kulturförderung

Das Bundesbudget 2027/2028 liegt vor. Das Kulturbudget soll 2027 um 3,3 Prozent sinken. Real gekürzt wird bei den frei vergebenen Kunst- und Kulturförderungen. Die IG Kultur pocht auf Maßnahmen zur Stärkung der kulturellen Nahversorgung, denn Sparen ist kein kulturpolitisches Programm.
Eine Euromünze unterm Mikroskop, ©️ Adobe Stock Ein parlamentarischer Unterausschuss sollte Licht in ein angeblich ausuferndes „NGO-Business“ bringen. Das Ergebnis: Es gibt keinen Skandal. Stattdessen bestätigt der Bericht, was gemeinnützige Kulturvereine längst wissen. Förderungen sind extrem streng geregelt, kleinteilig kontrolliert und oft mit erheblichem Verwaltungsaufwand verbunden. Kaum ein öffentlich ausgegebener Euro wird so oft und genau geprüft, so transparent dokumentiert wie jener, der in gemeinnützige Kulturarbeit fließt. Der Bericht muss ein Ende der pauschalen Verdächtigungen und echte bürokratische Entlastung einläuten.
„Wer Demokratie will, unterstützt Kunst und Kultur.“ Mit diesem klaren Statement beschreibt Alexandra Abbrederis, neue Obfrau des Spielboden Dornbirn, den gesellschaftlichen Anspruch des größten Kulturzentrums Vorarlbergs. Gemeinsam mit Geschäftsführerin Heike Kaufmann will sie den Spielboden als offenen Begegnungs- und Diskursort weiterentwickeln. Während öffentliche Förderungen schrumpfen und wirtschaftliche Zwänge wachsen, plädiert Kaufmann dafür, mutig zu bleiben: „Wir müssen uns Neues trauen, Wagnisse eingehen und neue Formate entwickeln.“ Im Gespräch erzählen die beiden, warum Kultur weit mehr ist als Unterhaltung, weshalb Gemeinschaft und Solidarität zentrale Werte ihrer Arbeit sind und warum gerade Krisenzeiten Orte brauchen, an denen Gesellschaft verhandelt werden kann.
Schere im Vordergrund, die einen Schatten wirft in Schwarz-Weiß Pressemitteilung zu den Budgetverhandlungen 2027–2028: Freie Kulturarbeit braucht Planungssicherheit statt Kürzungen von historischem Ausmaß.
In Kooperation mit dem Referat Kunst, kulturelles Erbe und Volkskultur halten wir am Dienstag, 10. März, 13-15 Uhr online ein Webinar ab, bei dem wir alle Details zur neuen Kultur- und Kunstförderungsrichtlinie besprechen werden.
Ein traurig dreinschauendes zerbrochenes Sparschwein ©️ AdobeStock Ein Förderantrag wird abgelehnt. Die Begründung: nicht das Projekt, nicht die Qualität, nicht die Relevanz – sondern allein das fehlende Budget. Es sei schlicht kein Geld da, alle müssten sparen. Gibt es hier neben Fluchen und Weinen irgendetwas, dass man tun kann – z. B. rechtliche Möglichkeiten, gegen die Absage vorzugehen?
Symbolbild Abrechnung von Förderungen - Irrgarten mit Pfeil zu Tabelle und Taschenrechner Viele Kulturvereine stehen regelmäßig vor der gleichen Herausforderung: Die Abrechnung einer Förderung des Bundes. Welche Unterlagen sind einzureichen, wie sollen diese aussehen, was gilt bei Änderungen – und was tun, wenn am Ende ein kleines Plus bleibt? Hier die wichtigsten Hinweise aus der Praxis, basierend auf einem Arbeitsgespräch mit der Förderkontrolle Kunst und Kultur des Bundes.
Symbolbild Labyrinth mit grünem Pfeil, der Weg durch das Chaos zeigt; Welche Neuerungen gibt es bei der Bundesförderung für Kulturinitiativen? Unsere Nachlese fasst die häufigsten Fragen und Antworten aus dem Webinar am 4. September mit Mag. Karin Zizala und Mag. Sonja Olensky-Vorwalder (Abteilung Kulturinitiativen / BMWKMS) zusammen – von Fristen und Einreichbedingungen bis hin zu neuen Abgrenzungskriterien für Jahres- und Projektförderung und deren Auswirkungen für die Praxis.
Mit 1. Juli 2025 sind neue Richtlinien für die Kunst- und Kulturförderung des Bundes in Kraft getreten. Die Neuregelung bringt eine Reihe an Klarstellungen, punktuellen Erleichterungen sowie zusätzliche Anforderungen mit sich. Besonders für Kulturinitiativen, die Förderanträge stellen, lohnt sich ein genauer Blick.
Orientierung im Förderdschungel, Fokus auf Bundesförderung für Kulturinitiativen - dargestellt durch einen Kaktus vor dunklem Hintergrund, der beleuchtet ist;  Update: Weitere Plätze zur Teilnahme jetzt verfügbar! Welche Kulturprojekte erhalten eine Bundesförderung – und warum? Was genau unterscheidet eine Projektförderung von einer Jahresförderung? Welche Neuerungen gelten ab Herbst 2025 für Einreichungen und Entscheidungsverfahren? Im Rahmen des Webinars am 4. September werfen wir gemeinsam mit der Leiterin der Kulturinitiativenabteilung im Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS), Mag. Karin Zizala, und ihre Stellvertreterin Mag. Sonja Olensky-Vorwalder, einen kompakten, praxisnahen Blick auf aktuelle Entwicklungen in der Bundesförderung für Kulturinitiativen.
Am Dienstag den 18.02.2025 fand in Kooperation mit der A9 des Landes Steiermark ein Webinar zur Ausschreibung und Antragstellung statt der Mehrjährigen Förderungsvereinbarungen 2026-2028 statt. Alle zentralen Informationen und Links zur Antragstellung findet ihr unten.
In Achtung der Bedeutung des Einflusses der freien Szene auf das Kulturleben vergibt das Land Kärnten im Jahr 2025 ein mit € 3.000,- dotiertes Stipendium für WEITERBILDUNGSMASSNAHMEN von Kulturschaffenden, die im Bereich der freien Kulturarbeit tätig sind.