Presse

Aktuelle Presseaussendungen der IG Kultur Österreich.

Kultur der Worte oder Kultur der Nachhaltigkeit?!

Im Endspurt zur Gemeinderatswahl in der Stadt Graz wird Kultur doch noch ein Thema. Im Rahmen des Kulturdialoges am 16. Jänner sind sich die Vertreterinnen und Vertreter aller Parteien einig, die mehrjährigen Förderverträge weiterzuführen. Gut so. Von einer Index-/Inflationsanpassung ist aber leider nach wie vor keine Rede. Daraus resultierende Realförderverluste für langjährige Kulturprojekte führen zu einer Verschärfung der ohnehin schon prekären Arbeitsverhältnisse von Künstlerinnen und Künstlern.
Neuer Zirkus, zeitgenössischer Zirkus, Foto Franzi Kreis, Magazin Ig Kultur Österreich

Pressekonferenz: Neuer Zirkus in Österreich – Die Szene lebt!

Öffentlicher Launch der Päsentations- und Vernetzungsplattform ZIRKUSINFO.AT von KreativKultur und Präsentation des IG Kultur Magazins „HeuteZirkusMorgen“.

Novelle Steier. Kultur&Kunstförderungsgesetz 2016

Am Dienstag 15.November 2016 wurde im Landtag die 3.Novelle des Kultur- und Kunstförderungsgesetzes 2005 (KuKuFÖG) beschlossen. Die Änderungen treten mit 1.Jänner 2017 in Kraft. Kein Mut zur Innovation! Auch der 3. Novelle des Kultur- und Kunstförderungsgesetzes unter Landesrat Buchmann fehlt der politische Mut.

Die IG Kultur bereitet eine Klage zur Erreichung der Spendenabsetzbarkeit für alle Kulturvereine vor!

Seit 2016 sind private Spenden an Kulturvereine von der Einkommenssteuer absetzbar. Die IG Kultur Österreich ist mit dieser neuen Rechtslage unzufrieden, da sie an folgende Voraussetzungen gebunden ist:

Anhörung zur IG-Petition "Zukunft sieht anders aus!"

Am Dienstag, 8.März 2016 wurde die IG-Petition, die im Oktober 2015 übergeben wurde, im Petitionsausschuss des steirischen Landtages behandelt. In einer Anhörung bot sich die Möglichkeit den Inhalt der Petition "Zukunft sieht anders aus! - Zur Rettung des Kulturraums Steiermark" den Mitgliedern des Ausschusses darzustellen und damit auch die Kürzungen bei den unabhängigen steirischen Kulturinitiativen seit 2010. Die IG Kultur Steiermark war damit die Erste, der diese einzigartige neue Möglichkeit eingeräumt wurde.

Präsentation des Kunstberichtes im Parlament: Zu viel, um zu schließen, zu wenig, um die Puppen tanzen zu lassen

Vor über einem Jahr löste die Fair Pay Studie zur prekären Situation in der Kulturarbeit der IG Kultur Österreich bei Kulturminister Ostermayer noch befremdliche Freude aus: Es sei sehr erfreulich, dass Menschen bereit seien, für ein Taschengeld zu arbeiten – Geld sei ja nicht alles. Eine Ohrfeige für die tausenden, die in der Kulturarbeit unter schwierigsten ökonomischen Verhältnissen arbeiten. Österreichweit sind es über 1.200 Menschen, die

Rückblick 2015

Die bevorstehende Landtagswahl war der Auslöser für eine Rückschau auf die Jahre 2010-2015 in kulturpolitischer aber auch hinsichtlich der Kulturbudgetentwicklung. Diese Planung wurde durch die teils massiven Kürzungen von Landesförderungen bei Kulturinitiativen überrollt.

Der polternde Hobby-Mediator - Offener Brief

Offener Brief vom 29.Oktober 2015 anlässlich aktueller Aussagen des Vorsitzenden des Steirischen Kulturkuratoriums Igo Huber. Die gesetzlich vorgegebene 1 Mediator-Funktion scheint Igo Huber nicht besonders zu liegen. In zahlreichen Interviews, die er innerhalb der letzten Wochen und Monate gegeben hat, wird der Versuch deutlich, mit markigen Sprüchen kulturpolitische Realitäten herbeizureden, die keine sind.

IG Kultur Österreich und IG Kultur Wien fordern vom Nationalrat eine zukunftsweisende Raumpolitik

Wien (OTS) - Nach dem Wiener Gemeinderat befasst die IG Kultur Wien nun gemeinsam mit der IG Kultur Österreich den Nationalrat mit einer weiteren Initiative zum Thema Leerstand. In dem breit angelegten Papier fordern die Interessensgemeinschaften die Politik dazu auf umgehend Rahmenbedingungen für eine zukunftsweisende Raumpolitik in Österreich zu schaffen! "Spekulation mit Eigentum nimmt immer wildere Formen an, Immobilienfirmen, die mit Raum auf Geld spekulieren muss

Geplante Spendenabsetzbarkeit für Kultur führt zu Ungleichverteilung.

Die IG Kultur Österreich begrüßt grundsätzlich den Entwurf zum Gemeinnützigkeitsgesetz, der eine Absetzbarkeit von Spenden für Kultur vorsieht. Nicht bedacht wurden jedoch die Folgen der Eingrenzung der Begünstigung auf Einrichtungen, die bereits eine Kunst- oder Kulturförderung vom Bund oder Ländern erhalten. Einerseits müssen Institutionen, die sehr gut ohne öffentliche Subventionen auskommen und über private Förderungen finanziert werden, nun um öffentliche Gelder ansuchen, damit ihnen nicht die