Das Bundesbudget 2027/2028 liegt vor. Das Kulturbudget soll 2027 um 3,3 Prozent sinken. Real gekürzt wird bei den frei vergebenen Kunst- und Kulturförderungen. Die IG Kultur pocht auf Maßnahmen zur Stärkung der kulturellen Nahversorgung, denn Sparen ist kein kulturpolitisches Programm.
Mit der Solidaritätskampagne „Kultfür!“ setzen wir gemeinsam mit über 120 Erstunterzeichnenden aus ganz Österreich ein Zeichen für den Erhalt von Kunst und Kultur als öffentliche Aufgabe. Im Rahmen einer Pressekonferenz am Spielboden Dornbirn am 9. Juni konnten wir auf die Auswirkungen der aktuellen Kürzungen im Kulturbereich sichtbar machen. Bei diesem ersten öffentlichen Auftritt im Schulterschluss mit Partner:innen aus Wirtschaft, Industrie, Handel und Tourismus formulierten wir unsere Forderung nach verlässlicher Kulturfinanzierung, fairen Arbeitsbedingungen und dem Schutz kultureller Vielfalt. Zugleich laden wir weitere Solidarische ein, sich uns anzuschließen und die Kampagne mitzutragen.
Kulturtunnel Treffen Teilnehmer*innen Bei der vierten Kulturtunnelfahrt von IG KiKK und IG Kultur Steiermark diskutierten Kulturtätige aus Kärnten|Koroška und der Steiermark über die Herausforderungen und Chancen von Kulturarbeit im ländlichen Raum. Im Mittelpunkt standen Vernetzung, nachhaltige Strukturen, die Zusammenarbeit mit Gemeinden und die Bedeutung von Kulturinitiativen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Teilhabe. Die Veranstaltung zeigte einmal mehr, wie wichtig der Austausch über regionale Grenzen hinweg für eine starke freie Kulturszene ist. Nachlese auch in leichter Sprache.
Das neue Schlusskommuniqué der ARGE Kulturelle Vielfalt zeigt: Kulturelle Vielfalt ist kein Zusatzprogramm, sondern demokratische Infrastruktur. Wer sie schützen will, muss freie Kulturarbeit, soziale Absicherung, faire Förderungen und regionale Kulturstrukturen verlässlich stärken. Eine Bestandsaufnahme und Appell an die Politik für stabile Strukturen und verlässliche Finanzierung.
Erhebung, Kulturarbeit, Fakten, Datengrundlage, Vernetzung, QR-Code zur Erhebung, Basisdatenerhebung Vieles was Kulturvereine jeden Tag leisten, ist unsichtbar oder wird als selbstverständlich wahrgenommen. Das wollen wir durch die Erhebung Kulturarbeit heute ändern und untermauert mit Fakten darstellen, was Kulturvereine leisten und unter welchen Bedingungen. Jetzt anonym teilnehmen! Bei Fragen unterstützen wir gerne. Die nächsten offenen InfoSessions dazu gibt es online am 16. und 24. Juni!
Die Kunst- und Kulturstrategie Kärnten|Koroška 2030 ist beschlossen. Nach einem zweijährigen partizipativen Prozess definiert sie Ziele und Maßnahmen für die Zukunft von Kunst und Kultur in Kärnten|Koroška. In der 50. Folge von KIKK OFF za kulturo spricht Ana Grilc mit Brigitte Winkler-Komar (Abteilung Kunst und Kultur des Landes Kärnten), Elena Stoißer (IG KiKK) und Yulia Izmaylova (VADA) über die Entstehung der Strategie, ihre Schwerpunkte und die Herausforderungen bei der Umsetzung. Welche Chancen eröffnet die Strategie für Kunst- und Kulturschaffende? Und wie kann Kulturpolitik in Kärnten|Koroška nachhaltig gestaltet werden? Das erfahren Sie in dieser Jubiläumsausgabe.
Podcast Was mit Kultur Queere Kunst Queere Kultur Gute Stimmung, schrille Outfits, nackte Haut – die Pride ist eine große Party geworden. Da hängen sich viele mit ein, die eher ein wenig Geld verdienen wollen als wirklich um Menschenrechte zu kämpfen. Gleichzeitig droht sich die Politik zu verschärfen. Worum ging es ursprünglich mal? Wie geht die Community damit um? Was macht die queere Kultur und kann man mit Kunst noch was bewegen?
Wie können Kulturvereine, Festivals und Initiativen sicherere Räume schaffen? Ein Workshop von IG KiKK, Friedenszentrum, Land Kärnten, schau:Räume und GemSe widmete sich den Themen Schutzkonzepte, Awareness und Gewaltschutz in der Kulturarbeit. Im Mittelpunkt standen Fragen nach Verantwortung, Machtverhältnissen, Prävention und dem Umgang mit Grenzverletzungen. Deutlich wurde: Schutzkonzepte sind keine zusätzliche Bürokratie, sondern schaffen Orientierung, Handlungssicherheit und transparente Strukturen. Awareness-Arbeit und Gewaltschutz tragen dazu bei, dass Kunst- und Kulturräume Orte der Teilhabe, des Respekts und der Sicherheit für alle werden.
Eine Euromünze unterm Mikroskop, ©️ Adobe Stock Ein parlamentarischer Unterausschuss sollte Licht in ein angeblich ausuferndes „NGO-Business“ bringen. Das Ergebnis: Es gibt keinen Skandal. Stattdessen bestätigt der Bericht, was gemeinnützige Kulturvereine längst wissen. Förderungen sind extrem streng geregelt, kleinteilig kontrolliert und oft mit erheblichem Verwaltungsaufwand verbunden. Kaum ein öffentlich ausgegebener Euro wird so oft und genau geprüft, so transparent dokumentiert wie jener, der in gemeinnützige Kulturarbeit fließt. Der Bericht muss ein Ende der pauschalen Verdächtigungen und echte bürokratische Entlastung einläuten.
Zu Gast in der Lunch Lecture am 30.06.2026 um 13:00 via ZOOM sind Bettina Mair von IG Kultur Steiermark und Zhameli Khairli von D—Arts. Gemeinsam sprechen sie über Diversität, Gleichstellung und diskriminierungskritische Kulturarbeit im Spannungsfeld aktueller gesellschaftlicher und kulturpolitischer Entwicklungen. Im Fokus stehen strukturelle Veränderungen im Kulturbetrieb, gerechtere Arbeitsbedingungen sowie Strategien gegen Tokenism und symbolische Diversitätspolitik.
Die Ausgabe 2026 des IG Kultur Magazins widmet sich dem Themenkomplex Kultur & Demokratie – unter welchen Bedingungen stützen sie sich tatsächlich, wie ist die aktuelle Lage, aber vor allem: was bedeutet es für die Praxis der Kulturarbeit sowie die Kulturpolitik, wenn der Anspruch Kulturarbeit auch als demokratiestützende Infrastruktur zu verstehen, mehr als eine rhetorische Phrase sein soll.
Die Mai-Ausgabe des Kulturadios ist wieder unserem Kultunnel Projekt gewidmet. Gemeinsam mit der IG KiKK forcieren wir die Vernetzungsarbeit zwischen Kärnten und der Steiermark. Diesmal mit der Frage: Welche Rolle spielen Kunst und Kultur als Standortfaktor in der Regionalentwicklung?