Praxis

Seit Jahren ist es für Kulturvereine und Künstler*innen selbstverständlich, in sozialen Netzwerken präsent zu sein: Meist Instagram, manchmal auch (noch) Facebook und X oder Tiktok. Diese Präsenz verspricht ihnen einen niedrigschwelligen Kontakt zu ihrem Publikum und vice versa, aber gerät durch Einflussnahmen auf Netzwerke und politische Umbrüche zusehends in Kritik. Rechtfertigen die Vorteile die Kompromisse, oder geht es auch besser? Leonhard Rabensteiner über Reichweite und Kompromisse in sozialen Medien.
Rechnungsprüfung im Kulturverein - muss das sein? Ja, wir erklären wie! Rechnungsprüfung im Kulturverein: Was muss eigentlich geprüft werden, wer darf die Prüfung übernehmen und welche Unterlagen braucht es dafür? In unserer Beratungspraxis tauchen dazu immer wieder Fragen auf. Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten rund um Ablauf, Aufgaben und Anforderungen der Rechnungsprüfung zusammengestellt – fachlich geprüft von der Betriebswirtin Stephanie Schlögl.
Information AMS Zuverdienst Zuverdienstverbot Künstlerin Künstler Veranstaltung Seit 1.1.2026 gilt für den AMS-Bezug ein weitgehendes Zuverdienstverbot. Zwar gibt es laut Gesetz klare Ausnahmeregelungen, wie diese in der Praxis der AMS-Verwaltung angewendet werden, ist allerdings nicht so klar. Bei der Info-Veranstaltungen am 17. November informieren Expert*innen der Arbeiterkammer sowie des Kulturrats über die aktuelle Lage und geben Praxistipps für alle aus Kunst und Kultur, die als auch selbständig Tätige nun von der Neuregelung betroffen sind.
Am 31. Oktober ist Weltspartag. Die Initiative Krötenwanderung und die IG Kultur Steiermark nehmen das zum Anlass, um über eine andere Frage nachzudenken: Was kann unser Geld möglich machen – und welche Welt finanziert es mit?
Bei der Einreichung für die Jahresförderung des Landes Kärnten/Koroška gibt es heuer einige Änderungen und Vereinfachungen. Was ist neu? Was ist bei der Antragstellung zu beachten? Vertreter:innen der Abteilung 4 – Kunst, Kultur, Gesellschaft des Landes Kärnten erläuterten die Änderungen in einer Lunch Lecture. Jetzt nachlesen!
Die kärntner-slowenische Kulturmanagerin und -arbeiterin Alina Zeichen wurde heuer der Maria-Tusch-Frauenpreis verliehen. Mit dem nach einer der wichtigsten Vertreter:innen der Kärntner Arbeiter:innenbewegung benannte Preis würdigt die Stadt Klagenfurt/Celovec Menschen, die sich besonders für Mädchen, Frauen und Geschlechtergerechtigkeit einsetzen. Zeichen, welche den ersten zweisprachigen, queerfeministischen Kulturverein in Kärnten gründete und Co-Präsidentin des UNIKUMs sowie im Vorstand der IG KiKK ist, engagiert sich seit Jahrzehnten für die Gleichberechtigung von FLINTA*s und Minderheiten. MIT NACHLESE auch in LEICHTER SPRACHE
Ein altes Veranstaltungsfoto, eine längst vergangene Ankündigung – und Jahre später plötzlich eine Forderung über mehrere tausend Euro. Was Kulturinitiativen beim Urheberrecht im Netz beachten sollten, wie spezialisierte Kanzleien vorgehen und was im Fall einer Abmahnung zu tun ist, klärt das Webinar am 12. November praxisnah und ohne juristische Umwege.
Ob Bar, Aufbau oder Gästebetreuung: Ohne ehrenamtliche Unterstützung geht es oft nicht. Aber wie sehen das die Behörden? Wo verläuft die Grenze zwischen freiwilliger Mitarbeit und rechtlich problematischen Konstellationen? Welche Risiken bestehen und worauf sollten Vereine achten? Im Webinar am 14. Oktober erfahrt ihr, worauf ihr in der Praxis achten solltet, um die freiwillige Mitarbeit in eurem Kulturverein sicherer zu organisieren.
Kulturpass, Teilhabe und neue Publikumsperspektiven: Wie gelingt kulturelle Teilhabe für Menschen, die von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen sind? Mit der österreichweiten Aktion „Hunger auf Kunst und Kultur“ ist Kärnten | Koroška seit 2025 Teil eines bundesweiten Netzwerks, das kulturelle Teilhabe aktiv fördert. Der Kulturpass ermöglicht anspruchsberechtigten Menschen kostenlosen Eintritt zu teilnehmenden Kunst- und Kultureinrichtungen – doch ein freier Eintritt allein reicht oft nicht aus. Jetzt mit AUFZEICHNUNG und NACHLESE, auch in leichter Sprache.
GemSe Festival ©  Carolina Frank  Wie lässt sich die Finanzierung von Kulturarbeit jenseits von Banken, Förderlogiken und Risikoprüfungen solidarisch organisieren? Wie kann Geld demokratischer verteilt, gemeinschaftlich verantwortet und für emanzipatorische Orte nutzbar gemacht werden? Mika Palmisano über die Erfahrungen des Vereins GemSe.
Community Building und Publikumsentwicklung in Kultur - Praxisguide, Anleitung, Inspirationen, Was bedeutet Publikumsentwicklung für einen kleinen Kulturverein? Wie lässt sich Community Building in die eigene Kulturarbeit integrieren? In der Publikation „Make It Happen“ haben wir Erfahrungen aus Kulturinitiativen, konkrete Herausforderungen und in der Praxis erprobte Lösungsansätze zusammengetragen – als Inspiration und Ressource für die eigene Kulturarbeit.
Der Honorarspiegel der TKI für freie, selbständige Kulturarbeit 2027 bietet unverbindlichen Stundenrichtsätze für organisatorische, konzeptuelle und leitende Tätigkeiten im Kunst- und Kulturbereich im Rahmen eines Werkvertrages.