchtet. Zu Gast sind Klimabotschafterin und Musikerin Lea Brückner, Autorin Sarah Kuratle, Interessensvertreterin der Bildenden Kunst Daniela Koweindl, Matthias Merta vom Biosphärenpark Großes Walsertal und weitere Gäste.
Die eigenständige Abteilung 14 – Kunst und Kultur der Kärntner Landesregierung steht aktuell im Zuge einer Verwaltungsreform zur Diskussion. Eine Herabstufung oder Auflösung dieser Abteilung wäre ein deutlicher kulturpolitischer Rückschritt – und würde die Strukturen, die Kunst und Kultur in Kärnten | Koroška stark machen, erheblich schwächen.
Am 29. Jänner 2026 hat das Kärntner Kulturgremium einen offenen Brief an die Landesregierung gerichtet, der mit großer Irritation und wachsender Sorge auf Pläne reagiert, die Abteilung 14 – Kunst und Kultur im Zuge einer Verwaltungsreform aufzulösen und zur bloßen Unterabteilung herabzustufen. Was auf den ersten Blick wie eine verwaltungstechnische Umstrukturierung erscheinen mag, ist bei genauerer Betrachtung ein Angriff auf demokratische Kulturpolitik – und ein gefährlicher Rückschritt in eine Zeit, die Kärnten bereits hinter sich gelassen glaubte.
Früher oder später steht jeder Vereinsvorstand vor derselben Frage: Wer kommt nach uns? In der aktuellen Episode der kulturpolitischen Sendung der IG KiKK widmet sich Ana Grilc dem Thema Generationswechsel – einer Herausforderung, die viele Kulturvereine in Kärnten|Koroška betrifft.
Wer kann es sich leisten, Kunst und Kultur zu schaffen? Welche Themen und Personen werden auf der Bühne sichtbar? Und für wen wird sie eigentlich gemacht? Im Hinblick auf eine vielfältigere sowie in vielen Belangen fairere Kulturlandschaft muss es das Ziel sein, das Förderwesen so zu gestalten, dass es für alle Menschen gleichermaßen zugänglich wird
Für viele Vereine steht aktuell der Jahresabschluss an – und damit Fragen zur korrekten Darstellung von Einnahmen und Ausgaben. Was gehört wohin? Wie werden Rücklagen, Fördermittel oder offene Rechnungen richtig erfasst? Und welche typischen Fehler lassen sich vermeiden? Im Webinar am 26.02. um 15:30 Uhr geben wir einen praxisnahen Überblick zur Einnahmen-Ausgaben-Rechnung in kleinen Vereinen, ergänzt durch konkrete Beispiele aus der Vereinspraxis. Ziel ist, mehr Klarheit und Sicherheit für den eigenen Jahresabschluss zu schaffen.
Ein traurig dreinschauendes zerbrochenes Sparschwein ©️ AdobeStock Ein Förderantrag wird abgelehnt. Die Begründung: nicht das Projekt, nicht die Qualität, nicht die Relevanz – sondern allein das fehlende Budget. Es sei schlicht kein Geld da, alle müssten sparen. Gibt es hier neben Fluchen und Weinen irgendetwas, dass man tun kann – z. B. rechtliche Möglichkeiten, gegen die Absage vorzugehen?
Gemeinsam mit der Psychotherapeutin Marlene Huemer widmen wir uns der Frage wie man die eigene Arbeit im Kulturbereich resilienter gestalten kann.
Welche Themen beschäftigen gemeinnützige Kulturvereine im Arbeitsalltag, die Unterstützung benötigen würden? Die Ergebnisse des Open Calls geben Einblick in die Herausforderungen – von konkreten Praxisfragen im Vereinswesen bis zu strukturellen Rahmenbedingungen freier Kulturarbeit.
Foto von Renata Moraes auf Unsplash Trägt eure Arbeit zur Verteidigung und Stärkung demokratischer Teilhabe online oder offline bei? Habt ihr Interesse, eure Arbeit und Erfahrungen bei einer internationalen Konferenz zu präsentieren? Dann bewerbt euch für die Teilnahme an der Jahreskonferenz der ENCC von 20. bis 22. Mai 2026 in Lissabon, Portugal. Die IG Kultur Österreich übernimmt für zwei Mitglieder Reise- und Teilnahme­kosten.
Die IG KiKK unterstützt den offenen Brief des Kärntner Kulturgremiums vom 29. Jänner 2026 und stellt sich solidarisch hinter dessen Forderung: Die Abteilung 14 – Kunst und Kultur muss als eigenständige Abteilung erhalten bleiben. Das Kulturgremium warnt in seinem Schreiben an die Landesregierung vor einem erheblichen kulturpolitischen Rückschritt mit weitreichenden Folgen für die künstlerische und kulturelle Arbeit in Kärnten | Koroška.
Wenn euer Verein Künstler*innen oder Mitwirkende aus anderen Ländern für Veranstaltungen engagiert, werden unter Umständen für diese Personen Steuern fällig – die sogenannte Abzugssteuer. Was dabei zu beachten ist, wie die Abzugssteuer zustande kommt und ob euer Verein voraussichtlich abzugssteuerpflichtig ist, zusammengefasst mit Unterstützung der KPMG Alpen-Treuhand GmbH für Kulturvereine.