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Gehaltsschema und Honorarspiegel für Kulturarbeit

Gehaltsschema für Kulturvereine 2021 und Honorarspiegel der TKI 2021 für freiberufliche Kulturschaffende, entwickelt nach dem Gehaltsschema der GPA-DJP für Vereine.

Gehaltsschema für Vereine

Gehaltstabelle 2021 für Vereine, Verbände und Organisationen in Österreich, erstellt von der Gewerkschaft GPA djp. Diese ist an die Erhöhung des Handelskollektivvertrages angepasst.

Für 2021 gelten folgende Entgelterhöhungen:

Die Gehälter sind um 1,5 % zu erhöhen, die neu ermittelten Bezüge sind auf den nächsten vollen Euro zu runden.

Kunst und Kultur hat nachweislich gesundheitsfördernde Wirkung. Doch die gegenwärtige soziale Lage im Sektor, prekäre Arbeitsverhältnisse und nicht immer durchgehende Versicherung ist ein großes Problem für die Kunst- und Kulturschaffenden, die auf Kosten ihrer eigenen Gesundheit gehen kann.

Aktuelle Werte der Versicherungsgrenzen 2020

Mit 1. Jänner 2020 gilt folgender Betrag als Geringfügigkeitsgrenze:

  • € 460,66 brutto pro Monat

 

Weitere Sozialversicherungs-Werte auf der Website der Arbeiterkammer Österreich,

für Dienstgeber*innen auf der Website der Österreichischen Gesundheitskasse

 

 

Heimarbeit oder auch häusliche Erwerbsarbeit kann als jegliche Erwerbsarbeit definiert werden, die zu Hause oder in dessen unmittelbaren Umfeld ausgeübt wird. Diese Definition beschreibt sowohl selbständige als auch unselbständige Arbeitsverhältnisse und umfasst unterschiedliche Arbeitsformen: von digitalisierter Wissensarbeit hin zur Anfertigung von Gegenständen und Produkten. Das Erwerbsarbeit im häuslichen Bereich ausgeübt wird ist an sich nichts Neues.

Zur fairen Bezahlung für alle KulturarbeiterInnen ist es noch ein weiter Weg. Wir haben im Gehaltsschema dargestellt, was unsere Arbeit wert ist.

In kaum einem Sektor sind prekäre Arbeitsverhältnisse so weit verbreitet, wie im Kunst und Kulturbereich. Aus diesem Grund treffen Maßnahmen aus Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik all jene, die in diesem Bereich arbeiten, umso stärker. Es ist eine Entwicklung, die nun auch in anderen Bereichen immer schlagender wird. Als Spielfeld neoliberaler Politik könnten die Verhältnisse bald verstärkt auf die Gesamtgesellschaft umgelegt werden.

Christiane Rath _ Großmutters-Wohnzimmer / Odonien

Die neue Ausgabe des IG Kultur Magazins ist da und widmet sich dem Themen-Schwerpunkt "prekäres Leben und Arbeiten in der freien Kulturszene". Was heißt es für die Praxis, prekär beschäftigt zu sein? Welche Rahmenbedingungen befördern prekäres Arbeiten und was ist von den aktuellen politischen Entwicklungen zu erwarten? Und gibt es Denkanstöße und Praxismodelle, die Alternativen aufzeigen? Eine Ausgabe erstellt in Kooperation mit der Arbeiterkammer Wien.

Eine Veranstaltungsreihe der IG bildende Kunst, die Fragen zu zeitgenössischen Arbeitsbedingungen von KünstlerInnen ins Blickfeld rückt, insbesondere zu den Themen Steuern und Sozialversicherung. Nächsten Termine: 30. Oktober 2018 in Kooperation mit der IG Kultur Steiermark in Graz, 27. November 2018 in Wien.

Selbstständig erwerbstätige KünstlerInnen gelten als "Neue Selbstständige". Wird die Versicherungsgrenze überschritten, kommt es zur Pflichtversicherung bei der Sozialversicherungsanstalt der Gewerblichen Wirtschaft SVA.

Informationsblatt der IG bildenden Kunst zur Sozialversicherung für KünstlerInnen, aktualisiert für 2017

 

Informationsveranstaltungen der IG bildenen Kunst zum Thema Sozialversicherung:

# Pension am Konto - (k)eine Kunst?
Infoveranstaltung: Survival Training für Künstler_innen
Linz, 23.3.2017, 16-18h
http://www.igbildendekunst.at/service/survivaltraining/pension

# Wir werden die Kunst schon

Lehrlingsausbildung

Informationen zur Ausbildung von Lehrlingen in Kulturvereinen

Ferialpraktikum und Beschäftigung in den Ferien

Informationen zur genauen Unterscheidung von Ferialpraktikum/Volontariat und Beschäftigung in den Ferien