Praxis

Im Rahmen unseres Jubiläumsthemas starteten wir im Dezember 2025 eine Umfrage zu „Regenerativer Kulturarbeit“. Zwei Monate sammelten wir Impulse aus dem Kultursektor und bei Interessierten: 45 Stimmen aus Vorarlberg und darüber hinaus teilten ihre Gedanken, Visionen und Erfahrungen und geben uns „Futter“ für unser Forschungsprojekt. Ein herzliches Dankeschön an die Teilnehmenden! „Kulturarbeit radikal fürsorglich denken“ ist eine der beeindruckenden Rückmeldungen und gleichzeitig ein motivierender Appell. Wir haben das Stimmungsbild zusammengefasst und veröffentlichen die Ergebnisse hier in Kürze und im Detail.
Haftungsfragen sind ein zentrales Thema für Kulturvereine, vor allem wenn es um die Haftung des Vereins bzw. dessen Vertreter*innen nach außen – also gegenüber Dritten – geht. Im Webinar mit Dr. Thomas Höhne vom 15.01.2026 haben wir die "Außenhaftung im Verein – Veranstaltungen und Verwantwortung" näher beleuchtet.
Steht euer Verein vor der Gründung, Umstrukturierung oder strategischen Weiterentwicklung? Dann stellt ihr euch wohl die Frage, welche Rechtsform die eigene Kulturarbeit langfristig am besten trägt? Unser Webinar „Rechtsformen in der Kulturarbeit" beleuchtet praxisnah die Spielräume und Grenzen von Vereinen sowie mögliche Alternativen wie gGmbH oder Stiftung – mit Fokus auf praktische Gestaltungsmöglichkeiten, Rahmenbedingungen und (finanziellen) Konsequenzen.
Die Lunch Lecture im März widmet sich einer wichtigen Neuerung für die Kärntner Kulturlandschaft: dem zentralen Veranstaltungskalender. Heidi Burger wird uns die neue Plattform vorstellen und alle Fragen zur Anmeldung, Nutzung und den Vorteilen beantworten.
Presseaussendung: Die IG Kultur Vorarlberg stellt ihr 35-jähriges Jubiläum unter das Thema Regenerative Kulturarbeit und erforscht gemeinsam mit über 60 Mitgliedseinrichtungen sowie Partner:innen aus Politik, Wirtschaft, Umwelt und Sozialem die gesellschaftliche und ökologische Zukunftskraft von Kultur. Den Auftakt bildeten Ende Januar zwei Neujahrsgespräche mit über 70 Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur, Vorarlberger Landtag, Naturschutz, Industrie und Wirtschaft, Tourismus und Sozialbereich. Die erste öffentliche Diskursveranstaltung findet am 2. März im Theater am Saumarkt in Kooperation mit der Österreichischen UNESCO-Kommission statt. Ziel ist, Kunst und Kultur als regenerative Kraft für Gesellschaft, Umwelt und kommende Generationen sichtbar zu machen.
Am Montag, 2. März 2026, laden die IG Kultur Vorarlberg und die Österreichische UNESCO-Kommission zu einem diskursiven Abend im Theater am Saumarkt. Mit künstlerischen Impulsen und Einblicken von Expert:innen aus Kunst, Kultur, Umwelt und Politik werden regenerative Aspekte in Kunst und Kultur beleuchtet. Zu Gast sind Klimabotschafterin und Musikerin Lea Brückner, Autorin Sarah Kuratle, Interessensvertreterin der Bildenden Kunst Daniela Koweindl, Kulturmanagerin Sabine Benzer vom Theater am Saumarkt, Musiker Andreas Paragioudakis und Matthias Merta vom Biosphärenpark Großes Walsertal.
Früher oder später steht jeder Vereinsvorstand vor derselben Frage: Wer kommt nach uns? In der aktuellen Episode der kulturpolitischen Sendung der IG KiKK widmet sich Ana Grilc dem Thema Generationswechsel – einer Herausforderung, die viele Kulturvereine in Kärnten|Koroška betrifft.
Für viele Vereine steht aktuell der Jahresabschluss an – und damit Fragen zur korrekten Darstellung von Einnahmen und Ausgaben. Was gehört wohin? Wie werden Rücklagen, Fördermittel oder offene Rechnungen richtig erfasst? Und welche typischen Fehler lassen sich vermeiden? Im Webinar am 26.02. um 15:30 Uhr geben wir einen praxisnahen Überblick zur Einnahmen-Ausgaben-Rechnung in kleinen Vereinen, ergänzt durch konkrete Beispiele aus der Vereinspraxis. Ziel ist, mehr Klarheit und Sicherheit für den eigenen Jahresabschluss zu schaffen.
Gemeinsam mit der Psychotherapeutin Marlene Huemer widmen wir uns der Frage wie man die eigene Arbeit im Kulturbereich resilienter gestalten kann.
Welche Themen beschäftigen gemeinnützige Kulturvereine im Arbeitsalltag, die Unterstützung benötigen würden? Die Ergebnisse des Open Calls geben Einblick in die Herausforderungen – von konkreten Praxisfragen im Vereinswesen bis zu strukturellen Rahmenbedingungen freier Kulturarbeit.
Wenn euer Verein Künstler*innen oder Mitwirkende aus anderen Ländern für Veranstaltungen engagiert, werden unter Umständen für diese Personen Steuern fällig – die sogenannte Abzugssteuer. Was dabei zu beachten ist, wie die Abzugssteuer zustande kommt und ob euer Verein voraussichtlich abzugssteuerpflichtig ist, zusammengefasst mit Unterstützung der KPMG Alpen-Treuhand GmbH für Kulturvereine.
Inspiriert vom Call der oberösterreichischen KUPFzeitung zum Thema Senf wurde uns bewusst: Wir haben in Vorarlberg mit "Lustenauer Senf" ein kulturaffines Familienunternehmen, das auch mit dem Lustenauer "W*ORT" befreundet ist. Da liegt ein Austausch über Senf, Kultur und gewürzte Kompositionen aus beidem doch sehr nahe. Und auch wenn sich die Akteur:innen beider Einrichtungen schon lange kennen, erfuhren sie im Laufe des Gesprächs Neues über liegengebliebene Instrumente, Leidenschaften im Dunklen, den „heimeligen“ Geschmack der Erinnerung und über die große Verantwortung, ein Familienunternehmen zu führen.