zukunftsdialoge #1 "Kulturräume sichern"

Kulturräume sichern - auf der Suche nach Antworten für gegenwärtige Herausforderungen

Vortrag - Fallbeispiele - Podiumsdiskussion

Kulturräume sichern - auf der Suche nach Antworten für gegenwärtige Herausforderungen

Vortrag - Fallbeispiele - Podiumsdiskussion

Am 15. Dezember / 14:00-19:00 / Foyer Radio Helsinki (Schönaugasse 8, 8010 Graz)

Mit:
Magdalena Augustin (Gassen aus Zucker, IG Kultur Wien, Wien)
Markus Gönitzer (Forum Stadtpark, Container25, Graz)
Autonome Wohnfabrik (Hausprojekt, Salzburg)
Izidor Barši (Tovarna Rog, Ljubljana)
Klaus Störtebeker (Sub, Graz)

FREIER EINTRITT

Kulturräume sind nicht nur wichtige Treffpunkte für Kunst- und Kulturinteressierte, sondern gleichzeitig auch Arbeits-, Produktions- und Denkräume für Kunst- und Kulturschaffende. Diese geraten jedoch zunehmend unter Druck, weil sie von der (Stadt-)Politik nicht mehr nach ihrem Gemeinnutzen, sondern nach ihrem Nutzen für die Aufwertung der Stadt bewertet werden. Sie sind das Kapital der Stadt im Wettbewerb um Investitionen, hochqualifizierte Arbeitskräfte und (zahlungskräftige) TouristInnen. Kulturprojekte sollen leerstehende Geschäftslokale und heruntergekommene Straßen beleben und nach außen hin zeigen wie „cool“ und „hip“ eine Stadt ist. Die Kulturschaffenden selbst profitieren davon allerdings kaum und befinden sich meist in einer extrem prekären Situation.

Das bereits seit Jahren spürbare Zusammenwirken von neoliberalen und rechtskonservativen Ideologien führt zu einer kontinuierlichen Verschlechterung ihrer Lage. Die aktuellen politischen Umbrüche bedeuten, dass progressive Kulturräume zusätzlich willkürlichen Interventionen ausgesetzt sind.

Nach einer kurzen theoretischen Einführung werden jeweils ein Projekt aus Salzburg (Autonome Wohnfabrik) und aus Ljubljana (Tovarna Rog) von ihren Erfahrungen berichten und ihre Gegenstrategien, auf die oben genannten Bedrohungen, präsentieren. Anschließend wollen wir gemeinsam der Frage nachgehen, wie wir uns in Graz dieser Entwicklung widersetzen können. Welche Möglichkeiten gibt es präventiv Strategien dagegen zu entwickeln? Wie könnte eine solidarische Plattform aussehen?

In Kooperation mit http://helsinki.at/
Unterstützt durch Stadt Graz Kultur, Land Steiermark Kultur

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