Presse

Aktuelle Presseaussendungen der IG Kultur Österreich.

Der polternde Hobby-Mediator - Offener Brief

Offener Brief vom 29.Oktober 2015 anlässlich aktueller Aussagen des Vorsitzenden des Steirischen Kulturkuratoriums Igo Huber. Die gesetzlich vorgegebene 1 Mediator-Funktion scheint Igo Huber nicht besonders zu liegen. In zahlreichen Interviews, die er innerhalb der letzten Wochen und Monate gegeben hat, wird der Versuch deutlich, mit markigen Sprüchen kulturpolitische Realitäten herbeizureden, die keine sind.

IG Kultur Österreich und IG Kultur Wien fordern vom Nationalrat eine zukunftsweisende Raumpolitik

Wien (OTS) - Nach dem Wiener Gemeinderat befasst die IG Kultur Wien nun gemeinsam mit der IG Kultur Österreich den Nationalrat mit einer weiteren Initiative zum Thema Leerstand. In dem breit angelegten Papier fordern die Interessensgemeinschaften die Politik dazu auf umgehend Rahmenbedingungen für eine zukunftsweisende Raumpolitik in Österreich zu schaffen! "Spekulation mit Eigentum nimmt immer wildere Formen an, Immobilienfirmen, die mit Raum auf Geld spekulieren muss

Geplante Spendenabsetzbarkeit für Kultur führt zu Ungleichverteilung.

Die IG Kultur Österreich begrüßt grundsätzlich den Entwurf zum Gemeinnützigkeitsgesetz, der eine Absetzbarkeit von Spenden für Kultur vorsieht. Nicht bedacht wurden jedoch die Folgen der Eingrenzung der Begünstigung auf Einrichtungen, die bereits eine Kunst- oder Kulturförderung vom Bund oder Ländern erhalten. Einerseits müssen Institutionen, die sehr gut ohne öffentliche Subventionen auskommen und über private Förderungen finanziert werden, nun um öffentliche Gelder ansuchen, damit ihnen nicht die

Übergabe der IG Petition “Zukunft sieht anders aus”

Am Dienstag 6.Oktober 2015 wurde die Petition zur Rettung des Kulturraums Steiermark an Landtagspräsidentin Bettina Vollath übergeben. Personen aus dem Kulturbereich lasen Statements vor, die wiedergaben warum die Petition unterstützt wurde - 43 Bekenntnisse zu Kunst und Kultur!

Von Kulturpolitik und Kettensägen

Zeitgenössische und regionale Kulturinitiativen sind vitaler Bestandteil der österreichischen Kulturlandschaft, aber sie schaffen das nicht wegen, sondern eher trotz der österreichischen Kulturpolitik. Obwohl sie den Großteil des Angebots liefern, erhalten sie nur 5% des Kunstbudgets. Der Großteil geht an die wenigen großen Kulturtanker. Der Kunstbericht beschäftigt sich mit der Frage, wo die Gelder hingehen und rechtfertigt diese Verteilung. Doch er steht noch nicht einmal zur Debatte:

Der Sparstift regiert

Am Donnerstag 23.Juli 2015 hatte die IG einen Termin bei Landesrat Christian Buchmann. Beim einstündigen Gespräch waren Thema: - Kürzungen bei den Mittelfristigen Förderverträgen: Laut LR Christian Buchmann waren das vielleicht die letzten mehrjährigen Verträge, da die Budgetsituation extrem schlecht ist. Es wird keine Neuverhandlung bei den Verträgen geben. Werden Verträge nicht angenommen, fließt das Fördergeld zurück ins Budget.

Abschaffung des Kulturkuratoriums und Installation einer neuen Beirats-Struktur Presseaussendung

„Man muss das kritisch hinterfragen“ Aus aktuellem Anlass bezieht sich die IG Kultur auf dieses Zitat von Landesrat Buchmann. Ja, man muss das Kulturkuratorium kritisch hinterfragen! Man muss sogar noch weiter gehen, nämlich die Auflösung des Kulturkuratoriums und eine Neustrukturierung des gesamten Beiratssystems fordern, damit sich die Qualität der Entscheidungsfindung jener der Arbeit der Kulturschaffenden annähern kann.

Förderverträge 2016-2018 – die Kürzungen gehen weiter

Am Freitag 3. Juli 2015 wurden die mehrjährigen Förderverträge beschlossen und veröffentlicht (hier zu den 162 Projektträgern). Diese 162 Projekte umfassen zusammen 6.599.300€ für 156 Kulturinitiativen. Das sind 8 Projekte mehr als bisher (+5,2%), welche aber nur 1,7% mehr an Fördermittel erhalten - die Folge sind Kürzungen im großen Umfang.

Vorarlberger Kulturbericht 2014 - Licht und Schatten

Am frisch versendeten Kulturbericht besticht zunächst das aufwändige Layout, zu dem auch eine grafische Aufbereitung etlicher Zahlen im Bericht gehört. Insbesondere die gesetzlich geforderte Aufstellung der (Einzel-)Förderungen an Männer und Frauen ist übersichtlicher gestaltet als zuletzt. Zwischendurch lassen sich kleine Entdeckungen machen wie die Darstellung der Zusammensetzung der Blasmusiken nach Alter und Geschlecht (Seite 36). Ausführlichere, illustrierte Berichte zu den einzelnen Tätigkeitsberichten der Kulturabteilung geben ein

PETITION Zukunft sieht anders aus – RETTUNG KULTURRAUM STEIERMARK

Mit einem Anteil von spärlichen 1% Kulturförderungen aus dem Landesbudget ist die Steiermark das Schlusslicht unter den Bundesländern in Österreich. Jetzt sind alle Kulturinitiativen und Kunstschaffenden massiv in ihrer Existenz bedroht! Kurzsichtige Kürzungsmaßnahmen gefährden seit 2010 die innovativsten Kulturinitiativen, die maßgeblich für die Entwicklung und Neuerung im Kulturbereich verantwortlich sind!