Die IG KiKK lädt alle Kulturinitiativen, Kulturaktive und Interessierten aus ganz Kärnten/Koroška zum nächsten spartenübergreifenden Netzwerktreffen ein. Am Mittwoch, 25. März 2026, ab 12:30 Uhr, geht es im Burghof Klagenfurt um ein gemeinsames Nutzungskonzept für die Räumlichkeiten, die vom Land Kärnten für die freie Szene zur Verfügung gestellt werden sollen.
Jeder Mensch hat ein Recht auf Kunst und Kultur! Diesem Ansatz verschreibt sich die österreichweite Aktion „Hunger auf Kunst und Kultur“, die auch armutsgefährdeten und von Armut betroffenen Menschen den Zugang zu Kunst und Kultur ermöglichen soll. Das „Kärntner Netzwerk gegen Armut und soziale Ausgrenzung“ hat nun mit Unterstützung der IG KiKK den Kärntner Ableger der Aktion ins Leben gerufen, um mehr soziale Teilhabe für Menschen mit finanziellen Engpässen zu schaffen.
Ein Puzzle in den Parteifarben der aktuellen Bundesregierung - rot, türkis und pink Vor fast exakt einem Jahr ist die Bundesregierung ihr Amt angetreten. Die kulturpolitische Agenda war ambitioniert, stand jedoch von Anfang an unter Budgetvorbehalt. Welche Maßnahmen wurden seither auf den Weg gebracht – und wie schlagen sie sich im Alltag der Kulturarbeit nieder? Eine Zwischenbilanz mit Fokus auf die freie Kulturarbeit.
Für gemeinnützige Kulturvereine ist die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ein Instrument der Transparenz, der internen Steuerung und des Haftungsschutzes. Im Webinar „Jahresabschluss im Verein – Fokus Einnahmen-Ausgaben-Rechnung“ vom 26.02.2026 zeigte die Betriebswirtin Stefanie Schlögl, dass die Buchführung weit mehr ist als eine formale Verpflichtung. Die wichtigsten Details des Webinars zum Thema Einnahmen-Ausgaben-Rechnung haben wir im Rahmen unserer Reihe Basiswissen hier für euch zusammengefasst.
Aktuell ist die Zukunft des gesamten Kultursektors in der Steiermark bedroht: Für das laufende Jahr fehlt eine ausreichende Budgetdeckung – und durch die geplante Abschaffung der ORF-Landesabgabe droht dem Kulturbudget ein Ausfall von rund 25 Millionen Euro.
Haftungsfragen sind ein zentrales Thema für Kulturvereine, vor allem wenn es um die Haftung des Vereins bzw. dessen Vertreter*innen nach außen – also gegenüber Dritten – geht. Hier findet ihr einen Überblick über die wichtigsten Fragen.
Freie Kulturarbeit ist eine demokratische Praxis. In dieser Lunch Lecture fragen wir gemeinsam mit Mirjam Zadoff und Bernhard Weidinger, warum Kultur und Demokratie einander brauchen und was das konkret für unsere Arbeit als Kulturinitiativen bedeutet.
Ein mehrfarbiges leeres Organigramm mit bunten Stiften außenrum, ©️ AdobeStock In Kärnten soll die eigenständige Kulturabteilung abgeschafft werden. Warum das keine unbedeutende Veränderung im Kärntner Verwaltungs-Organigramm ist, sondern ein Warnzeichen für den politischen Stellenwert von Kunst und Kultur ganz allgemein – mit unvermeidbaren Folgen für die Praxis und mit Relevanz über Kärnten hinaus.
Der Gemeinderat in Klagenfurt|Celovec ging am 11. Februar 2026 erneut ohne Budgetbeschluss auseinander. Statt die finanzielle Sanierung der Landeshauptstadt voranzutreiben, verlor er sich in Regressforderungen und Gutachtenaffären. Währenddessen durchlebt die Zivilgesellschaft eine Dauerkrise.
Steht euer Verein vor der Gründung, Umstrukturierung oder strategischen Weiterentwicklung? Dann stellt ihr euch wohl die Frage, welche Rechtsform die eigene Kulturarbeit langfristig am besten trägt? Unser Webinar „Rechtsformen in der Kulturarbeit" beleuchtet praxisnah die Spielräume und Grenzen von Vereinen sowie mögliche Alternativen wie gGmbH oder Stiftung – mit Fokus auf praktische Gestaltungsmöglichkeiten, Rahmenbedingungen und (finanziellen) Konsequenzen.
Am Montag, 2. März 2026, laden die IG Kultur Vorarlberg und die Österreichische UNESCO-Kommission zu einem diskursiven Abend im Theater am Saumarkt. Mit künstlerischen Impulsen und Einblicken von Expert:innen aus Kunst, Kultur, Umwelt und Politik werden regenerative Aspekte in Kunst und Kultur beleuchtet. Zu Gast sind Klimabotschafterin und Musikerin Lea Brückner, Autorin Sarah Kuratle, Interessensvertreterin der Bildenden Kunst Daniela Koweindl, Kulturmanagerin Sabine Benzer vom Theater am Saumarkt, Musiker Andreas Paragioudakis und Matthias Merta vom Biosphärenpark Großes Walsertal.
Die eigenständige Abteilung 14 – Kunst und Kultur der Kärntner Landesregierung steht aktuell im Zuge einer Verwaltungsreform zur Diskussion. Eine Herabstufung oder Auflösung dieser Abteilung wäre ein deutlicher kulturpolitischer Rückschritt – und würde die Strukturen, die Kunst und Kultur in Kärnten | Koroška stark machen, erheblich schwächen. Wir fordern die Kärntner Landesregierung auf, die Abteilung 14 – Kunst und Kultur als eigenständige Abteilung zu erhalten. Kunst und Kultur brauchen Eigenständigkeit, Kompetenz und strukturelle Absicherung, um die kulturelle Vielfalt, demokratische Diskurse und die Lebensqualität in Kärnten | Koroška zu stärken.