Kulturrisse 03/04

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<p><i>Ein Rundgang durch die Ausstellung “Interventionen gegen Rassismen” im Wiener Galerieraum der IG Bildende Kunst.</i><br /> <br /> <br /> Schon der doppelte Plural im Ausstellungstitel verweist auf die Gleichzeitigkeit verschiedener – teils miteinander verschränkter, teils im Widerspruch stehender – rassistischer Diskurse. In seiner Auseinandersetzung mit Rassismus als ideologischem Diskurs schlug Stuart Hall bereits in den 1980er Jahren vor, anstatt von dem
Ein Gründungsmitglied des Critical Art Ensemble (CAE) wurde am 12. Mai im Zusammenhang mit seiner künstlerischen Tätigkeit im Bereich Bio- und Informationstechnologie vom FBI verhaftet, seine Ausrüstung und persönlichen Gegenstände beschlagnahmt. Hintergrund dieser Aktion unter Einsatz von militärischen Sondereinsatzkräften in Biowaffen-Schutzkleidung war das unerwartete Ableben von Steve Kurtz’ Frau durch Herzversagen in der Nacht zuvor.
Der digitale öffentliche Raum ist als Konfliktzone heiß umfehdet. Produktionsplattformen und künstlerische Netz-Projekte haben daher auch in Österreich ein schweres Los. Politischer Kampf muss gerade an der Schnittstelle von Kunst und Neuen Medien immer wieder Anlass für Überzeugungsarbeit sein.
Open Source ist in aller Munde. Was einst eine Spielerei avancierter Technikfreaks war, die darin mitunter so etwas wie Gesellschaftskritik transportieren wollten, ist zu einem Millionengeschäft geworden. Bei den Linux-Tagen im Mai in Wien dominierten die Stände und Präsentationen von großen EDV-Firmen.
Kulturauftrag mit kommerziellem Standbein? PUBLIC VOICE Lab hat als Zwitterwesen in der österreichischen Medienkultur in den letzten zehn Jahren mehrfach sein organisatorisches Kleid gewechselt, um ohne Kulturförderung Projekte mit kultur- und gesellschaftspolitischem Anspruch umzusetzen. Dieser Beitrag versucht die Herausforderungen, Grenzen und Perspektiven auszuleuchten, unter denen medientechnische Kulturarbeit unabhängig von staatlichen Kulturetats möglich ist.
Egal, was aber innerhalb des so strukturierten ASF passiert, es ist nicht politisch. Politisch wird es nur, wenn die “normale” Ordnung der Gesellschaft (als dessen Teil das ASF sich zunehmend einfügt) angekratzt wird. D.h. das ASF kann nur dann Teil der Politik sein, wenn es ein Treffpunkt der politischen Subjekte unter größtmöglicher Ausschließung der Verwaltungsapparate wird.
“Was ist das Bild der VTK? … Österreichisches Laientheater, TransversalistInnen, NomadInnen, noborder-AktivistInnen, internationale Straßentheatertruppe, Alien Nation, umherschweifende ‘Globalisierungsgegner’, ‘Gaukler oder Guerilleros’, Black Block, Terroristen, Event Hopper, kriminelle Vereinigung, Dr. Jekyll and Mr. Hyde?”
Nun ist es eine der Strategien von MAIZ, aus dem Punkt einen Beistrich zu machen, die Geschichte weiterzuschreiben, wo andere schon längst einen Punkt gemacht haben.
Nun ist es eine der Strategien von MAIZ, aus dem Punkt einen Beistrich zu machen, die Geschichte weiterzuschreiben, wo andere schon längst einen Punkt gemacht haben.
Ich wurde als Jurorin ausersehen, erklärte mich dann allerdings bald für befangen, da sich schon beim ersten Überfliegen der Projektbeschreibungen abzeichnete, dass meine beiden Favoriten Projekte sind, denen ich selber seit Jahren persönlich und politisch engstens verbunden bin.
Ist es nicht merkwürdig? Menschen nehmen teil an den Wahlen für das europäische Parlament, doch ihr Votum wird nur auf nationaler Ebene relevant. Fast alle Kommentare analysieren die Wahlergebnisse vom Standpunkt der jeweiligen Nationalpolitik her. Als sei es nicht um die europäischen, sondern um eine Art nationaler Probewahlen gegangen.
Im Prinzip ist die europäische Demokratie nach dem Prinzip des Minority Report strukturiert. Denn auch bei den diesjährigen Europawahlen hat wieder eine Minderheit der Wahlberechtigten abgestimmt.