Antirassismus

Die neue Clubkultur: Tanzen für eine bessere Welt

Es geht ein Ruck durch die Clubs. Es entwickelt sich eine politische Clubkultur, die nicht nur hedonistisch-kommerziell ausgerichtet ist, sondern aktiv gegen Rassismus und Sexismus arbeitet, sich über Diversität bei Bookings und Publikum Gedanken macht und Kunst- und Kulturprojekte in die Szene holt.

Brokering Migrants: Österreichische Teilnahme aufgrund Unterfinanzierung abgesagt

Die IG Kultur Österreich muss die Teilnahme am Projekt "Brokering Migrants Cultural Participation" , das in den Ländern Belgien, Spanien, Schweden und Italien durchgeführt wird, aufgrund von mangelnder nationaler Finanzierung absagen . Ausgewählte große Kultureinrichtungen können nun nicht auf ihre Durchlässigkeit für Personen mit Migrationshintergrund befragt, analysiert und ihnen eventuell nötige Verbesserung vorgeschlagen werden. Das für Kunst und Kultur zuständige Ministerium konnte sich weder für eine

Imaginationen des Untergangs

Carina Klammer: Imaginationen des Untergangs. Zur Konstruktion antimuslimischer Fremdbilder im Rahmen der Identitätspolitik der FPÖ. Wien: Lit Verlag 2013

Nicht nur Arbeitskräfte

Vor dem Hintergrund immer krisenhafterer Arbeits- und Lebensbedingungen hat sich auch grundsätzlich verändert, wer als Tagelöhner*in tätig ist. Die Verletzung der Rechte von zum überwiegenden Teil Migrant*innen, der Akkordlohn, das Caporalato, die un(ter)dokumentierte Arbeit, die schwierigen Wohnbedingungen, die Allgegenwärtigkeit rassistischer Rhetorik und Handlungen machen die Felder Italiens zu einem politischen und sozialen Labor der Ausbeutung und Zersplitterung.

Wie weiter?

Refugees sind nicht hierher gekommen, um die österreichische Politik zu verändern, sondern um ein normales Leben zu beginnen. Und sie sind von diesem normalen Leben mindestens genauso weit entfernt wie vor einem Jahr – vielleicht sogar noch weiter.

Wo stehen wir jetzt?

Ein Jahr Refugee Protest Camp Vienna

Romanistan ist überall. Markierungen in unwegsamen Gelände (Publikation)

Zwischen 2011 und 2013 widmete sich das Projekt Romanistan. Crossing Spaces in Europe Fragen der Selbstorganisation und – damit verbunden – der zeitgenössischen Kultur-, Kunst- und Medienproduktion europäischer Roma. Der ab Mai 2013 vorliegende Reader versammelt Texte aus dem Projekt.

multilingual heterolingual

Heute stellen wir euch die Ausgabe 2/2013 der Kulturrisse vor, die sich dem Thema der Sprachvielfalt widmet. In der Rubrik „A bisserl mehr Senf, bitte!“ sprachen wir mit Daniela und Silvia, einer Unterstützerin und einer Aktivistin der AbfallberaterInnen, die gegen die prekären Arbeitsverhältnisse bei der MA48 kämpfen. Unsere Kolumne kommt aus der Alternativen-zum-Verlust-der-Kulturpolitik-Serie, diesmal mit Petja Dimitrovas Beitrag „Mobilität statt Barrieren“.

Arbeitsmarktzugang für AsylwerberInnen

„ Jedermann hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen. “ (Art. 14 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vom 10.12.1948) „Einem Menschen seine Menschenrechte verweigern bedeutet, ihn in seiner Menschlichkeit zu missachten.“ (Nelson Mandela, Friedensnobelpreisträger) Die Sozialistische Jugend und die Volkshilfe treten für eine humane, demokratische und gerechte Gesellschaft ein. Wir gehen davon aus, dass jeder Mensch mit gleichen Rechten

FPÖ Burschenschafter Ball blockieren!

Aufruf der Offensive gegen Rechts: Am 27. Jänner 2012 beteiligten sich mehr als 8.000 AntifaschistInnen an den Protesten gegen den Burschenschafter (WKR)-Ball in der Hofburg. Der Wiener Korporations Ring (WKR) ist der Dachverband aller Wiener deutschnationalen Verbindungen. Es war nicht nur der größte antifaschistische Protest seit fast 10 Jahren, durch erfolgreiche und gewaltfreie Blockadeaktionen konnte der Ball nur mit erheblicher Verspätung beginnen. Durch den öffentlichen Druck