Politik

Covid-19 und seine Auswirkungen auf Vorarlbergs Kultureinrichtungen und Kulturakteur*innen in Zahlen

Die Präsentation erster Zahlen und Einschätzungen der IG Kultur Österreich zu den Auswirkungen der Covid-19-Maßnahmen zeichnen auch in Vorarlberg ein ernüchterndes Bild von der Gefährdung gemeinnütziger Kulturorganisationen. 368 unabhängige Kulturvereine und -einrichtungen nahmen in Österreich an der Befragung teil, in Vorarlberg waren es 7%. Die Erhebung beinhaltete u.a. Fragen zum erwarteten finanziellen Schaden der Veranstaltungseinschränkung beginnend vom 10. März bis zum vorläufigen Ende des generellen Verbots

Zahlen. Daten. Fakten. Auswirkungen von COVID-19 auf unabhängige Kulturvereine.

Die Coronakrise und die damit verbundenen Einschränkungen wirken sich stark auf die freie Kulturszene aus. Eine erste Datenerhebung zu den Auswirkungen der COVID-19-Maßnahmen auf die unabhängigen Kulturvereine und -einrichtungen wirft nun ein Schlaglicht auf die Situation: In nur einem Monat ist bereits ein Schaden von mindestens 4,5 Millionen Euro entstanden, über 3.000 Beschäftigten droht die Erwerbsgrundlage wegzubrechen, der Fortbestand vieler Kulturvereine und -einrichtungen ist akut gefährdet. Die bestehenden Soforthilfen greifen jedoch nur bedingt. Für gemeinnützige Kulturorganisationen, die bislang noch explizit aus den bestehenden Unterstützungsfonds ausgeschlossen sind, braucht es nun schnelle und unbürokratische Unterstützung.

Härtefall-Fonds startet

Der Kulturrat Österreich begrüßt erste Entwicklungen und fordert unbedingt Nachbesserungen. UPDATE: Ab Montag soll der COVID-19 Fonds beim Künstlersozialversicherungs-Fonds starten, der die Kritik des Kulturrat aufgreift und auch prekäre Situationen erfassen soll.
Corona Faktenbasis Hilfsmaßnahmen Kulturvereine

„Wir versuchen aus einer Ungewissheit heraus Fakten zu schaffen“ - Yvonne Gimpel über die Hilfsmaßnahmen für den Kulturbereich

Die Maßnahmen gegen das Corona-Virus treffen den Kulturbereich hart: Veranstaltungen können nicht stattfinden, Projekte verzögern sich, Einnahmen fallen aus, gleichzeitig bleiben Fixkosten bestehen. Die Krise ist eine große Herausforderung für das Fortbestehen freier Kulturinitiativen. Was für Probleme stellen sich den Kulturschaffenden? Welche Maßnahmen sind bereits auf Schiene und welche sind für Kulturschaffende geeignet?

Die Kulturschaffenden am Wort und ein Blick in die Zukunft

Das aktuelle Kulturradio der IG Kultur Steiermark. Wie geht es Kulturschaffenden und Kulturinitiativen im Moment? Wie reagiert die Politik, und mit welchen weit über den Kulturbereich hinausreichenden gesellschaftspolitischen Folgen, Verwerfungen, Implikationen aber auch Möglichkeitsräumen haben wir es in den kommenden Monaten zu tun.

Offene Fragen #2 zu COVID-19 Maßnahmen im Kontext der Kunst- und Kulturförderung

Um (rechts-)verbindliche Informationen zu erhalten, wie Fördernehmer*innen angesichts der Covid19-Maßnahmen mit Subventionen und anderen öffentlichen Vorgaben umgehen sollen, haben wir Kulturstaatssekretärin Ulrike Lunacek am 13.3. einen erster Fragenkatalog überreicht. Einiges konnte seit dem geklärt werden, vieles bleibt aber weiterhin unklar. Hier unser Follow-Up dazu mit weiterführenden Vorschläge und Nachfragen zu COVID-19 Maßnahmen im Kontext der Kunst- und Kulturförderung.
Datenerhebung Einnahmenverlust Kultur Kunst Veranstaltungsverbot Corona IG Kultur

Datenerhebung zur Lage der freien Kulturszene gestartet

Die Maßnahmen der Bundesregierung zur Eindämmung der Verbreitung des Covid19-Virus wirken sich stark auf die freie Kulturszene und ihre Einrichtungen aus. Das Ausmaß des akuten Schadens sowie seiner Folgewirkungen sind kaum abschätzbar. Um eine erste Datenbasis zu schaffen, haben die Interessenvertretungen der freien Kulturarbeit eine Erhebung initiiert und rufen zur Teilnahme auf. Denn was die Covid19-Krise nun sehr deutlich zum Vorschein bringt, sind auch Versäumnisse der vorangegangenen Jahre solide Instrumentarien zur Besserung der prekären Arbeitssituation in der freien Kulturszene zu schaffen.
Fragen FAQ COVID Corona Kultur

Fragen und Antworten zu COVID-19 Maßnahmen im Kontext der Kunst- und Kulturförderung

Die österreichischen Kunst- und Kultur-Interessenvertretungen haben sich zu einer gemeinsame Plattform zusammengefunden, um die dringendsten Fragen im Umgang mit Subventionen und andere öffentlichen Vorgaben zu klären. Dazu wurde ein erster Fragenkatalog an die Kunst- und Kulturverwaltung des Bundes, Vizekanzler und Bundesminister Mag. Werner Kogler und Staatssekretärin für Kunst und Kultur Mag.a Ulrike Lunacek überreicht. Hier die - bisherigen - Antworten des Staatssekretariat für Kunst und Kultur.

Corona: IG Kultur Vorarlberg erhält konkrete Aussagen von der Landesregierung

Presseaussendung vom 12.03.2020 Die IG Kultur Vorarlberg erhielt in einer Krisensitzung am 12. März mit Kulturlandesrätin Barbara Schöbi-Fink und Kulturabteilungsleiter Winfried Nußbaummüller konkrete Aussagen zu Finanzierungsüberbrückungen und kulanten Förderabwicklungen für Kunst- und Kulturschaffende und Kulturinitiativen. Kulturveranstalter und Künstler*innen traf es zuerst, nachdem die Bundesregierung am Dienstag, 10. März per Erlass Maßnahmen zum Umgang mit dem Coronavirus setzte. Demnach werden bis 3. April 2020 Outdoor-Veranstaltungen mit über

Covid-19 Veranstaltungsverbot trifft Kulturszene hart: Maßnahmenpaket jetzt dringend gefordert

Das beschlossene Veranstaltungsverbot trifft die gesamte Kulturszene massiv. Für kleine Kultureinrichtungen sowie Künstler*innen und Kulturarbeiter*innen kann es existenzbedrohend werden. Wir erwarten, dass die Regierung ein Maßnahmenpaket im Dialog mit der Szene schnürt, um existenzbedrohende Einnahmensausfälle zu verhindern und nicht zusätzlich zur Verunsicherung beizutragen.

Zu Santa Precaria pocht Bündnis auf Gipfel zu prekärer Beschäftigung

Die Interessenvertretungen der unabhängigen Kunst- und Kulturszene weisen seit Jahren auf die dramatische soziale Lage der Künstler*innen und Kulturarbeiter*innen Österreichs hin. Anlässlich des internationale Aktionstag der prekär Beschäftigten fordern wir umgehend einen Gipfel zur Erarbeitung von Lösungen gegen prekäre Arbeitsverhältnisse.

Zu Santa Precaria pocht Bündnis auf einen Gipfel zu prekärer Beschäftigung

Der 29. Februar ist der internationale Aktionstag der prekär Beschäftigten. Somit wird der 2001 in Italien am Schalttag initiierte Aktionstag der selbstgewählten Schutzheiligen Santa Precaria nur alle vier Jahre begangen. In vielen Ländern finden dazu Aktionen, Kundgebungen und Veranstaltungen statt und auch in Österreich wurde der Tag seit 2008 von Seiten der GPAdjp, des ÖGB, der AK, der Katholischen Arbeitnehmer*innenbewegung, der Armutskonferenz und von Kulturinitiativen genutzt