ausstellung

Romani Lives

Wir schauen noch einmal auf die Ausstellung Romani Lives zurück, deren Teil „To One's Name“ von der IG Kultur Österreich organisiert und von Suzana Milevska kuratiert worden war. Mit „Alles was aus dem Rahmen fällt – den KulturarbeiterInnen des Monats schauen wir wieder einmal etwas weiter über den eigenen Tellerrand nach Rumänien, wo Kulturarbeit sich gegen die Ausbeutung natürlicher Ressourcen stark macht.

Vom Durchkreuzen der Erwartungen

Wie soll die Begegnung des imaginierten „Wir“ mit den „Anderen“ heute dreidimensional dargestellt werden? Und für wen? Die Debatte über die Musealisierung von Migration, vielerorts in Europa geführt, ist Zeichen für ein sich wandelndes gesellschaftliches Selbstverständnis.

„Don’t shout! Do converse!“ Sprechen im Museum

Eine Ausstellungsinstitution sieht sich heute vor die Aufgabe gestellt, Strategien zu entwerfen, das „Paradox á la Descartes“ aufzulösen. Eine Ausstellung soll zu einem Publikum sprechen, ihr Konzept selbstredend, am besten selbsterklärend sein, historische Inhalte sollen aktualisiert werden.

No More Reality!

Die Ausstellung No More Reality, [Crowd and Performance: demonstration, public spaces, use of body] im Depo-Istanbul ist die vierte Station einer Zusammenarbeit der beiden Kuratorinnen Claire Staebler und Jelena Vesić .

Zum Küchenroman

Die Ausstellung im Heiligenkreuzerhof musste ich mir anschauen, denn sie zeigte den Nachlass einer Feministin, Kommunistin, Widerstands-Kämpferin und Aufbau-Künstlerin. Sage und schreibe 17 ecm-Lehrlinge fanden sich in einem Projektteam zusammen um, Ich bin keine Küche, Gegenwarts-Geschichten aus dem Nachlass von Margarete Schütte-Lihotzky auf die Beine zu stellen.

Von der Liebe zur Kunst und den Gesten des Zeigens. Zwei aktuelle Beiträge zur Dekonstruktion des Mythos von der Neutralität künstlerisch-musealen Ausstellens

In der Regel tun Ausstellungen so, als wären sie neutrale Flächen. Und als würden auf dieser Grundlage Dinge präsentiert, die dann für sich selbst sprechen. Aber dem ist nicht so. Was gezeigt wird und was nicht, stellt bereits den ersten Ein- und Ausschlussmechanismus dar, gefolgt von vielen weiteren, die über den Status, den Wert und die Wahrnehmung des Gezeigten entscheiden.

Die Kartografierung des Sozialen als atmosphärisches Spektakel. Zur Installation „Küba“ von Kutlug Ataman

Ataman entscheidet sich, die von ihren Gefühlen überwältigten Individuen ungeschützt den Augen der BetrachterInnen preiszugeben. In diesen Passagen drohen Teile der Installation auf das Niveau von Talkshows abzustürzen, die auf quotengeilen Privatfernsehsendern dem Sozialvouyeurismus frönen.

Wege nach Ravensbrück. Eine Innenansicht auf zwei Ausstellungsprojekte.

Von 1999 bis 2003 wurde an verschiedensten Orten Österreichs die Ausstellung „Wege nach Ravensbrück. Erinnerungen von österreichischen Überlebenden des Frauen-Konzentrationslagers“ gezeigt. Im Jänner und Februar 2006 war sie in einer Neubearbeitung mit dem Untertitel „Eine Ausstellung weiter denken“ in der Galerie der IG Bildende Kunst zu sehen.

Die Ausstellung als Ort der Macht. "Österreich ist frei" auf der Schallaburg

Was passiert, wenn im österreichischen Staat ein Jubilieren ausbricht und gleichzeitig der Bundeskanzler einen Historiker als Freund hat? Der Freund wird mit einer Ausstellung zu einem der Jubiläumsthemen beauftragt. Das ist nichts Seltenes und nichts spezifisch Österreichisches, und letzten Endes trägt es kaum zur Klärung des Sinns der Ausstellung bei. Es gehört aber zu den Vorbedingungen für die Beantwortung der Frage, wer heute eine Ausstellung machen kann und wer das in der Geschichte auch gemacht hat.

Identitäre Grenzziehungen?

Heteronormative Begehrens- und Beziehungsstrukturen sowie traditionelle Geschlechterbilder und Kontexte wurden in „queeren“ Arbeiten in der Ausstellung u.a. auf den Kopf gestellt.