International

Europäische Theaternacht, Foto (c) Rupert Derschmidt

"Wie würde unser Land heute ohne die zahlreichen europäischen Kooperationsprogramme ausschauen?" Gerald Gröchenig von der Europäischen Theaternacht über die EU-Wahl

Was hat die EU mit Kultur zu tun? Wir haben Kulturtätige gefragt, warum ihnen die EU-Wahlen wichtig sind, welche Relevanz sie für ihre Arbeit haben und was sie sich für Europa wünschen. Hier das Interview mit Gerald Gröchenig von der Europäischen Theaternacht.
EU-Wahl 2019 - die österreichischen SpitzenkandidatInnen

Kultur bei der EU-Wahl 2019 - Alle Antworten der SpitzenkandidatInnen

Wir haben die österreichischen SpitzenkandidatInnen der EU-Wahl zu ihren Positionen zur europäischen Kulturpolitik befragt: In welche Richtung soll Europa gehen? Welchen Stellenwert hat die Kultur? Was soll mit dem Kulturbudget passieren und wie soll das Programm der Förderschiene Creative Europe ausgerichtet werden? Hier ihre nicht redigierten Antworten - ungekürzt und sortiert nach den Wahlergebnissen bei der letzten EU-Wahl.

Die Zukunft der EU-Kulturförderung - das sagen die SpitzenkandidatInnen der EU-Wahl

Wir haben die SpitzenkandidatInnen der EU-Wahl zu ihren Positionen zur europäischen Kulturpolitik befragt: Wie stehen sie zu einer Verdopplung des Kulturbudgets? Welche Prioritäten würden sie in der EU-Kulturförderung im Rahmen des Programms Creative Europe setzen?

Welche Rolle die EU für Kunst- und Kulturschaffende wie Kultureinrichtungen spielen soll - das sagen die SpitzenkandidatInnen der EU-Wahl

Wir haben die SpitzenkandidatInnen der EU-Wahl zu ihren Positionen zur europäischen Kulturpolitik befragt: Welche Rolle soll die EU für Kunst- und Kulturschaffende sowie Kultureinrichtungen spielen?
EU-Wahl 2019 - die SpitzenkandidatInnen

Wohin die EU gehen soll und welche Rolle die Kultur dabei spielt - das sagen die SpitzenkandidatInnen der EU-Wahl

Wir haben die SpitzenkandidatInnen der EU-Wahl 2019 zu ihren Positionen zur europäischen Kulturpolitik befragt: In welche Richtung soll Europa gehen? Und welchen Stellenwert hat die Kultur?

Auf alten Pfaden oder Creative Europe reloaded 2.0

Ab 2021 wird das EU-Förderprogramm „Creative Europe“ neu aufgelegt. Aktuell verhandeln Europäisches Parlament und Rat noch über das Programm. Die Konturen des zukünftigen Programms zeichnen sich jedoch immer stärker ab – und es wird einige Neuerungen bringen. Eine substantielle Trendwende, weg von der wirtschaftlichen Outputorientierung, ist jedoch nicht zu erwarten. Zu ausgetreten sind die Pfade, die in den letzten Jahren eingeschlagen wurden.
Robert Menasse

Robert Menasse: "Offensichtlich haben sie beschlossen, die EU von innen heraus zu zerstören."

Am 26. Mai sind Europawahlen. Noch nie schien eine Europawahl so richtungsweisend, wie diese. Radikale Nationalisten sind laut Umfragen im Aufwind. Noch nie war es so schwer, Menschen zu erklären, warum die EU wichtig ist. Dabei ist sie die einzig vernünftige Lösung. Dafür haben wir mit dem Schriftsteller und politischem Essayisten Robert Menasse gesprochen, der mit „Der europäische Landbote“ und „Die Hauptstadt“ gleich zwei Werke zur Europäischen Union vorgelegt hat. Unermüdlich klärt er darüber auf, was die Idee der EU ist, wie sie arbeitet, was die Erfolge und was die Probleme sind.

Nachgefragt: Berliner Fair Pay Modell aus Veranstalter-Perspektive

Wie wirken sich das Berliner Modell der Honoraruntergrenzen für Künstlerinnen und Künstler auf Kulturveranstalterinnen und -veranstalter aus? Wie haben bei der ufaFabrik, einem kollektiv verwalteten Kulturzentrum in Berlin nachgefragt. Ein Gespräch mit Frido Hinde, Geschäftsführer des „Internationalen Kulturcentrum ufaFabrik“ und Mitglied der ufaFabrik Gemeinschaft.

Es geht um soziale Standards

Kulturarbeit ist Arbeit und sollte auch als solche entlohnt werden. Mindeststandards der Entlohnung fehlen jedoch weitgehend, auch wenn die öffentliche Hand fördert. In Berlin gibt es seit 2014 Honoraruntergrenzen, die von Politik und Verwaltung explizit gefördert werden. Warum setzt sich die Verwaltung dafür ein? Wie sieht das in der Praxis aus? Und wie wird das finanziert? Ein Gespräch mit Nora Gatewood-Kurz (Kulturabteilung des Berliner Senats) über Honoraruntergrenzen aus Perspektive der Kulturverwaltung.

Fair Pay ist möglich - Das Berliner Modell der Honoraruntergrenzen

Höchst prekäre Arbeitsbedingungen mit unregelmäßiger, schlechter Bezahlung gelten vielfach als Normalzustand in der freien Kulturarbeit. Wer „frei“ tätig sein will, muss eben auch bereit sein, diese Bedingungen zu akzeptieren bzw. akzeptieren können. Immerhin ist es die „freie Szene“. Wer so argumentiert, verkennt und verschleiert, dass Arbeitsbedingungen gestalt- und damit veränderbar sind.

ArtLeaks - Whistleblower im Kampf gegen die Ausbeutung von Kunstarbeiter*Innen

Mit dem Aufstieg der Kultur- und Kreativwirtschaft wächst auch die Aufmerksamkeit für Arbeitsverhältnisse, bis bislang kaum beachtet wurden. Galten Berufe wie Autor*in, Künstler*in oder Musiker*in früher noch als elitär und ungewöhnlich, werden sie heute als normale Karriereoptionen dargestellt. Der steigende Beitrag der Kultur- und Kreativwirtschaft zur wirtschaftlichen Entwicklung und die Anzahl an Jobs, die der Sektor vermeintlich bietet, verstellt vielen Politiker*innen und Regierungen den Blick auf die Arbeitsbedingungen im Kreativbereich. Sie fragen nicht: Welche Art von Arbeitsplätzen werden im Kultur- und Kreativbereich geschaffen?
Banksy in Boston: F̶O̶L̶L̶O̶W̶ ̶Y̶O̶U̶R̶ ̶D̶R̶E̶A̶M̶S̶ CANCELLED, Essex St, Chinatown, Boston

Mobilitätsbarrieren continued

Bereits jetzt verhindert die restriktive Visa-Vergabe den kulturellen Austausch. Kaum ein Kulturverein kann den Aufwand, der mit der Einladung visumspflichtiger KünstlerInnen und Vortragender einhergeht, noch stemmen. Nun drohen weitere Verschärfungen.