“Sie wollen nicht begreifen, dass es Migration gibt ...”

Das Problem hier ist vor allem eines des institutionellen Rassismus. Der Staat und die politischen EntscheidungsträgerInnen haben schlicht und einfach nicht realisiert – oder sich zu realisieren geweigert –, dass wir hier in einem Land leben, in dem es nicht nur Menschen einer Religion, einer Nationalität etc. gibt.

VorRisse

Österreich im Oktober 2006: Das Umgehen eines Gespensts ist zu vermelden, mit dessen plötzlicher Wiederkehr wohl kaum jemand gerechnet hatte. Der Anlass aber, der die amtierende Innenministerin das Phantom einer „urkommunistischen Forderung“ heraufbeschwören lässt, überraschte nicht minder. Sind es doch weder Pläne zur Einführung einer Vermögenssteuer noch gar solche zur Wiederverstaatlichung der Voest, sondern das von einem Salzburger SPÖ-Landesrat ersonnene Modell einer Grundsicherung nach dem Vorbild Hartz IV.

"Lass' sie tanzen!"

Der Bewegungsmelder Kultur lässt in Kulturpolitik aktuell ganz Österreich tanzen und stellt den Projektentwurf "TIGA - Tanz in ganz Austria" vor. In „Alles was aus dem Rahmen fällt“ spricht Luzenir Caixeta über Sexarbeiterinnen und ihrer Lust nach Rechten und die Sputniks on Air kreisen zum zweiten Mal in Paralleluniversen.

Jour Fixe mit DI Dieter Spath, Leiter der „Regionale“

Michael Petrowitsch stellt den heutigen Gast vor, den Neointendanten der Regionale, DI Dieter Spath. Die Regionale ist das Nachfolgeprojekt der steirischen Landesausstellungen und seit gestern steht fest, dass Feldbach mit dem Projekt „Diwan“ den Zuschlag bekommen hat.

"Darf's ein bissal mehr sein?"

Der heutige Bewegungsmelder Kultur geht in "Auf den Punkt - Kulturpolitik Aktuell" Entwicklungen und Verwicklungen bei der Abzugssteuer auf den Grund. In „Alles was aus dem Rahmen fällt - Kulturarbeiter des Monats“ gibt es Teil 1 eines Gespräches mit Branislav "Niki" Nicolic von Gipsy Radio und in Sputniks on Air begegnen uns in einem imaginären Horrorfilm gar spannende Charaktere.

Jour Fixe mit Mag.a DDr.in Gabriele Russ

Jour Fixe mit Gabriele Russ, oberste Kulturbeamtin des Landes Steiermark

Mehr Wert! Kultur jenseits von Markt und Tradition.

Im sechsten „Bewegungsmelder Kultur“ geht es in Kulturpolitik aktuell um die „UNESCO-Konvention zum Schutz und zur Förderung der kulturellen Vielfalt“. Wir prüfen die Chancen und Risiken der Konvention. Die Kulturarbeiterin des Monats im Interview ist diesmal Christine Schörkhuber vom Verein Böllerbauer in Stadt Haag. Zuletzt bedienen sich die Sputniks on air eines Briefes der Doppelagentin Mata Hari an die Kunstministerin Claudia Schmied.

Magna Charta der internationalen Kulturpolitik. Die UNESCO Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen

Es ging – für ein internationales Abkommen – ungewöhnlich rasch. Brauchte es doch „nur“ kurze 5 Jahre bis zu einer erfolgreichen Verabschiedung der Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen.

„Es gibt immer neue Kämpfe…“. Medienaktivismus in Ost-Asien Teil 2: Südkorea

Wer veröffentlicht muss seine/ihre Meldenummer eintippen. Das Dumme: Meldenummern zeigen Geschlecht, Alter und Wohnort an und scheinen in Suchmaschinen auf...

Ein Museum ohne Sammlung. Das Maison des Civilisation set de l’Unité Réunionnaise auf Réunion

Das MCUR wurde nicht ausgehend von einer Sammlung geplant, sondern aus dem Bedürfnis und dem Willen, einen Raum für Begegnungen, Auseinandersetzung und Interpretation zu ermöglichen. Als Museum versucht es, das Leben und die Erfahrungen marginalisierter Menschen „darzustellen”.

aus-sichten – auf-räumen – weg-weisen – an-ecken. oder: mein club darf nicht salzburg werden!

ich gewöhne mich schon langsam daran, dass leute vermeintlich autonome räume in lokalitäten erkennen, die von den angesagten marken gesponsert sind – und ausschreibungen für den besten popsong, den fetzigsten klingelton oder das kreativste logo für eine art karrieremöglichkeit betrachten, das abgeben der urheberInnenrechte inklusive.

Arbeiten kann tödlich sein!

Es heißt natürlich immer RAUCHEN kann tödlich sein. Aber die überschriftliche Akzentverschiebung lässt einfach den 3. Euromayday in Wien noch etwas nachklingen. Die Tatsache bleibt ja grundsätzlich in beiden Sätzen gleich: an irgendetwas sterben wir alle. Jonathan Franzen, ein Autor in den USA, meint, dass zu den Ängsten, die mit einer Zigarette im Zaume gehalten werden können, paradoxerweise auch die Angst vor dem Tod gehört: „Welcher