Politik

Prekär leben

In kaum einem Sektor sind prekäre Arbeitsverhältnisse so weit verbreitet, wie im Kunst und Kulturbereich. Aus diesem Grund treffen Maßnahmen aus Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik all jene, die in diesem Bereich arbeiten, umso stärker. Es ist eine Entwicklung, die nun auch in anderen Bereichen immer schlagender wird. Als Spielfeld neoliberaler Politik könnten die Verhältnisse bald verstärkt auf die Gesamtgesellschaft umgelegt werden.
Michael Wimmer, Educult, bei UNESCO World Conference on Arts Education Seoul

Michael Wimmer (Educult): "Sozialdemokratische Kulturpolitik hat auf das politische Potential von Kultur vergessen."

Interview mit Michael Wimmer, Direktor von EDUCULT, darüber, warum man die beiden schwarzblauen Regierungen von damals und heute nicht gleichsetzen sollte, wie die damals begonnene Politik der Ökonomisierung auch unter roten Kulturministerien fortgesetzt wurde und wie der Kulturbetrieb wieder politisch relevant werden könnte.
Elisabetta Foco on Unsplash

Yvonne Gimpel (IG Kultur): „Von den Drohgebärden von rechts nicht einschüchtern lassen“

Ein Gespräch mit Yvonne Gimpel, Geschäftsführerin der IG Kultur, über den Stillstand in der Kulturpolitik, überhandnehmende ökonomische Tendenzen und wie der Kulturbereich wieder politisch relevant werden könnte.
Ein Jahr Schwarzblau, Kulturpolitik, Cameron Mourot on Unsplash

Ein Jahr schwarzblaue Kulturpolitik

Wir blicken zurück auf das erste Jahr schwarzblaue Kulturpolitik. Abgesehen von vagen Ankündigungen warten wir immer noch auf die ersten konkreten Maßnahmen. Es deutet sich jedoch eine zunehmende Ökonomisierung des Sektors an. Es ist eine Entwicklung, die nun schon fast zwei Jahrzehnte auch sozialdemokratischer Kulturpolitik andauert und auch noch das letzte politische Potential aus der Szene auszehren könnte. Und auch in anderen politischen Bereichen wurden bereits Umbrüche gestartet, die sich massiv auf den Kulturbereich auswirken werden.

Kunst & Kultur – zwischen politischen Lippenbekenntnissen und Relevanz für alle!

Die Dezember Ausgabe der IG Kultur Steiermark Kulturradio Sendung. Mit einem Mitschnitt der Pressekonferenz „Kunst und Kultur – zwischen politischen Lippenbekenntnissen und Relevanz für alle!“
Pressefreiheit Österreich Europa, Photo by Flipboard on Unsplash

Rubina Möhring: "Dann läuft das in Richtung Orbanisierung der Presse."

In Österreich kommt es zu merkbaren Einschränkungen der Pressefreiheit, zum Beispiel durch die Informationssperre des Innenministeriums gegen kritische Medien, die Umfärbung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks oder den aggressiven Umgang mit den investigativen Recherchen des Falter. Wir haben mit Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen, über den Stand der Pressefreiheit in Österreich gesprochen.
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„Der Kunst ihre Freiheit“ - Die Einschränkung der Grundrechte in Österreich

Das Zivilgesellschaftsrating Österreichs wurde eben herabgesetzt. Grund: Einschränkung der Grundrechte durch die österreichische Bundesregierung. Kritischer Kunst, aber auch der Presse wird merkbar aggressiver begegnet.

Kunst und Kultur – zwischen politischen Lippenbekenntnissen und Relevanz für uns alle!

Einladung zur IG Kultur Pressekonferenz am 14. November 2018, 11 Uhr, in der Stadtschenke, Neutorgasse 22, 8010 Graz

KulturGespräch

Die IG Kultur Steiermark lädt in Kooperation mit Radio Helsinki erneut zu einem KulturGespräch ein. Diesmal findet das öffentliche Treffen mit StR Günter Riegler und LR Christopher Drexler statt. Moderiert wird die Veranstaltung von Martin Gasser.

Kulturjahr 2020: Was bisher geschah

Das 2017 angekündigte Kulturjahr 2020 konkretisiert sich zwar, wirft dabei jedoch mehr Fragen auf, als es Antworten liefert. Zuvorderst irritiert das rasante Tempo und die fehlende Transparenz, mit der dieses Projekt bislang durchgeführt wurde.
IG Kultur Team Frauenvolksbegehren

Das neue Frauen*volksbegehren

Ab Montag 1. Oktober ist Eintragungswoche für das Frauenvolksbegehren. Worum geht es dabei?

Alternative Realitätswahrnehmung statt Politik

(Offener Brief an Kulturminister Blümel vom 12. September 2018) Das Regierungsprogramm der Kunst- und Kulturschaffenden wartet noch immer als Hausaufgabe.