Steigende Sparvorgaben prägen aktuell die Kulturpolitik auf allen Ebenen. Was als „ökonomische Notwendigkeit“ erscheint, hat tiefgreifende demokratiepolitische Folgen: Strukturen werden ausgedünnt, Solidarität gerät unter Druck, freie Initiativen verlieren Planungssicherheit. Ein Gespräch mit den Geschäftsführerinnen der IG Kultur Steiermark, Lidija Krienzer-Radojević, und der IG Kultur Wien, Vera Wolf, über Austerität, Transparenz und die Frage, wie kulturelle Infrastruktur unter knappen Bedingungen verteidigt werden kann.
Ein altes Veranstaltungsfoto, eine längst vergangene Ankündigung – und Jahre später plötzlich eine Forderung über mehrere tausend Euro. Was Kulturinitiativen beim Urheberrecht im Netz beachten sollten, wie spezialisierte Kanzleien vorgehen und was im Fall einer Abmahnung zu tun ist, klärt dieses Webinar praxisnah und ohne juristische Umwege.
Die kärntner-slowenische Kulturmanagerin und -arbeiterin Alina Zeichen wurde heuer der Maria-Tusch-Frauenpreis verliehen. Mit dem nach einer der wichtigsten Vertreter:innen der Kärntner Arbeiter:innenbewegung benannte Preis würdigt die Stadt Klagenfurt/Celovec Menschen, die sich besonders für Mädchen, Frauen und Geschlechtergerechtigkeit einsetzen. Zeichen, welche den ersten zweisprachigen, queerfeministischen Kulturverein in Kärnten gründete und Co-Präsidentin des UNIKUMs sowie im Vorstand der IG KiKK ist, engagiert sich seit Jahrzehnten für die Gleichberechtigung von FLINTA*s und Minderheiten. MIT NACHLESE auch in LEICHTER SPRACHE
Kulturpass, Teilhabe und neue Publikumsperspektiven: Wie gelingt kulturelle Teilhabe für Menschen, die von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen sind? Mit der österreichweiten Aktion „Hunger auf Kunst und Kultur“ ist Kärnten | Koroška seit 2025 Teil eines bundesweiten Netzwerks, das kulturelle Teilhabe aktiv fördert. Der Kulturpass ermöglicht anspruchsberechtigten Menschen kostenlosen Eintritt zu teilnehmenden Kunst- und Kultureinrichtungen – doch ein freier Eintritt allein reicht oft nicht aus.
GemSe Festival ©  Carolina Frank  Wie lässt sich die Finanzierung von Kulturarbeit jenseits von Banken, Förderlogiken und Risikoprüfungen solidarisch organisieren? Wie kann Geld demokratischer verteilt, gemeinschaftlich verantwortet und für emanzipatorische Orte nutzbar gemacht werden? Mika Palmisano über die Erfahrungen des Vereins GemSe.
Community Building und Publikumsentwicklung in Kultur - Praxisguide, Anleitung, Inspirationen, Was bedeutet Publikumsentwicklung für einen kleinen Kulturverein? Wie lässt sich Community Building in die eigene Kulturarbeit integrieren? In der Publikation „Make It Happen“ haben wir Erfahrungen aus Kulturinitiativen, konkrete Herausforderungen und in der Praxis erprobte Lösungsansätze zusammengetragen – als Inspiration und Ressource für die eigene Kulturarbeit.
Podcast Robert Misik Was mit Kultur Rechtsextremismus Populismus Die Welt wirkt zerrissener als noch vor wenigen Jahrzehnten. Politische Debatten verlaufen entlang harter Fronten, soziale Medien verstärken Konflikte, und Parteien am rechten Rand gewinnen zunehmend an Einfluss. Welche Mechanismen machen Menschen anfällig für autoritäre und rechtsextreme Bewegungen? Und kann es eine Politik ohne Emotion überhaupt geben? Ein Gespräch mit Robert Misik über die „Erziehung zur Grausamkeit“.
Diversität ist heute in vielen Kunst- und Kulturinstitutionen zur Standardformel geworden. Sie taucht in Leitbildern auf, in Förderkriterien, in Jurysitzungen und Programmtexten. Diversität gilt als Wert, als Haltung, als Selbstverständlichkeit. Gleichzeitig fehlen oft genau dort, wo Diversität beschworen wird, die strukturellen Voraussetzungen für echte Mitbestimmung, für Machtverschiebung, für nachhaltige Veränderung.
Der Honorarspiegel der TKI für freie, selbständige Kulturarbeit 2027 bietet unverbindlichen Stundenrichtsätze für organisatorische, konzeptuelle und leitende Tätigkeiten im Kunst- und Kulturbereich im Rahmen eines Werkvertrages.
In der ersten Kulturradio-Sendung nach der Sommerpause geht es um Community Building.