Romanistan Konferenzdokumentation (Publikation)

Die IG Kultur Österreich lud zur Konferenz „Romanistan Crossing Spaces". Romanistan ist ein EU-Kulturprojekt, das von der IG Kultur Österreich koordiniert und gemeinsam vom Roma Kulturzentrum Wien, von Fagic in Barcelona und von Amarodrom in Berlin organisiert wird.

Die Konferenzdokumentation steht auf DeutschEnglisch und Spanischzum Download bereit. Eine Auflistung der verfügbaren Medien befindet sich auf der entsprechenden Site der Onlinepräsenz des Projektes.

 

ROMANISTAN KONFERENZ:

Romanistan ist eine Bewegung durch das 'Haus Europa', ein emanzipatorisches Projekt, welches Roma Kulturarbeit jenseits von Folklore zeigt. In Selbstorganisation, Vernetzung und dem nachhaltigen Schaffen von Strukturen und Strategien, werden Handlungsfreiräume geschaffen und genutzt, und Roma Kulturarbeit in all ihrer Heterogenität und Vielfalt auf der europäischen Landkarte verortet. Zentrale Themen sind Selbstermächtigung und Selbstorganisation, Vernetzung und Kooperation, und Medien und Öffentlichkeit.

Am Freitag den 25.November 2011 wurden theoretisch-philosophische bzw. historisch-politische Aspekte von Herrschaftsstrukturen und Selbstermächtigung diskutiert. Ljubomir Bratic aus Wien stellte Fragen nach Möglichkeiten und Hindernissen der Selbstermächtigung im Rahmen von Strukturen und Mechanismen von Herrschaft und Macht.
Teodora Tabacki aus Berlin zeichnete den Weg der Roma als Grenzgehende Europas nach und Pedro Aguilera aus Barcelona referierte über Entwicklungen und Manifestationen des Antiziganismus.

Am Samstag den 26. November wurde das Thema der Selbstermächtigung von der Praxis her betrachtet, wobei der Fokus auf zwei Aspekten liegt: Der eine ist "Empowerment durch Netzwerken", der zweite sind Strategien der Beeinflussung der Darstellung von Roma in den Medien.