UNESCO-Talk in Feldkirch: Regenerative Kulturarbeit zwischen Krise und Transformation

Am Montag, 2. März 2026, laden die IG Kultur Vorarlberg und die Österreichische UNESCO-Kommission zu einem diskursiven Abend im Theater am Saumarkt. Mit künstlerischen Impulsen und Einblicken von Expert:innen aus Kunst, Kultur, Umwelt und Politik werden regenerative Aspekte in Kunst und Kultur beleuchtet. Zu Gast sind Klimabotschafterin und Musikerin Lea Brückner, Autorin Sarah Kuratle, Interessensvertreterin der Bildenden Kunst Daniela Koweindl, Kulturmanagerin Sabine Benzer vom Theater am Saumarkt, Musiker Andreas Paragioudakis und Matthias Merta vom Biosphärenpark Großes Walsertal.

Der Kunst- und Kultursektor steht unter Druck. Österreichweit werden Budgets gekürzt und die Lage für freischaffende Künstler:innen, Kulturarbeiter:innen und Kultureinrichtungen spitzt sich zu. Immer neue Anforderungen an einen professionell, nachhaltig und fair arbeitenden Kultursektor führen diesen in ein Spannungsfeld, das eine Transformation erschwert.

  • Wie kann es trotz aller Einschränkungen dennoch gelingen, Kultur und Natur nicht gegeneinander auszuspielen? 
  • Mit welchen Mitteln kann eine regenerative Kulturarbeit als sozialer und ökologischer Nährboden Gemeinschaften vor Ort stärken? 
  • Welche Rahmbedingungen brauchen Künstler:innen und Kulturarbeiter:innen, um diese Arbeit leisten zu können?

Mit Beiträgen von Klimabotschafterin Lea Brückner, Sabine Benzer (Theater am Saumarkt), Autorin Sarah Kuratle, Daniela Koweindl (IG Bildende Kunst), Matthias Merta (Biosphärenpark Großes Walsertal) und Musiker Andreas Paragioudakis.

Montag, 2. März 2026, 17.00 - 19.00 Uhr, Theater am Saumarkt Feldkirch
Anmeldungen sind bis spätestens 26. Februar über diesen Link willkommen.

Der von der IG Kultur Vorarlberg initiierte Begriff der Regenerativen Kulturarbeit versteht Kulturbetriebe als lebendige und sich stets verändernde Systeme, die nicht nur auf Krisen reagieren, sondern aktiv und reflektiert ein blühendes Umfeld schaffen. Im UNESCO-Talk „Regenerative Kulturarbeit zwischen Krise und Transformation“ werden die Potentiale von Kunst- und Kulturarbeit im Rahmen einer verantwortungsvollen Kulturpolitik diskutiert und in einer Handlungsempfehlung für die Zukunft formuliert.

Auf internationaler Ebene setzt sich die UNESCO maßgeblich dafür ein, Kultur als zentrale Säule der Nachhaltigen Entwicklungsagenda zu verankern. Vor diesem Hintergrund hat die UNESCO im Herbst 2025 erstmals einen Weltkulturbericht veröffentlicht, der ökologische, soziale und kulturelle Dimensionen zusammenbringt. In Kooperation mit der IG Kultur Vorarlberg, Interessenvertretung unabhängiger Kultureinrichtungen, lädt die Österreichische UNESCO-Kommission zu einem diskursiven Abend mit Impulsen von Künstler*innen und Expert*innen aus Kunst, Kultur, Umwelt und Politik. Der Abend findet im Rahmen der Klausurtagung der UNESCO ARGE Kulturelle Vielfalt statt.
 

Wir weisen im Rahmen dessen auch auf den Workshop "Kunstfreiheit und Satire" am 2. März im Palais Liechtenstein Feldkirch hin, der für alle Interessierte offen ist:
Mit Inputs von Menschenrechtsanwältin Smera Rehman und Performances von Fräulein Bürgerschreck und Eric BigClit bringt der Workshop Menschenrechtsaktivist:innen, Künstler:innen, Kulturarbeiter:innen und Interessierte zusammen und öffnet den Raum für Austausch, gemeinsames Lernen und die Diskussion von Maßnahmen für den Schutz künstlerischer Freiheit. Details und Anmeldung bis spät. 26.02.26 hier.

Foto © Doris Salzmann: 
IG Kultur-Mitglied Silvia Salzmann in "Bis kein Gras mehr drüber wächst!" - eine Tanzperformance mit Leonie Humitsch, Markus Rainer und Clemens Sainitzer aus 2019, Blumenwerkstatt Radenthein in Kärnten. 


 

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