rassismen

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Die Gadje kennen die Roma nicht, oder besser ausgedrückt, sie kennen die Roma nur dadurch, dass sie sie durch eine bestimmte Brille sehen, weil sie einen Vorteil aus dieser, ihrer Art von Wissen ziehen. Es ist ein Wissen, das ihnen Macht garantiert, sodass ihnen die Herrschaft und den Roma das „Beherrschtsein“ natürlich erscheint.
Es kann kaum überraschen, wenn die Extremzonen der Prekarisierung heute am stärksten dort ausgeprägt sind, wo von sozialer Sicherheit nie wirklich die Rede sein konnte: entlang der (neo-) rassistischen und sexistischen Bruchlinien, erzeugt von jenen Verwerfungsmaschinen, die die reale und symbolische Konturierung von "Norm" gewissermaßen seit jeher begleitet haben.
<p><i>Ein Rundgang durch die Ausstellung “Interventionen gegen Rassismen” im Wiener Galerieraum der IG Bildende Kunst.</i><br /> <br /> <br /> Schon der doppelte Plural im Ausstellungstitel verweist auf die Gleichzeitigkeit verschiedener – teils miteinander verschränkter, teils im Widerspruch stehender – rassistischer Diskurse. In seiner Auseinandersetzung mit Rassismus als ideologischem Diskurs schlug Stuart Hall bereits in den 1980er Jahren vor, anstatt von dem