Presse

Aktuelle Presseaussendungen der IG Kultur Österreich.

Tibor Navracsics ist als EU Kommissar für Kultur ungeeignet

IG Kultur Österreich ist entsetzt über die Bestellung von Tibor Navracsics zum EU-Kommissar für Bildung, Jugend, Kultur und Bürgergesellschaft. Für manche gilt Tibor Navracsics (FIDESZ) als eher ruhiger, gelassener Politiker in der demokratiepolitisch vielfach kritisierten ungarischen Regierung Viktor Orbáns. Nichtsdestotrotz ist er als Justizminister unmittelbar für das repressive Mediengesetz zuständig, das bekanntlicher Weise darauf abzielt, regierungskritische Medien zum Verstummen zu bringen. Pesterlloyd bezeichnet ihn etwa als

Umverteilung weiter denken!

Positionspapier der IG Kultur Österreich: Die Einführung einer Festplattenabgabe ist noch nicht das Ende der notwendigen Novellierungen im UrheberInnenrecht Zur Zeit wird wieder um eine Novellierung des Urheberrechts gerungen, mit der eine bessere Vergütung der Leistungen von Künstler/innen erreicht werden soll. In der vorigen Regierungsperiode ist das Vorhaben ja gescheitert. Die Verhandlungen konzentrieren sich auf die Festplattenabgabe , deren Realisierung eigentlich überfällig ist. Die IG Kultur

Petition für die Grazer NS-Gedenktafeln

Mit den Stimmen von FPÖ & ÖVP wurde im Grazer Stadtsenat die Entfernung der Grazer NS-Gedenktafeln des Künstlers Jochen Gerz beschlossen. Am 29. Juli 2014 wurden die Tafeln von FP-Eustacchios Straßenamt entfernt.

Die Schranken der (politischen) Kultur

Wie restriktive Visa-Vergabe kulturellen Austausch verhindert. Die IG Kultur Österreich will die Absage zweier Theaterproduktionen beim Abtenauer Theaterfestival zum Anlass nehmen, um noch einmal auf die restriktive Visa-Politik österreichischer Botschaften hinzuweisen. Dieses Vorkommnis ist kein Einzelfall und die IG Kultur Österreich versucht seit Jahren, gemeinsam mit anderen NGOs (etwa der UNESCO, IG Bildende Kunst), darauf aufmerksam zu machen. Während sich viele Veranstalter_innen professionalisieren und viel Zeit

Mehr Vielfalt in Kunst und Kultur!

Die IG Kultur Österreich nimmt das gleichbleibende Kunst- und Kulturbudget zur Kenntnis und fordert mehr Maßnahmen für das dezentrale, vielfältige Kulturschaffen.

Offener Brief zur aktuellen kulturpolitischen Debatte

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann Mag. Franz Voves, sehr geehrter Herr Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl, sehr geehrter Herr Landesrat Dr. Christian Buchmann, sehr geehrte Frau Stadträtin Lisa Rücker, mit großem Befremden haben die unterzeichnenden LeiterInnen Grazer Institutionen im Bereich zeitgenössischer Kunst die durch die Medien kolportierte kulturpolitische Debatte wahrgenommen, in deren Zentrum die Rolle und Funktion des Kunsthaus Graz steht, die jedoch weit darüber hinaus zu gehen scheint.

Kultur veranstalten in der Steiermark – Unterlagen und Fotos

Am 4.April.2014 hatten wir einen sehr informativen und produktiven Workshop und Diskussionsnachmittag.

Kultur ist keine Ware!

Das Freihandelsabkommen TTIP (Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft), das gerade zwischen der EU und den USA verhandelt wird, stellt (wiedereinmal) grundsätzliche demokratische Standards in Frage.

Brokering Migrants: Österreichische Teilnahme aufgrund Unterfinanzierung abgesagt

Die IG Kultur Österreich muss die Teilnahme am Projekt "Brokering Migrants Cultural Participation" , das in den Ländern Belgien, Spanien, Schweden und Italien durchgeführt wird, aufgrund von mangelnder nationaler Finanzierung absagen . Ausgewählte große Kultureinrichtungen können nun nicht auf ihre Durchlässigkeit für Personen mit Migrationshintergrund befragt, analysiert und ihnen eventuell nötige Verbesserung vorgeschlagen werden. Das für Kunst und Kultur zuständige Ministerium konnte sich weder für eine

Stellungnahme zur Änderung des Bundes­theater­organisationsgesetzes

Stellungnahme zum Entwurf eines Bundesgesetzes, mit dem das Publizistikförderungs- gesetz 1984 – PubFG, Presseförderungsgesetz 2004 - PresseFG 2004, Bundesmuseen- Gesetz 2002, Bundestheaterorganisationsgesetz – BthOG, Bundesstatistikgesetz 2000 und Staatsdruckereigesetz 1996 geändert werden. Sehr geehrte Herr BM Dr. Ostermayer! Sehr geehrte Frau Dr. Luczensky! Im "Publizistikförderungsgesetz 1984, Presseförderungsgesetz 2004 u.a., Änderung" findet sich auch eine Änderung des Bundestheaterorganisationsgesetzes, das eine Erhöhung des jährlichen Budgets um 4,5 Millionen Euro