SHORTCUT EUROPE 2011

SHORTCUT EUROPE 2011 Culture (not) for all? 16. bis 18. November 2011

Rettet das KünstlerInnenhaus, die 2.

IG Kultur Steiermark fordert selbstverwaltetes KünstlerInnenhaus. Pressemitteilung der IG Kultur Steiermark zur "Enquete II Neuorientierung des Künstlerhauses", 13.10.2011. LR Buchmann lud am 12.10.2011 zur zweiten ganztägigen Enquete „Neuorientierung des KünstlerInnenhaus“ ein.

Protest-Frühstück beim internationalen Aktionstag am 15.10.2011

Protest-Frühstück mit der IG Kultur Steiermark und das andere Theater am Samstag, 15.10.2011 um 12.00h am Südtirolerplatz
kulturinitiativen

Was sind Kulturinitiativen?

Was sind Kulturinitiativen? Was tun sie und wer kommt? Woher kommt die Kohle und warum sind sie so schlecht bezahlt? Fragen über Fragen, aber eines macht die Fairpay Kampagne der IG Kultur Österreich klar: Kultur muss sich lohnen! Und für wen? Auf jeden Fall für das Publikum! Daran arbeiten tausende Menschen jeden Tag. Dafür steht ihnen gerechter Lohn zu. Schluss mit existenzbedrohender Unterbezahlung! Kultur muss sich

Mobilität statt Barrieren!

“…applicants from the arts and entertainment sector qualify as ‘exceptionally talented'”? ( Arts Council England über Kriterien der Visaerteilung für drittstaatsangehörige KünstlerInnen, die in Großbritanien arbeiten wollen.) Hochsommer 2011: Die EU- Grenz- und Migrationsregime arbeiten auf Hochtour an Abschiebungen und Selektion. Die Grenzabwehragentur Frontex wird budgetär aufgestockt, „Unterhaltungs- und Gewinnspielformate” für den Kampf um Papiere ausprobiert. In den Niederlanden lief das TV-Quiz „Raus aus den Niederlanden“

Tür und Tor

Wie sind solche Türen ausgestattet, wenn es auf der Schwelle – z. B. in einem EU-Strategiepapier in der englischen Originalversion – noch von der Inclusion von Roma die Rede ist – das heißt immerhin gleiche Rechte bzw. Zugang zu Ressourcen –, im Deutschen aber plötzlich von Integration?

Subordination und Selbstorganisation

Zum schwierigen Kampf der Roma um eine Anerkennung als „normale Menschen“.

Roma als Grenzgänger_innen Europas. Oder Regeln und Vorschriften sind dazu da, umgangen zu werden.

Über Generationen in Europa „sesshaft“ lebende Roma/Menschen nehmen bereitwillig Landessprachen, Religionen und Alltagskulturen auf. Da sie jedoch meist ein sichtbares Zeichen der Alterität tragen, sind sie sowohl den Angriffen der „braunen Mobs“, als auch rassistischer „Normalität“ (Bürokratie, Justiz, soziale Not, Alltagsrassismen in Beruf, Schule und Wohnhaus etc.) ausgesetzt.

Symptom oder Krankheit? Zur Romafeindlichkeit in Bulgarien.

Die Situation der Roma in Bulgarien ist heute der Meinung der meisten BeobachterInnen nach schlimmer als jemals zuvor. Der jüngste Wahlkampf – am 23. Oktober 2011 fanden in Bulgarien Präsidentschafts- und Kommunalwahlen statt – war geprägt von Drohungen und Gewalt, im Oktober sah das Land romafeindliche Demonstrationen ungekannten Ausmaßes.

Kontinuitäten und (Auf-)Brüche. Traditionslinien des Antiziganismus in der jüngeren Geschichte Österreichs.

Auch die österreichische Bundesregierung erweist den Roma ab und an besondere Reverenz, lädt ihre VertreterInnen ins Parlament. Sie demonstriert damit, dass hierzulande die Integration gelungen und das „Roma-Problem“ kein österreichisches ist.

„Zigeuner“ vs. „Bauer“. Die sozialen Dimensionen des modernen Antiziganismus

Unter dem Begriff des Antiziganismus wird ein soziales Phänomen zusammengefasst, das sich in vielerlei gesellschaftliche Dimensionen erstreckt. Diskriminierende und gewaltvolle Praxen in Geschichte und Gegenwart werden ebenso damit bezeichnet wie Stereotype und Bilder.

Die übertragene Revolution

Die ägyptische Armee benutzt die staatlichen Medien, um bewusst Chaos zu stiften und die Protestbewegung zu diskreditieren. Die Konterrevolution des Militärrates wird also gleichsam im Fernsehen übertragen.