Rückblick 2015

Die bevorstehende Landtagswahl war der Auslöser für eine Rückschau auf die Jahre 2010-2015 in kulturpolitischer aber auch hinsichtlich der Kulturbudgetentwicklung. Diese Planung wurde durch die teils massiven Kürzungen von Landesförderungen bei Kulturinitiativen überrollt.

Perspektiven für junge Flüchtlinge

Die IG Kultur hat sich vorgenommen, Lehrstellen für jugendliche Flüchtlinge zu suchen. Gabriele Gerbasits, Geschäftsführerin der IG Kultur, spricht über die Kooperation mit verschiedenen Initiativen , um die Kräfte zu bündeln und entsprechende Netzwerke zu bilden. Valerie Mühlenburg von The Connection spricht über ihre Initiative zur Hilfestellung junger Flüchtlinge, ihr Cafe für erste Erfahrungen und das Buddy System. Dominik Beron erzählt über seine Initiative RefugeesWork ,

FAIR PAY Gehaltsschema 2016

Was ist künstlerische Arbeit, was ist Kulturarbeit wert?

Kein Jahresrückblick – was bringt die Zukunft?

Wie lassen sich politische Entwicklungen frühzeitig erkennen? Welche konkretenInhalte, Probleme und Lösungen sind gerade in der österreichischen Kulturpolitik aktuell und virulent? Die IG Kultur Österreich arbeitet an den Verbesserungen der Rahmenbedingungen für Kulturarbeit. Dazu ist es wichtig, schon frühzeitig Entwicklungen in der Politik zu erkennen, um entsprechend agieren zu können. Dafür veranstalteten wir einen Workshop mit ExpertInnen der Kulturarbeit, die sichfolgenden Fragen widmeten: 1. Welche Aspekte

Statistische Daten steirischer Kulturinitiativen 2014

Wie ist es finanziell um die Kulturinitiativen in der Stmk bestellt? 52% der Kulturinitiativen konnten trotz sorgsamer Mittelverwendung ihren Haushalt nicht positiv abschließen. Der Wert bleibt damit alarmierend hoch, obwohl geringer als noch 2013 mit 58%. Dies ist auf einen höheren Anteil an Kultureinrichtungen mit Gesamteinnahmen über 300.000€ zurückzuführen, die zu einem geringeren Anteil verschuldet sind. Ohne diese liegt der Verschuldungsgrad bei 57%.

Der polternde Hobby-Mediator - Offener Brief

Offener Brief vom 29.Oktober 2015 anlässlich aktueller Aussagen des Vorsitzenden des Steirischen Kulturkuratoriums Igo Huber. Die gesetzlich vorgegebene 1 Mediator-Funktion scheint Igo Huber nicht besonders zu liegen. In zahlreichen Interviews, die er innerhalb der letzten Wochen und Monate gegeben hat, wird der Versuch deutlich, mit markigen Sprüchen kulturpolitische Realitäten herbeizureden, die keine sind.

Evaluierungen, Studien und Endberichte des Grazer Kulturressorts

Hier finden sich die Evaluierungen, Studien und Endberichte des Grazer Kulturressorts der letzten 5 Jahre, die wir der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Weiterführende Informationen zur Kulturentwicklung finden sich unter www.kultur.graz.at/kulturamt/61

TC Roma: Der Einfluss der Geschichte auf das alltägliche Leben von Roma Frauen in der Gegenwart

TC Roma steht für "Todays Challenges for Roma Women influenced by historical Development" . Der Diskurs um die Rolle der Frau aus der Roma und Sinti Community in der europäischen Gesellschaft hat verschiedene Aspekte. Die Situation unterscheidet sich in den europäischen Ländern und ebenso ihre historische Grundlage, gleichzeitig gibt es auch Einflüsse aus einem gemeinsamen europäischen Erbe. Das Projekt versucht diese Fragen aufzunehmen und ihre Aufbereitung

IG Kultur Österreich und IG Kultur Wien fordern vom Nationalrat eine zukunftsweisende Raumpolitik

Wien (OTS) - Nach dem Wiener Gemeinderat befasst die IG Kultur Wien nun gemeinsam mit der IG Kultur Österreich den Nationalrat mit einer weiteren Initiative zum Thema Leerstand. In dem breit angelegten Papier fordern die Interessensgemeinschaften die Politik dazu auf umgehend Rahmenbedingungen für eine zukunftsweisende Raumpolitik in Österreich zu schaffen! "Spekulation mit Eigentum nimmt immer wildere Formen an, Immobilienfirmen, die mit Raum auf Geld spekulieren muss

Stellungnahme zum Gemeinnützigkeitsgesetz 2015

Das Gemeinnützigkeitsgesetz sieht in der vorliegenden Fassung erstmals die Spendenabsetzbarkeit für den Kunst- und Kulturbereich vor. Dies ist grundsätzlich zu begrüßen. Die kurze Frist für die Stellungnahme erlaubt allerdings den Interessenvertretungen der Kunst- und Kulturschaffenden keine tiefergehende Auseinandersetzung mit den Folgen der Gesetzesvorlage. Dies wäre insofern geboten gewesen, als die VertreterInnen des Kunst- und Kulturbereiches zu keinem Zeitpunkt in die Vorbereitung des Ministerialentwurfs eingebunden waren. Für

Öffentlich steuern – privat Absetzen

Die steuerliche Absetzbarkeit von Spenden an Kunst und Kultur ist eine komplexe Materie, die es schwer macht eine allgemein gültige Position zu beziehen. Eine Positionierung ist deshalb meist nur in Bezug auf eine konkrete Situation sinnvoll. Dabei gilt es vorweg festzuhalten, dass es tatsächlich um Spenden und nicht um Sponsoring geht, denn Sponsoring ist als Werbeausgabe/Betriebsausgabe ohnehin absetzbar und wird wie alle anderen betrieblichen Kosten behandelt

Geplante Spendenabsetzbarkeit für Kultur führt zu Ungleichverteilung.

Die IG Kultur Österreich begrüßt grundsätzlich den Entwurf zum Gemeinnützigkeitsgesetz, der eine Absetzbarkeit von Spenden für Kultur vorsieht. Nicht bedacht wurden jedoch die Folgen der Eingrenzung der Begünstigung auf Einrichtungen, die bereits eine Kunst- oder Kulturförderung vom Bund oder Ländern erhalten. Einerseits müssen Institutionen, die sehr gut ohne öffentliche Subventionen auskommen und über private Förderungen finanziert werden, nun um öffentliche Gelder ansuchen, damit ihnen nicht die