kleingarten

Quod non est in actis, non est in mundo

(Was nicht in den Akten ist, ist nicht in der Welt)

Oft komm’ ich ins Sinnieren

Da steht noch immer die Finanzkrise als drohendes Monstrum. Und vor allem die absurde Reaktion der europäischen Politik darauf: Noch mehr von dem, was uns in die Krise geführt hat.

Neues aus der Kleingartensiedlung

Vielfältigkeit ist nicht nur schön, sondern auch sehr praktisch. Man muss nur damit umgehen können. Lässt man beispielsweise Hühner rund um den Kirschbaum picken, hat man weniger wurmige Kirschen, weil die Hühner die Würmer schon fressen, bevor sie zu Fliegen werden und weitere Wurmeier in die Kirschen legen.

Mein kleines Paradies

Die Arbeit im Garten ist jeden Frühling wie ein kleiner Schöpfungsakt. Man bemüht sich nach Kräften, die Folgen des eigenen Tuns abzuschätzen, hat es aber letztlich mit sehr vielen Unwägbarkeiten zu tun. Man pflanzt eine Staude, kann aber nie mit Sicherheit sagen, wie sie sich entwickeln wird.

Die Sache mit dem Vertikulierer-Kauf

Wolfgang Topf war damals unser Obmann. Viele haben ihn Mascherl-Wolfi genannt (natürlich hinter seinem Rücken), obwohl er damals, 2002, gar kein Mascherl mehr getragen hat, sondern nur mehr Krawatte

Die Sache mit Helga

Manchmal kommt auch die Helga vorbei und trinkt ein paar G’spritzte. „Zum Runterkommen“, wie sie gerne sagt. Die Helga, müssen Sie wissen, ist nämlich eine Kulturmanagerin. Die hat ihren Schrebergarten hauptsächlich zum „Runterkommen“.

Neues aus der Kleingartensiedlung: Geschenk- und Tauschkultur

Jetzt rührt der Kleingärtner/die Kleingärtnerin wieder von früh bis spät seine/ihre Hände. Wir befinden uns mitten in der Hauptsaat- und Pflanzzeit. Auf den Fensterbänken der Gartenhütten werden Auberginen, Gurken, Kürbisse, Sonnenblumen, Tomaten und Melonen gezogen. Sobald die Pflänzlein kräftig genug sind, werden sie an jenen Plätzen im Kleingarten gepflanzt, die ihrem Wachstum am förderlichsten sind. Die Natur der Sache bringt es aber mit sich, dass man

Der Nussschnaps kann warten

Und plötzlich ist es uns wie Schuppen von den Augen gefallen: Eigentlich sind wir alle wirtschaftspolitische Analphabeten. Kennen uns in dieser wichtigen Materie aber sowas von Null aus.

Neues aus der Kleingartensiedlung: Wir haben jetzt auch Bobos!

Für die Kleingärtnerin, den Kleingärtner ist nun eine Zeit der Fülle angebrochen. Jeder Baum, jeder Strauch scheint sich für die Pflege und Zuneigung, die man ihm angedeihen hat lassen, bedanken zu wollen. Jede Pflanze streckt einer/m ihre Früchte entgegen. Him-, Erd- und Heidelbeeren schreien richtig danach, gepflückt zu werden. Die frühen Apfelsorten lachen schon von den Zweigen, und die Kirschen befinden sich längst in ihren Einmachgläsern.

Neues aus der Kleingartensiedlung: Gerechter Zorn?

Die Zeit vor dem Jahreswechsel ist für den Kleingärtner eine Zeit der Ruhe und der Pflege. Die Rasenflächen werden vom Laub gesäubert, letzte Schnitte an den Obstbäumen gesetzt und Komposthaufen abgedeckt. Diese Zeit der Ruhe genießt mein Nachbar Franz immer ganz besonders. Franz nun ist ein Mensch, den wohl viele als „Original“ bezeichnen würden. Groß, breitschultrig und mit einem Rauschebart wie Rübezahl. Er zeichnet sich durch