Stadtkultur braucht planbare Budgetpolitik!

In Kooperation mit der IG KiKK widmet sich der nächste Salon Lendhafen dem Budgetchaos in der Landeshauptstadt: Welche Auswirkungen hat der Finanzierungsstopp auf den Kulturbetrieb, den Sozial- und Sportbereich? Eine Diskussionsrunde mit Alina Filips von der Frauennotschlafstelle u. Frauenplattform Klagenfurt, Elena Stoißer von der IG KiKK, Andreas Kuttnig vom Basketballclub Wörthersee Piraten und Stadtrat Franz Petritz unter der Moderation von Michael Pontasch am 10. Dezember im DOCK04_Theater der Hafenstadt Urban Area.

Per 01. Januar 2025 erfolgt ein völliger Subventionsstopp gegenüber Kultur-, Sozial- und Sportvereinen. Der kommende SALON LENDHAFEN greift die große Frage der Budgetdebatte auf:

Welche Auswirkungen hat der Stopp auf den Kulturbetrieb, den Sozial- und Sportbereich?
Was bedeutet der Budgetstreit für das kulturelle und soziale Leben der Stadt?
Was bedeutet die sogenannte „Zwölftel-Regelung“ genau?
Kann eine Weiterführung des bestehenden Angebotes überhaupt garantiert werden?
Wer definiert, welche Veranstaltungen und Institutionen gefördert werden und welche nicht?

PODIUMSGÄSTE
Alina Filips, Fachliche Leitung der Frauennotschlafstelle u. Präsidentin d. Frauenplattform Klagenfurt
Elena Stoißer, Interessensgemeinschaft der Kulturinitiativen in Kärnten Koroška
Andreas Kuttnig, sportl. Leiter des Basketballclubs Wörthersee Piraten
Franz Petritz, Klagenfurter Stadtrat und Referent für Gesundheit, Kultur und Elementarpädagogik

Moderation: Michael Pontasch     

SALON LENDHAFEN - Forum für Stadtentwicklung 
Dienstag, 10. Dezember 2024, 19.00 Uhr
DOCK04_Theater der Hafenstadt Urban Area
Villacher Straße 16, 9020 Klagenfurt a.W.
EINTRITT FREI.

SALON LENDHAFEN 

Der SALON LENDHAFEN ist ein Forum für Stadtentwicklung, das einmal im Monat die größten, brandaktuellen Fragen der Landeshauptstadt Klagenfurt | Celovec aufgreift, diese mit geladenen Podiumsgästen kontrovers diskutiert und nach möglichen Lösungsansätzen sucht.

Immer dienstags um 19 Uhr im DOCK04_Theater der Hafenstadt Urban Area. Zum Programm.

 

 

Unterzeichne jetzt – gib deine Stimme für die Absicherung von Kunst, Kultur, Sozialem und Sport!

Ähnliche Artikel

Die kärntner-slowenische Kulturmanagerin und -arbeiterin Alina Zeichen wurde heuer der Maria-Tusch-Frauenpreis verliehen. Mit dem nach einer der wichtigsten Vertreter:innen der Kärntner Arbeiter:innenbewegung benannte Preis würdigt die Stadt Klagenfurt/Celovec Menschen, die sich besonders für Mädchen, Frauen und Geschlechtergerechtigkeit einsetzen. Zeichen, welche den ersten zweisprachigen, queerfeministischen Kulturverein in Kärnten gründete und Co-Präsidentin des UNIKUMs sowie im Vorstand der IG KiKK ist, engagiert sich seit Jahrzehnten für die Gleichberechtigung von FLINTA*s und Minderheiten. MIT NACHLESE auch in LEICHTER SPRACHE
Wie steht es um die Budgets der kommenden Jahre, was bedeutet die fehlende Valorisierung für die freie Szene und wie können Fair Pay, kulturelle Teilhabe und bessere soziale Rahmenbedingungen gesichert werden? Ein spontanes Sommertreffen im Theater Kosmos in Bregenz mit Vizekanzler Andreas Babler und der freien Kunst- und Kulturszene generierte mehr als 30 dringende Fragen an den Kulturminister. Hier der Rückblick eines Gesprächs über kulturpolitische Ansprüche, konkrete Vorhaben und jene Fragen, auf die es noch Antworten braucht.
Der Budgetvoranschlag des Bundes 2027/2028 liegt vor. Für Kunst und Kultur sind 2027 insgesamt 608,7 Millionen Euro vorgesehen – rund 21 Millionen Euro weniger als 2026. 2028 soll das Budget wieder auf 617,9 Millionen Euro steigen. Doch was sagen diese Zahlen tatsächlich aus? Welchen Stellenwert haben Kunst und Kultur im Gesamtbudget? Und was bedeutet der Voranschlag für die Förderungen der freien Szene? Wir haben die Zahlen im Detail analysiert.