Zu Gast: Rudolf Scholten zum Kulturbudget 2027/28

Das Doppel-Kulturbudget 2027/28 des Bundes sorgt derzeit für intensive Debatten, es wird um 3,3 % gekürzt. Besonders freie Kulturarbeit steht unter Druck. Wie können unter diesen Rahmenbedingungen regionale und zeitgenössische Kulturarbeit, unabhängige Kulturinitiativen und autonome kulturelle Räume langfristig abgesichert werden? Einladung zur Diskussion am 24. September mit Rudolf Scholten, Yvonne Gimpel und Alf Altendorf im Rockhouse Salzburg.

Rockhouse Salzburg, Diskussion zum Kulturbudget und Kulturkürzungen mit Rudolf Scholten, Sonderberater von Kulturminister Andreas Babler, Foto: Rockhouse Salzburg © Eweht / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0, bearbeitet (Ausschnitt, Farbgebung angepasst, Schrift ergänzt)

Dachverband.Kultur und Rockhouse Salzburg laden zum Kulturfrühstück #72 
mit Rudolf Scholten, Sonderberater für Kunst und Kultur im Kulturressort von Andreas Babler zum Kulturbudget 2027/2028 
 

   am Donnerstag, den 24. September 2026, 11:00 Uhr 
   im Rockhouse Salzburg, Schallmoser Hauptstr. 46, 5020 Salzburg | https://www.rockhouse.at/ 
   Anmeldung erforderlich via Termino 

 

Das Doppel-Kulturbudget 2027/28 des Bundes sorgt derzeit österreichweit für intensive Debatten, es wird um 3,3 % gekürzt. Bei frei vergebenen Kunst- und Kulturförderungen ist dies eine reale Kürzung von 3 Millionen Euro bis Ende 2028. Die freie Kulturarbeit steht besonders unter Druck: steigende Kosten, prekäre Arbeitsbedingungen und unsichere Förderperspektiven auch bei anderen Gebietskörperschaften treffen auf stagnierende oder sinkende Budgets. Wie können unter diesen Rahmenbedingungen regionale und zeitgenössische Kulturarbeit, unabhängige Kulturinitiativen und autonome kulturelle Räume langfristig abgesichert werden?
 

Darüber diskutieren: 

  • Yvonne Gimpel, Geschäftsführerin der IG Kultur Österreich
  • Alf Altendorf, Vorstandsmitglied im Dachverband.Kultur sowie Geschäftsführer von FS1 – Freies Fernsehen & Radiofabrik Salzburg
  • Rudolf Scholten, ehrenamtlicher Sonderberater für Kunst und Kultur von Vizekanzler und Kulturminister Andreas Babler im Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien & Sport


Yvonne Gimpel, Geschäftsführerin der IG Kultur Österreich präsentiert der ersten Ergebnisse der Basisdatenerhebung der IG Kultur, an der über 400 Kulturstätten teilgenommen haben. Anschließend diskutieren die Gesprächspartner:innen über die Auswirkungen des Kulturbudgets 2027/2028.

Rudolf Scholten war von 1990 bis 1997 Bundesminister für Unterricht und Kunst sowie später Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst bzw. Wissenschaft, Verkehr und Kunst. In seine Amtszeit fallen zentrale Reformen der österreichischen Kulturpolitik, darunter die Neustrukturierung der Bundestheater, die Stärkung zeitgenössischer Kunst- und Filmförderung sowie eine stärkere internationale Öffnung des österreichischen Kulturbetriebs.

Alf Altendorf ist Vorstandsmitglied im Dachverband.Kultur, der Interessenvertretung freier Kulturarbeit im Land Salzburg, sowie kaufmännischer Geschäftsführer der beiden Salzburger nicht-kommerziellen Rundfunkveranstalter Radiofabrik & FS1. Die Sender betreiben seit mehr als 20 Jahren das umfangreichste Medienbildungsangebot der österreichischen Community Medien und sind der kritischen Medienbildung verpflichtet.


Wir freuen uns auf eure Teilnahme, inspirierende Gespräche und ein gemeinsames Frühstück. 
Zur Anmeldung.

 

 

Foto: Rockhouse Salzburg © Eweht / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0, bearbeitet (Ausschnitt, Farbgebung angepasst, Schrift ergänzt)

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