Abschaffung des Kulturkuratoriums und Installation einer neuen Beirats-Struktur Presseaussendung

„Man muss das kritisch hinterfragen“
Aus aktuellem Anlass bezieht sich die IG Kultur auf dieses Zitat von Landesrat Buchmann.
Ja, man muss das Kulturkuratorium kritisch hinterfragen! Man muss sogar noch weiter gehen, nämlich die Auflösung des Kulturkuratoriums und eine Neustrukturierung des gesamten Beiratssystems fordern, damit sich die Qualität der Entscheidungsfindung jener der Arbeit der Kulturschaffenden annähern kann.

Man muss das kritisch hinterfragen“

Aus aktuellem Anlass bezieht sich die IG Kultur auf dieses Zitat von Landesrat Buchmann.

Ja, man muss das Kulturkuratorium kritisch hinterfragen! Man muss sogar noch weiter gehen, nämlich die Auflösung des Kulturkuratoriums und eine Neustrukturierung des gesamten Beiratssystems fordern, damit sich die Qualität der Entscheidungsfindung jener der Arbeit der Kulturschaffenden annähern kann.

Daher fordern wir, wie im Kultur-Unterausschuss im Landtag am 14.11.2012 präsentiert und in der Presseaussendung von 12.12.2014 wiederholt, folgendes:

Komplette Überarbeitung des Beiratssystems:

- Kulturbeirat zur Beratung für kulturpolitische Belange

- Fachbeiräte für die jeweiligen Sparten zur Begutachtung der Förderanträge

Grundprinzipien müssen sein:

- Transparenz in der Ausschreibung zur Bestellung des Gremiums

- Möglichkeiten zur Bewerbung und zum Vorschlagen geeigneter Personen

- Besetzung mit Personen dem lokalen und überregionalen Kunst- und Kulturbereich

- Veröffentlichung der Geschäftsordnungen der Beiräte

- Veröffentlichung der Leitlinien zur Begutachtung von Förderanträgen

 Hier zum gesamten Text der Presseaussendung:

PA_Kulturkuratorium_14072015

Hier zum Konzept zur Beurteilung der Mehrjährigen Förderverträge 2016-18 (Grundvoraussetzungen, Beurteilungskriterien) und
Pressereaktionen:

KonzeptKK_Beurteilungskriterien_Call 201618

Kleine Zeitung_15072015_Abschaffung Kulturkuratorium

Ähnliche Artikel

2026 feiert die IG Kultur Vorarlberg ihr 35-jähriges Bestehen. Zeit, um gemeinsam nach vorne zu denken: Mit #ReGen - Regenerative Kulturarbeit widmen wir uns in einem Beteiligungsprozess der Frage, auf welche Weise Kulturarbeit Kraft geben und verbinden kann. Wir starten mit einer Umfrage und der Fragestellung, worin die lebensspendende, verbindende Kraft unserer Tätigkeit liegt. Eingeladen sind Künstler:innen, Kulturarbeiter:innen, Kulturwissenschaftler:innen und alle Interessierten mit ihrem Wissen und ihren Ein- und Vorstellungen.
Kulturvereine werden durch die Sparmaßnahmen aktuell mit zusätzlichen Existenzsorgen konfrontiert. Vor allem auf Gemeindeebene stehen hohe Kürzungen im Raum, die dem prekär arbeitenden Kultursektor schwer zusetzen. Dass es hier nicht nur um persönliche Existenznöte seitens Künstler:innen und Kulturvereinen geht, sondern Kommunen, Land und Staat mit weitreichenden Folgen konfrontiert werden, bleibt unterschätzt.
Es ist keine Weltreise von Vorarlberg nach Ulm, man sollte viel öfter hin. Die süddeutsche Universitätsstadt an der Donau hat Charme. Und sie hat mit dem ROXY ein etabliertes soziokulturelles Zentrum in der Größe des Spielboden Dornbirn, wie wir im Rahmen des Zukunftsforums der Stadt Ulm diesen Herbst erfuhren. Grund genug mal nachzufragen, wie die deutschen Kulturkolleg:innen sich mit zunehmend kleineren Kulturbudgets zwischen Herausforderungen und Chancen bewegen.