International

Dieser Tag gehörte einzig und alleine dem Auftritt des Präsidenten. Wer in die Knie gezwungen wird, muss nach oben aufschauen. Das bekamen auch jene Schülerinnen und Schüler mit allem Nachdruck zu spüren, die entlang der Einfahrtsstraßen zur Begrüßung in Reih und Glied zu stehen verpflichtet waren. Kaum jemand interessierte sich jedoch dafür, dass die Sicherheitsorgane so manche Abweichung von den strengen Verhaltensvorschriften auch mit dem Gewehrkolben quittierten.
Die Auswirkungen dieser Kürzungen im Kunstbetrieb werden gerade quer durch Europa sichtbar – Festivals mit eingeschränktem Programm, abgesagte Vorstellungen, gekürzte Tourneen, viele freie KunstproduzentInnen, die ihre Aktivitäten einstellen müssen, verunsicherte KünstlerInnen, die dennoch mit grimmiger Entschlossenheit weitermachen.
+++UPDATE+++ Aus Österreich sind noch 1579 Stimmen notwendig, um unseren Beitrag zu den 100 000 Unterschriften zu leisten. Deswegen weitersagen...
SHORTCUT EUROPE 2011 Culture (not) for all? 16. bis 18. November 2011
Die Situation der Roma in Bulgarien ist heute der Meinung der meisten BeobachterInnen nach schlimmer als jemals zuvor. Der jüngste Wahlkampf – am 23. Oktober 2011 fanden in Bulgarien Präsidentschafts- und Kommunalwahlen statt – war geprägt von Drohungen und Gewalt, im Oktober sah das Land romafeindliche Demonstrationen ungekannten Ausmaßes.
Die ägyptische Armee benutzt die staatlichen Medien, um bewusst Chaos zu stiften und die Protestbewegung zu diskreditieren. Die Konterrevolution des Militärrates wird also gleichsam im Fernsehen übertragen.
Seit Mitte November stehen am Tahrir-Platz in Ägyptens Hauptstadt Kairo wieder Zelte. Die Demonstrationen, die nach dem Rücktritt von Präsident Mubarak im Februar 2011 kurzzeitig abgeklungen war, gewannen im Vorfeld der Parlamentswahlen wieder an Dynamik.
Während der britische Premierminister weiterhin an seiner Interpretation eines “Ausbruchs purer Kriminalität" und an einer Perspektive, die auf den moralischen Verfall bestimmter Gruppen fokussiert, festhält, herrscht bei der Mehrheit der – nicht nur linken – KommentatorInnen fast überraschende Übereinstimmung in der Analyse der tieferen Ursachen der Ereignisse in London und anderer britischen Städte: Die wachsenden sozialen Kluft in einem der zugleich
Die Konferenz "Wert und Nutzen des Netzwerkens - oder ist Net-working Not-working?" und die 4. Project Fair des European Network for Cultural Centres ENCC fanden vom 28.-29. Oktober 2010 in Wien statt.
Ausgehend von einer kroatischen Initiative findet diese am 19. November statt. Im Zuge dieses Projektes sollen die darstellenden Künste jährlich europaweit gefeiert werden. Die Idee der Europäischen Theaternacht ist es, einem großen Publikum möglichst viel Theater bei kostenlosem Eintritt oder unter dem Motto „pay as you can“ zu bieten. Die Theaterschaffenden sind dabei in ihrer Programmgestaltung frei, auch der zeitliche Rahmen ist innerhalb des Tages/der Nacht flexibel ausweitbar.
Plötzlich hatte es sich ausgetwittert. Aus Sicherheitsgründen, mehr war dazu nicht zu erfahren. Doch für Zweifel an den demokratischen Grundfesten des Staates Kamerun genügen bereits die Indizien.
Wir müssen mittlerweile einsehen, dass wir es nicht mit einer Glaubensfrage oder gar Magie zu tun haben. IKT als Instrumente der Demokratisierung müssen von einer transparenten Politik getragen werden. Das ist eine der Voraussetzungen, die wir in Kamerun allerdings noch nicht vorfinden.