ungeordnete gedanken
... oder was es noch alles zu diskutieren gäbe

nun hat die linke zu emotionen in der politik zu recht ein gespanntes verhältnis, immerhin wurden auch figuren wie stalin „geliebt“. doch eine emotionsfreie politik funktioniert allem anschein nach nicht.

„Das nächste Mal wähle ich euch“

Veränderung kommt nicht von Wahlen. Doch Wahlen sind eine Mehrheits-, eine Verfasstheitsfeststellung der Gesellschaft. 42% der Männer unter 30 haben Parolen wie „Österreich den Österreichern“ oder „Herr im eigenen Haus bleiben“ ihre Zustimmung erteilt.

Die Brise, die die Geschichte bewegt

Im Spektakel der von der Linken seit längerem schon erwarteten Finanzkrise ist der neuerliche Skandal des Wahlausgangs in Österreich untergegangen. Skandal, weil die xenophobe, rassistische, wohlstandschauvinistische Rechte, die Rechte, die das Ressentiment, die Brutalität in den Umgangsformen des Alltags, den Sexismus, den Männlichkeitswahn, die Rücksichtslosigkeit, die Kälte, die Ignoranz gegenüber den Problemen der Umwelt, der Arbeitenden sowie der Armen, den Zynismus und die auftrumpfende Rechthaberei pflegt, als politische Strömung Österreichs wieder deutliche Wahlerfolge hatte.

Für eine neue Linke als abstrakte Gesellschaftsmaschine. Eine Selbstanrufung

Nach der Wahl bedauern Grüne und SP nun lamentierend den Rechtsruck, inszenieren sich als verzagte Retter der repräsentativen Demokratie vor einem Pöbel, dem sie vor der Wahl keineswegs entgegengetreten sind.

"Only Rights Can Stop the Wrongs – SexarbeiterInnen haben Lust auf ihre Rechte"

Illegalisierung bedeutet größte Ausbeutbarkeit, niedrigste Verdienstmöglicheiten und Preise, gleich wie bei klandestinen häuslichen Pflegediensten oder Handwerksleistungen. Das freut so manche einheimischen geiz-geilen ProfiteurInnen oder KonsumentInnen, doch schuldig gesprochen werden die rechtlosen Zuwanderungswilligen.

VorRisse

Die Texte des Ressorts Oppositionen sind – Titel gebend unter Linkskurven zusammengefasst – Einschätzungen zu Möglichkeiten und Bedingungen für eine neue Linke in Österreich, denken über die Beziehungen einer neuen linken Bewegung zum Parlamentarismus nach, suchen nach einem „Wir“ und nach Schlupflöchern, wie links ohne Verlust des Bewegungscharakters den Staat mit tragen kann.

Resolution an Kulturlandesrat Dr. Kurt Flecker

Resolution vom 11. Juni 2008

Europa Calling? Berichte aus Brüssel und Pecs

In Kulturpolitik aktuell schildern wir euch unsere Eindrücke vom Treffen des European Network of Cultural Centers in Pecs / Ungarn und von der Brüsseler Rainbow Platform, einer der Kulturplattformen der EU-Kommission. Und die Sputniks on Air umkreisen heute die neoliberale Bildungmaschinerie. Am Ende dieser Seite findet ihr einen Link zum Bewegungsmelder Podcast Abo, für die mobilen KulturarbeiterInnen... Diverse Konferenzen und internationale Meetings boten Ende Mai bzw.

Resolution an Kulturstadtrat Dr. Wolfgang Riedler

Resolution an Kulturstadtrat Dr. Wolfgang Riedler zur geplanten Evaluierung der Stadt Graz

HEIM.at - HOME? Identität und andere Que(e)relen.

Kulturpolitik aktuell setzt sich dem problematischen Begriff der Heimat aus und untersucht kritisch die damit verbundenen veränderten Identitätsvorstellungen. Die KulturarbeiterInnen des Monats sind Gudrun Pechtl von der TKI und Ingeborg Erhard von der Tiroler Künstlerschaft und mit ihnen sprachen wir über die Ausstellung "seems to be: Differente Identitäten zwischen Ich Wir Queer". Und die Sputniks on Air wiegen sich in (Un-)Sicherheit. Zwei große Kulturverbände haben sich

Kunst - Öffentlich? Oder doch lieber MAYDAY?

Die aktuelle Ausgabe beschäftigt sich mit den neuen Strukturen der Kunst-im-öffentlichen-Raum-Förderung in Wien, die KulturarbeiterInnen des Monats sind aus der Vorbereitungsgruppe EUROMAYDAY und die sputniks on air lassen anläßlich des 1. Mai die Arbeit schleifen. Mitte 2007 wurde der Fonds für Kunst im öffentlichen Raum durch eine Gmbh abgelöst, die personell an die Kunsthalle Wien angebunden ist. fokus – forschungsgesellschaft für kulturökonomische und kulturpolitische Studien –

Neues aus der Kleingartensiedlung: Andere arbeiten lassen

Die Frühsommertage sind den KleingärtnerInnen eine Zeit verstärkter Regsamkeit. Nun, wo alles sprießt, blüht und wächst, bedarf es vermehrter Anstrengung, um die Natur im Zaum zu halten. Mittlerweile gibt es zwar auch in unserer Kleingartensiedlung einige „Naturgärten“, aber wir gestandenen KleingärtnerInnen betrachten diese als eine reine Modeerscheinung. Und Modeerscheinungen haben wir schon viele an uns vorbei ziehen lassen. Wir KleingärtnerInnen des alten Schlages betrachten die Natur