medien

Das Zentralorgan für Kulturpolitik und Propaganda der IG Kultur nimmt den Raum ein , der sich durch die Nachlässigkeit und Werteverschiebung der österreichischen Kulturpolitik in den letzten Jahren aufgetan hat. Hier werden kulturpolitische Themen und Praxen nachhaltig verhandelt. Als „Propagandaorgan“ stellt sie durchaus den Versuch dar, die Sichtweise auf die Bedeutung von Kulturarbeit und auf ihren gesellschaftlichen Einfluss zu verändern. Die Zeitschrift gibt Kulturvereinen eine Darstellungsplattform,

Wahrnehmung , Wahrsager und Wahrheit

Mediale Roma-Bilder zwischen Mehrheitsgesellschaft und Selbstorganisation.

Medien und Roma (Workshop)

Im Rahmen des Projektes 'Romanistan. Crossing Spaces in Europe.' laden wir zum Workshop. Unser zweiter Workshop im Rahmen des Projektes 'Romanistan' beschäftigt sich mit den Möglichkeiten die (neuen) Medien Roma und anderen Minderheiten zu öffnen.

Ändern, erweitern oder belassen, wie es ist?

Der Freispruch vom 2. Mai ist immer noch nicht gültig. Der Staatsanwalt hat Berufung angemeldet, ob er tatsächlich berufen wird, ist ungewiss. Das Urteil liegt mündlich vor, die schriftliche Urteilsbegründung lässt aber auf sich warten.

Regendering Media

Die Konstruktion von Gender in den Medien bleibt angesichts sich hartnäckig haltender Rollenvorstellungen, aufs Neue entbrannter Diskussionen im Spannungsfeld von Frauen und Migration sowie bleibender Gehaltsschere weiterhin als Thema aktuell. Eine kritische Überprüfung der österreichischen Medien in diesem Zusammenhang legt die Vermutung nahe, dass die Mehrheit der Medien nur begrenzt in der Lage ist, zeitgemäße Gender-Identitäten zu unterstützen.

Was bleibt? Einige Überlegungen zum Medienereignis WikiLeaks.

So stellt das Medienereignis WikiLeaks kein gänzlich neues Phänomen dar, sondern steht als Symptom für eine neuartige Situation, der wir erst nach und nach auf die Schliche kommen können.

Was wäre wenn… nicht nur träumen von einer Gegenöffentlichkeit.

Der Relaunch des vor knapp zwei Jahren von der Moser Holding eingestellten Boulevardblattes rief auf den Straßen Innsbrucks die unterschiedlichsten Reaktionen hervor: von hocherfreutem Wiedererkennen über wohlwollendes Interesse bis hin zu offener Ablehnung – die Neue polarisierte nach wie vor. Dass sich nunmehr allerdings abweichende, dissidente und träumerische Vorstellungen eines anderen Tirols in das Kleinformat eingeschlichen hatten, fiel oft erst auf den zweiten Blick auf.

„Kampfzonen in Kunst und Medien“

Gäbe es ein offizielles politisches Buch zur österreichischen Kulturpolitik, wäre es vermutlich golden. Nicht Grün- zur Diskussion, nicht Weiß- mit Vorschlägen oder gar Schwarz- mit Negativbeispielen, sondern ganz im Ton dieses Edelmetalls, das sich als besonders korrosionsbeständig von anderen unterscheidet – beständig also gegen die Reaktion eines Werkstoffs mit seiner Umgebung.

Staatskulturnationalismus

Die Empörung über die „sinnlose Gewalt“ in den französischen Banlieus erreichte 2005 ihren Höhepunkt, als nicht nur Autos und Uniformierte ramponiert wurden, sondern gleichzeitig eine Vorschule und eine Bibliothek in Flammen standen. Anstatt diese Institutionen als Ressourcen der Selbstvervollkommnung und gesellschaftlichen Teilhabe zu schonen, erkannten die Jugendlichen sie als ideologische Staatsapparate und Stützpunkte der nichtpolizeilichen Macht.

Die Mitteilung der europäischen Hegemonieansprüche. Notizen zum Kulturverständnis der Europäischen Union.

Lassen wir die Seele beiseite und sagen wir: „Kultur ist das, worüber sich die Europäische Union – in der Vorstellung, die treibende Kraft der menschlichen Entwicklung und Zivilisation zu sein – versucht, in die Zukunft einzuschreiben.“