Politik

Im Vorfeld der Nationalratswahl 2019 haben wir die Parteien nach ihre kulturpolitischen Positionen befragt. Um etwaigen Wahlreden den Spiegel vorzuhalten, wollten wir auch wissen, was sie die letzten Jahre kulturpolitisch bewirkt haben und welche Erfolge sie als Resultat ihrer Arbeit sehen. Teil 3/3 der Serie "Kulturpolitik zur Wahl".

Im Vorfeld der Nationalratswahl 2019 haben wir die Parteien nach ihre kulturpolitischen Positionen befragt. Wie stehen die Parteien zur finanziellen und sozialen Lage von Kunstschaffenden und KulturarbeiterInnen? Gibt es konkrete Vorhaben? Das haben die Parteien geantwortet. Teil 2/3 der Serie "Kulturpolitik zur Wahl".

Frauen*volksbegehren, Lena Jäger

Das zweite österreichische Frauen*volksbegehren von 2018 sammelte fast eine halbe Million Unterschriften. Im Parlament wurde es von der schwarzblauen Bundesregierung Kurz abgefertigt. Wir haben mit Kampagnenleiterin Lena Jäger über Erfolge und Herausforderungen gesprochen, wie sie die frauenpolitische Lage einschätzt und darüber, was denn nun aus dem Volksbegehren wird.

Im Vorfeld der Nationalratswahl 2019 haben wir die Parteien nach ihre kulturpolitischen Positionen befragt. Den Auftakt macht die Frage: Was haben die Parteien kulturpolitisch vor, wo sehen sie Handlungsbedarf und wie stehen sie zum Kulturbudget? Das haben die Parteien geantwortet. Teil 1/3 der Serie "Kulturpolitik zur Wahl".

Frauenpolitik Österreich, Foto Toa Heftiba

Die schwarz/türkisblaue Koalition hat bei ihrem Umbau der Republik nicht nur den Sozialstaat ins Visier genommen, sondern auch die Zivilgesellschaft. Dabei begannen sie mit Kürzungen von Fraueninitiativen. Nächstes Jahr wären weitere Kürzungen geplant gewesen. Wie haben Aktivistinnen das Jahr selbst erlebt? Was halten sie ungeachtet der Regierungskonstellationen für die größten Baustellen österreichischer Frauenpolitik? Und was erwarten sie von den Neuwahlen?

Kulturpolitik zur Wahl, Nationalratswahl, Österreich

Podiumsdiskussion mit den Parteien anlässlich der Nationalratswahl: Die KultursprecherInnen der Parteien stellten sich im Depot der Diskussion. Dort ging es unter anderem um ihre drei Prioritäten für die nächste Amtszeit, ihre Antwort zur sozialen Lage und zu ihrer Vision für Kulturpolitik.

Klimaschutz, Tristan Jordan, Foto: Gustavo Quepón

Tristan Jorde ist Schauspieler und Umwelttechniker. Er hat uns erzählt, wieso der Hype um den Klimaschutz jetzt schnell genutzt werden muss, warum es einen Systemwandel braucht und wieso er glaubt, dass der Rechtspopulismus schnell wieder verschwindet, wenn wieder vernünftige Politik gemacht wird.

DIe Juni Ausgabe des IG Kultur Steiermark Kulturradio mit Beiträgen zu den FPÖ-Kürzungsplänen bei der Grazer Stadtteilarbeit.

Der Solidaritätspakt, ein Zusammenschluss zivilgesellschaftlicher Organisationen, richtet sich in einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin, alle Ministerinnen und Minister und lädt diese ein, endlich wieder in einen Dialog zu treten. Die IG Kultur Österreich hat als Teil des Solidaritätspaktes den Brief mit unterzeichnet und auch Kulturminister Schallenberg zu einem Dialog eingeladen.

Omas gegen Rechts

Monika Salzer ist Psychotherapeutin und Theologin und Gründerin der Omas gegen Rechts, einer zivilgesellschaftlichen Plattform, die sich gegen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus einsetzt. Wir haben mit ihr darüber gesprochen, was die Initialzündung war, was sie jüngeren Generationen mitgeben wollen und, wie man Oma gegen Rechts werden kann.

In der neuen Übergangsregierung muss man Kunst und Kultur im Kleingedruckten suchen. Die Chance, eine/n Experten/in für den Kulturbereich zu ernennen, wurde vertan.

Der Kulturrat Österreich hat erneut Vorschläge zur Verbesserung des KünsterInnen-Sozialversicherungsfonds formuliert, um dem Grundgedanken einer umfassenden sozialen Absicherung für möglichst viele Kunst-, Kultur- und Medienschaffende näher zu kommen. Dazu zählt auch eine Ausweitung des Fonds auf Medien- und KulturarbeiterInnen.