Praxis

Kulturrisse 03|09 Freiwilliges Engagement: Hackeln für die "Ehre"?

Der Bewegungsmelder Kultur hat eine neue Sendungsschiene! Wir werden alle drei Monate die aktuellste Ausgabe der Kulturrisse, Zeitschrift für radikaldemokratische Kulturpolitik der IG Kultur Österreich, präsentieren und die Inhalte und Schwerpunkte besprechen. Und am 28.10.09 geht es los: In "Oppositionen im Fokus" geht es um das freiwillige Engagement. Wie kürzlich von der Europäischen Kommission verkündet, ist das Jahr 2011 zum Europäischen Jahr des freiwilligen Engagements erkoren

eine/r muss die band verlassen, damit die band wieder „neu“ anfangen kann – was passiert mit den ideen, der leidenschaft und dem zorn?

die bands, in denen viele von uns spielen, sind meistens eine art hobbyverein. man trifft sich regelmäßig im bandlokal – auch proberaum –, wirft die verstärker an, spielt, trinkt ein paar bier und quatscht. daneben entstehen die songs. manchmal gelingt der band etwas, frau/man kommt ein bisschen raus – spielt die musik anderen leuten vor – und wird auf alternativen radiosendern oder im fm4-soundpark gespielt.

DRM... TRIPS... WIPO...

UrheberInnen sind natürliche Personen, welche ein Werk erschaffen haben. Ihnen stehen absolute Rechte und Vergütungsansprüche für bestimmte Nutzungen ihres Werks zu. Die damit formulierten UrheberInnenrechte können vererbt oder an Dritte (Personen oder Unternehmen) übertragen bzw. lizenziert werden.

Verfahrene Verfahren - Radio Agora klagte und gewann!

In Kulturpolitik aktuell hören wir einen Beitrag über einen Teilerfolg des freien Radio Agora, das das Land Kärnten auf eine zugesagte, aber nicht ausbezahlte Subvention klagte. Während den Kulturinitiativen immer mehr Pflichten aufgebürdet werden, bleibt die Entwicklung von Verfahrensstandards auf Seiten der Verwaltung zurück. Wir sprachen dazu mit der Geschäftsführerin von Radio Agora Angelika Hödl. Über unsere Reisen nach Manchester, Zagreb und Krakau u.a. anlässlich des

Arbeit, Arbeit, Kulturarbeit - prekär oder fair?

Diese Ausgabe widmet sich in einem Schwerpunkt dem Thema Arbeit und dem prekären Leben der Kreativen. Anlass dazu war die Konferenz „Prekäre Perspektiven? Zur sozialen Lage von Kreativen“ die am 22. und 23. Juni in der Urania Wien statt fand. Für die KulturarbeiterIn des Monats interviewte Meena Lang streikende Studierende der Universität Zagreb / Kroatien, die sich gegen die massiven Zugangsbeschränkungen zu Bildungseinrichtungen wehren. Die Sputniks

Ein kurzer langer Sommer – der Tod meines Vaters

Irgendwie eierte ich also im Sommerloch herum, als mein Vater ins Krankenhaus musste. Mir ist zwar schon aufgefallen, dass er von Treffen zu Treffen weniger wurde – tatsächlich: dünner, kleiner.

Haus leer? Haus her! Neues von Hausbesetzungsaktiven

Die Freistadt Christiania, Kopenhagener Touristenattraktion und experimentieller Lebensort für fast 1000 Menschen soll (wieder einmal) geräumt werden. Dies nehmen wir zum Anlass und werfen in Kulturpolitik aktuell einen Blick hinter die Entwicklungen und Widerstände gegen neoliberale Wohnungspolitik. In KulturarbeiterInnen des Monats trafen wir die AktivistInnen des Kollektivs "Hausprojekt", mit denen wir über ihre Grundsätze und Vorstellungen zu alternativen Wohnen und Ökonomien sprachen. Die Sputniks on Air

Her mit der schönen Soziokultur!

Unser Universum dreht sich heute um Soziokultur. In Kulturpolitik präsentiert uns Marty Huber Auszüge aus einem Vortrag, den sie bei Art.Core, dem Fest der Soziokultur, am 8. Mai in Graz gehalten hat. Unter dem Titel „Nicht schon Wieder. Vernetzung featuring Politisierung!“ stellt sie einige Überlegungen zu Netzwerken und Selbstorganisation als kommunizierende Gefäße an. Bettina Messner, Mitveranstalterin des Fests der Soziokultur und Kulturarbeiterin im Trägerverein Soku, reflektiert

Best of BuroCRAZY

In der heutigen Sendung präsentieren wir euch die Studie "Gut sein, besser werden. Kulturförderung als normative und administrative Herausforderung". Außerdem gibt es Ausschnitte aus der Abendveranstaltung der Generalversammlung der IG Kultur Österreich, bei der Tasos Zembylas, Autor der Studie, Vorschläge zur Verbesserung der Kulturadministration eingebracht hat. Mit Frau Bar Beleg sprachen wir über die Ausschreibung "Best of BuroCRAZY", die die Nominierung von besonders eifrigen, kulturverwalterischen Amtsschimmel

die rechten im klub, die rechten im parlament. oder: das match um 500 semmerln

dort wurde getanzt, viele. und gefeiert, einige. der geburtstag von „clemens“, der sein studium abgeschlossen und sich erfolgreich bei einer bzö-nahen organisation beworben hat. wow! denke ich, welche leute also in „meinen“ klub kommen.

Zur Produktion praktischer Ambivalenz:

Der Autor, Regisseur und Dramatiker René Pollesch sagt: „Die einzig mögliche Revolution ist das Unternehmen, das die Wandlung der Individuen betreibt. Die Revolution als Angebot von Unternehmen“.

Kultur in Beton und Zement?

In Kulturpolitik aktuell stürzen wir uns auf die hiesige Kulturhauptstadt Europas 2009: Müssen wir über viel Schaden klagen für die Freie Szene in Linz? Kulturarbeiter des Monats sind Leo Kreisel-Strausz und Heinz Joachim Schubert vom Kunstkollektiv Rhizom aus Graz und aus der Versenkung stiftet uns die mittlerweile verschollene Doppelagentin Mata Hari einen ihrer letzten Lamborghini Briefe. Für Linz – Kulturhauptstadt Europas 2009 wurden und werden viele