Steuern und Abgaben

Als Kulturinitiative ist auf unterschiedliche steuerliche Regelungen und Abgaben zu achten. Informationen zu den Vereinsrichtlinien 2001.

AusländerInnen-Abzugssteuer

Viele Kulturinitiativen engagieren KünstlerInnen, die in Österreich keinen Wohnsitz haben. Diese sind nach § 99 EStG steuerpflichtig. Hier finden sich die wichtigsten Informationen zur so genannten AusländerInnen-Abzugsteuer sowie zu jenem Erlass, der eine Geringfügkeit und somit Steuerbefreiung vorsieht. § 99 EStG - AusländerInnen-Abzugsteuer Umfassende Erläuterungen zur Steuerpflicht für KulturveranstalterInnen Erlass zur Abzugsteuer Hier wird erklärt, welche Steuerentlastungen durch Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) vorgesehen sind und in welchen Fällen

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In der Regierungsvorlage für die Steuerreform 2015 wird für Betriebe, die überwiegend Barumsätze tätigen, eine Registrierkassenpflicht ab einen Umsatz von 15.000 Euro eingeführt. Jede Barbewegung muss mit einem manipulationssicheren elektronischen Aufzeichnungssystem einzeln erfasst werden. Es sind aber auch Ausnahmeregelungen vorgesehen wenn die Erfüllung dieser Verpflichtung unzumutbar wäre. Dies gilt nur für Betriebe, die nicht in Verbindung mit fest umschlossenen Räumlichkeiten ausgeführt werden (zB Maronibrater, „ Kalte

Umsatzsteuer bei gemeinnützigen Vereinen

Auch gemeinnützige Vereine können umsatzsteuerpflichtig sein. Allerdings gibt es dafür eine Reihe von Ausnahmen bzw. Voraussetzungen. Umsatzsteuerpflicht kann nur für den unternehmerischen Teil der Vereinstätigkeit entstehen. Dieser wird nicht als unternehmerisch gesehen, wenn auf Dauer keine Gewinne erzielt werden (sogenannte "Liebhaberei”). Wirtschaftliche Tätigkeit von Vereinen Bei der Tätigkeit von Vereinen wird unterschieden zwischen der reinen Vereinsebene und der Ebene wirtschaftlicher Tätigkeit. Auf der reinen Vereinsebene erfolgt

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Bescheide ohne Gewähr

Die Ausländerabzugssteuer wird von manchen Finanzämtern gar nicht eingehoben, von anderen wiederum extensiv ausgelegt. Die KünstlerInnen und die VeranstalterInnen müssen sich besser auskennen als die staatlichen Finanzbehörden – und deren Auskünfte sind immer unverbindlich. Die SteuerjuristInnen der Wirtschaftsuniversität Wien wollen der IG Kultur Österreich keinen Beratungsfolder erstellen, weil sie die Haftung für unrichtige Auskünfte fürchten und die Steuerberatungskanzleien haben eine Haftpflichtversicherung gegen Beratungsfehler. Ganz ohne Gewähr
Die IG Kultur Österreich hat in ihrer Stellungnahme das Gesetz zur Spendenabsetzbarkeit § 4a Abs. 2 Z 5 EStG kritisiert. Seit 20.01.2016 sind wir dabei die Praktikabilität zu prüfen und starten den Versuch selbst einen Erstantrag zu stellen, damit wir die Kulturvereine über die einzelnen Schritte und Schwierigkeiten informieren und auf dem Laufenden halten können. Für das formlose Ansuchen an das Finanzministerium brauchen wir vorab Bestätigungen

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Ungleichbehandlung I - Werbeabgabe

Zur Erinnerung: Auf Initiative der IG Kultur Österreich richtete der Nationalratsklub der SPÖ im Dezember 2000 eine parlamentarische Anfrage an Bundeskanzler Schüssel, um die Hintergründe für die Ungleichbehandlung von Kultur- und Sportvereinen bei der Neuregelung der Werbeabgabe in Erfahrung zu bringen. Zwei Monate später legte der Bundeskanzler die Beantwortung vor. Mit einem für die Kulturinitiativen ernüchternden Ergebnis. Wolfgang Schüssel begründet den Unterschied mit dem geringeren Sponsoringaufkommen

Ungleichbehandlung II - Sicherheitsgebührenverordnung

Die IG Kultur Österreich ist bereits seit 1997 unablässig darum bemüht, auf die Problematik der so genannten Sicherheitsgebühren aufmerksam zu machen, die für viele Kulturinitiativen eine enorme finanzielle Belastung nach sich zieht. Noch immer halten es Bezirkshauptmannschaften und Magistrate für notwendig, bei Veranstaltungen SicherheitsbeamtInnen zur Wahrung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit abzustellen. Die Kosten dafür sind in vollem Umfang von den VeranstalterInnen zu tragen (bis zu

Kunstförderung durch Steuerbefreiung

Wie sieht es mit der Steuerfreiheit öffentlicher Förderungen aus? Die wesentlichen Befreiungen finden sich im Einkommensteuergesetz, eine auch im Kunstförderungsgesetz. Das Einkommensteuergesetz unterscheidet bei Bezügen oder Beihilfen zwischen solchen, die für eine Tätigkeit im Inland und solchen, die für eine Tätigkeit im Ausland gewährt werden. Inland: Steuerfrei sind nur die Abgeltungen von Aufwendungen oder Ausgaben zur unmittelbaren Förderung der Kunst. Alles, was dem Künstler darüber hinaus
Gewinne aus entbehrlichen Hilfsbetrieben und begünstigungsschädlichen Betrieben unterliegen der Körperschaftssteuer. Der bisherige Freibetrag von € 7.500 pro Jahr wurde auf € 10.000 angehoben, dieser gilt bereits für das Veranlagungsjahr 2013 (BGBl. I Nr. 135/2013). Die Unterscheidung zwischen „kleinen Vereinsfesten“ als entbehrliche Hilfsbetriebe und „großen Vereinsfesten“ als begünstigungsschädliche Geschäftsbetriebe nach den Vereinsrichtlinien 2001 wurde neu definiert: nicht mehr die Zahl der Besucher_innen ist für die Beurteilung ausschlaggebend,

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Seit der Änderung des Glücksspielgesetzes Gspg durch das Budgetbegleitgesetz 2011 sind auch Preisausschreiben von der Glücksspielabgabe betroffen! Glücksspiele sind Ausspielungen, bei welchem die Entscheidung über das Spielergebnis ausschließlich oder überwiegend vom Zufall abhängt. Sofern die Teilnahme vom Inland aus erfolgt unterliegen Ausspielungen einer Glücksspielabgabe von 16% vom Einsatz, bei Glücksspielturnieren von den in Aussicht gestellten Gewinnen. Bei Lotterien ohne Erwerbszweck beträgt die Glücksspielabgabe 12% der erzielbaren

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