Schulworkshop, Foto: © Društvo Der Peršmanhof ist weit mehr als ein Museum: Er ist ein ein Ort der Vermittlung von Geschichte, Erinnerung und Zivilcourage. Er macht sichtbar, was in Österreichs Erinnerungskultur lange verdrängt wurde – die Verfolgung der Kärntner Slowen*innen und die zentrale Rolle des Partisan*innenwiderstands bei der Befreiung vom Nationalsozialismus. Warum dieser Ort bis heute umkämpft ist und weshalb seine Gedenk- und Bildungsarbeit ein demokratiepolitischer Prüfstein bleibt.
Wir bauen den Kulturraumindex – die zukünftige digitale Suchplattform für Proberäume, Ateliers und Eventflächen der Kulturszene. Damit daraus ein treffsicheres Werkzeug für uns alle wird, sammeln wir jetzt im ersten Schritt die Daten. Trage deine Räume direkt online ein oder lass uns das Ausfüllen unkompliziert am Telefon für dich übernehmen.
Wirkung lässt sich nicht auf Besucher*innenzahlen oder verkaufte Tickets reduzieren. Stefan Schöggl zeigt auf, wie kulturelle Teilhabe als Beitrag zu Demokratieförderung greifbar gemacht werden kann, ohne Kunst und Kultur zu Instrumentalisieren. Eine praxisnahe Orientierung, wie Wirkungsziele, Datenerhebung und politische Argumentation zusammengedacht werden können – oder vielfach eher könnten.
KI in der Kulturarbeit lässt sich am besten anhand konkreter Anwendungsbereiche erkunden: Öffentlichkeitsarbeit, Projektmanagement, Förderanträge, Dokumentation, Bildarbeit oder interne Leitlinien. 16 Themen, 21 Miniworkshops, 44 Praxistipps und 74 Kopiervorlagen für Prompts bieten einen umfangreichen Einstieg zum Ausprobieren, Anpassen und Weiterdenken.
KI Künstliche Intelligenz Kunst Kultur Vor der künstlichen Intelligenz stand „KI“ einmal für Kulturinitiativen. Assistenz und Abhängigkeit, Treibstoff der Effizienz und doch Brandbeschleuniger der Prekarisierung – was macht künstliche Intelligenz mit Kunst und Kultur– und was verrät sie über ihre Arbeitsbedingungen? Und was hat das am Ende mit Kulturpolitik zu tun?
Die Debatte um die Bezeichnung einer Schokolade in Kärnten | Koroška hat längst über die Landesgrenzen hinaus Aufmerksamkeit erregt. Sprachwissenschafter*innen weisen klar darauf hin, dass das N-Wort historisch untrennbar mit Kolonialismus und Rassismus verbunden ist und heute nicht wertneutral verwendet werden kann. Gleichzeitig zeigt ein aktueller UN-Bericht, dass sich Österreich weiterhin mit tief verwurzeltem Rassismus auseinandersetzen muss. Die IG KiKK unterstützt deshalb den Offenen Brief von Univ.-Prof. i.R. Dr. Klaus Schönberger, der zu einer klaren Auseinandersetzung mit rassistischen Traditionen aufruft. Wir laden Kulturinitiativen, Künstler*innen und alle Interessierten ein, den Brief zu lesen, zu unterzeichnen und weiterzuverbreiten. Kultur braucht Haltung. Rassismus ist kein Traditionswert.
Spielsteine und Würfel auf einer Wahlkarte als Symbol für die ‚Qual der Wahl‘ in Graz.“ Am 28. Juni findet in Graz die nächste Gemeinderatswahl statt. Nach 5 Jahren Koalition aus KPÖ, Grünen und SPÖ werden die politischen Karten neu gemischt.
Die EU-Institutionen bekennen sich in der Erklärung „Europa für Kultur – Kultur für Europa“ zu Kultur als öffentlichem Gut und strategischer Aufgabe europäischer Politik. Ob dieser Anspruch im Finanzrahmen 2028–2034 auch zu ausreichenden Mitteln und zugänglichen Förderstrukturen führt, ist offen – gerade für gemeinnützige Kulturorganisationen. Eine Einschätzung.
Erhebung, Kulturarbeit, Fakten, Datengrundlage, Vernetzung, QR-Code zur Erhebung, Basisdatenerhebung Vieles was Kulturvereine jeden Tag leisten, ist unsichtbar oder wird als selbstverständlich wahrgenommen. Das wollen wir durch die Erhebung Kulturarbeit heute ändern und untermauert mit Fakten darstellen, was Kulturvereine leisten und unter welchen Bedingungen. Bis 30. Juni noch anonym teilnehmen! Bei Fragen unterstützen wir gerne. Die nächsten offenen InfoSessions dazu gibt es online am 24. Juni!
Mit KURE – Kultur der Resilienz haben wir im Mai unser erstes Interreg-Projekt zur Stärkung von Kulturbetrieben in der Bodenseeregion gestartet. Gemeinsam mit Kulturvereinen und soziokulturellen Zentren aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein entwickeln wir Methoden und Strategien, um den aktuellen Herausforderungen im Kulturbereich strukturell und kooperativ zu begegnen. Angesprochen sind besonders kleine und mittelgroße Kulturbetriebe und deren Führungskräfte. Der offizielle Projektauftakt des Projektleitungs-Teams fand am 17. Juni 2026 in Ravensburg statt.
Der Budgetvoranschlag des Bundes 2027/2028 liegt vor. Für Kunst und Kultur sind 2027 insgesamt 608,7 Millionen Euro vorgesehen – rund 21 Millionen Euro weniger als 2026. 2028 soll das Budget wieder auf 617,9 Millionen Euro steigen. Doch was sagen diese Zahlen tatsächlich aus? Welchen Stellenwert haben Kunst und Kultur im Gesamtbudget? Und was bedeutet der Voranschlag für die Förderungen der freien Szene? Wir haben die Zahlen im Detail analysiert.
Beratungspraxis Aberkennung Gemeinnützigkeit Was passiert, wenn das Finanzamt die Gemeinnützigkeit eines Vereins in Frage stellt? Anknüpfend an die Rechtsauskunft „Die Gemeinnützigkeit und ihre Aberkennung“ beleuchten wir anhand eines konkreten Falls aus der Vereinspraxis zentrale steuerliche Fragen. Steuerrechtsexpertin Mag. Karin Bartalos gibt Antworten.