Kulturradio - Die monatliche Sendung der IG Kultur Steiermark. Diesmal widmen wir uns der Soziokultur, aktuellen Arbeitsbedingungen, spezifischen Herausforderungen und möglichen Chancen die das Feld in einer Zeit multipler Krisen anzubieten hat.
Einsamer Stuhl in leerem Raum Seit über 100 Tagen stehen Kunst und Kultur wieder still. Eine Öffnung ist angesichts der jüngsten Entwicklungen nicht in Sicht. Der Sektor wartet allerdings schon seit fast einem Jahr auf eine kohärente Strategie der Politik. Was es jetzt braucht, um das Überleben der Kulturvereine in den nächsten Monaten zu sichern.
WUK Wien, Von der Hausbesetzung zum Kulturhaus Eine Reihe von Hausbesetzungen führten ab den 70er Jahren tatsächlich zur Etablierung kultureller Zentren – unter anderem des WUK, das verhinderte, dass General Motors auf dem wunderschönen Areal eine Stätte errichten konnte. Der Jugend fehlt es an Entfaltungsmöglichkeiten und vor allem an Orten. Getrieben vom Protest gegen Wachstumslogik und rigorose Abrisspolitik, mangelnde Aufarbeitung der Nazi-Zeit und gegen die verkrustete Kultur wurde eine Entwicklung wurde in Gang gesetzt, die das politische Verständnis von Kultur grundlegend ändern sollte und den Grundstein dafür gelegt hat, wie wir sie heute verstehen. Wir haben mit Vincent Abbrederis, Geschäftsleiter des WUK, und mit Ute Fragner, Obfrau und Pionierin der ersten Stunde, über Entstehung und Entwicklung des WUK gesprochen. 
Logo Incubator Programme Das "Incubator"-Programm unterstützt Kulturinitiativen bei der Vorbereitung von EU-Projekten. Ausgewählte Projekte erhalten ein begleitendes Mentoring durch internationale Expert*innen und nehmen an einem Intensivworkshop zur Projektentwicklung in Gran Canaria teil. Bewerbungsfrist ist der 8. März 2021.
Schutzschirm Kultur Nach Monaten des Wartens ist der Schutzschirm für Veranstaltungen operativ. Er soll die Planung von Veranstaltungen trotz unsicherer Lage ermöglichen. Die Zugangsbedingungen schließen jedoch große Teile im Feld Kunst und Kultur aus. Gemeinsam mit dem Kulturrat Österreich fordern wir praktikable Instrumentarien ein, die auch der freien Szene die Vorbereitung von Veranstaltungen trotz unabsehbarer Pandemieentwicklung ermöglichen.
Der Kulturbereich braucht eine Perspektive für den Neustart. Mindestanforderung ist die Gleichbehandlung des Kulturbereich gegenüber anderen Bereichen sowie Maßnahmen, die auch für kleine und mittelgroße Kultureinrichtungen umsetzbar sind. Unser Positionspapier zum Neustart des Kulturlebens.
Aktuelle kulturpolitische Nachrichten der IG Kultur Steiermark. Diesmal mit vielen Stimmen aus der vielfältigen steirischen Kulturlandschaft die über ihre aktuelle Lage berichten.
Die Stadt existiert nicht ohne das Land, daher ist es wesentlich, den urbanen und den ländlichen Raum nicht für sich sondern in seinen Wechselwirkungen und Austauschbeziehungen zu begreifen. Es braucht deswegen integrative und sich ergänzende Ansätze, die gemeinsam mit der Bevölkerung verfolgt werden. Der Kulturbereich spielt dabei einer dreifache Rolle: 1. Impulse setzen, um Dinge neu zu denken, 2. auf das Innere achten (psychologische Gesundheit) und 3. neue Selbstverständlichkeiten schaffen.
Seit 18. Jänner ist eine Antragstellung beim "Schutzschirm für Veranstaltungen" möglich. Das Instrument soll sicherstellen, dass Veranstaltende durch corona-bedingte Einschränkungen oder Absagen nicht in finanzielle Probleme schlittern. Beim Webinar am 9. Februar stellen wir die Eckdaten des Förderinstruments vor und legen einen Fokus auf die Frage, ob und wie gemeinnützige Kulturvereine die Förderbedingungen erfüllen können. Teilnahme für Mitglieder kostenlos, Anmeldung erforderlich.
Interessenvertreter*innen autonomer Kulturinitiativen wurden vergangenen Dienstag, 19. Jänner, zu einem Gespräch mit Vizekanzler Werner Kogler und Kunst- und Kulturstaatsekretärin Andrea Mayer eingeladen. Nach konstruktivem Auftakt gilt es nun den Dialog fortzuführen, um an konkreten Verbesserungen für Kulturinitiativen zu arbeiten.
Interessenvertreter*innen autonomer Kulturinitiativen wurden zu Gespräch mit Vizekanzler Werner Kogler und Kunst- und Kulturstaatsekretärin Andrea Mayer eingeladen. Nach dem konstruktiven Auftakt gilt es nun, den Dialog fortzuführen, um an konkreten Verbesserungen für autonome Kulturinitiativen zu arbeiten.
Im Dezember wurde von der Bundesregierung ein mit 300 Mio € dotierter Veranstaltungsschutzschirm angekündigt. Er soll es ermöglichen, dass Veranstalter*innen aufgrund von coronabedingten kurzfristigen Absagen nicht in finanzielle Probleme schlittern. Seit 18. Jänner ist eine Antragstellung möglich. Unsere Kollegen von der KUPF OÖ haben die Richtlinien unter die Lupe genommen und zeigen auf, wem der Veranstaltungsschirm hilft und wem nicht.