Lunch Lecture: Hunger auf Kunst und Kultur

Kulturpass, Teilhabe und neue Publikumsperspektiven: Wie gelingt kulturelle Teilhabe für Menschen, die von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen sind? Mit der österreichweiten Aktion „Hunger auf Kunst und Kultur“ ist Kärnten | Koroška seit 2025 Teil eines bundesweiten Netzwerks, das kulturelle Teilhabe aktiv fördert. Der Kulturpass ermöglicht anspruchsberechtigten Menschen kostenlosen Eintritt zu teilnehmenden Kunst- und Kultureinrichtungen – doch ein freier Eintritt allein reicht oft nicht aus.

Lunch Lecture: Hunger auf Kunst und Kultur

Kulturpass, Teilhabe und neue Publikumsperspektiven

Wie gelingt kulturelle Teilhabe für Menschen, die von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen sind? Mit der österreichweiten Initiative „Hunger auf Kunst und Kultur“ ist Kärnten | Koroška seit 2025 Teil eines bundesweiten Netzwerks, das den Zugang zu Kunst und Kultur für alle Menschen stärkt. Der Kulturpass ermöglicht anspruchsberechtigten Personen kostenlosen Eintritt zu teilnehmenden Kulturinstitutionen – doch kulturelle Teilhabe beginnt nicht erst an der Kassa.

Gemeinsam mit Alexander Brenner-Skazedonig und Ines Fritz vom Kärntner Armutsnetzwerk und dem Koordinationsbüro Hunger auf Kunst und Kultur Kärnten | Koroška sowie Monika Wagner, Österreich-Koordinatorin der Initiative, werfen wir einen Blick auf die bisherigen Erfahrungen in Kärnten | Koroška und diskutieren, welche Potenziale sich für Kultureinrichtungen eröffnen.

Im Mittelpunkt stehen Fragen der Publikumsentwicklung und kulturellen Teilhabe: Welche Barrieren erschweren den Zugang zu Kunst und Kultur? Welche Menschen werden von bestehenden Angeboten bislang nicht erreicht? Und welche Strategien können Kultureinrichtungen entwickeln, um ein vielfältigeres Publikum anzusprechen?

Anhand von Praxisbeispielen aus Kärnten | Koroška und anderen Bundesländern werden gelungene Ansätze der Kulturvermittlung vorgestellt. Darüber hinaus erfahren die Teilnehmer:innen, wie die Zusammenarbeit mit den Ausgabestellen des Kulturpasses funktioniert und welche Möglichkeiten Kultureinrichtungen haben, ein offenes, inklusives und niederschwelliges Kulturangebot mitzugestalten.

Die Lunch Lecture richtet sich an Kulturtätige, Kulturinitiativen und Kulturinstitutionen, die sich mit Fragen der Zugänglichkeit, Publikumsdiversifizierung und kulturellen Teilhabe auseinandersetzen und die Initiative „Hunger auf Kunst und Kultur“ näher kennenlernen möchten.

Moderiert von Mika Palmisano (-/they/them), IG KiKK

Wir freuen uns auf den Austausch!

Lunch Lecture:

12.10.2026 | 13.00–14.00 | online via ZOOM 

Hier klicken, um dem Meeting beizutreten.

Unsere Lunch Lecture ist ein Webinar zur Mittagszeit, in dem ihr euch „nebenbei“ Informationen und Impulse abholen und in einen Dialog treten könnt, ohne euch freinehmen zu müssen. Dafür verwenden wir die Plattform Zoom. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Veranstaltung wird aufgezeichnet.

 

Weiterlesen:

Auf Initiative des Armutsnetzwerks Kärnten und der IG KiKK startet die österreichweit etablierte Aktion „Hunger auf Kunst und Kultur“ nun auch in Kärnten | Koroška! Mit der Umsetzung von Hunger auf Kunst und Kultur wird Kärnten Koroška als letztes Bundesland Teil einer etablierten, österreichweiten Initiative zur Stärkung kultureller Teilhabe. Der Start erfüllt eine langjährige kulturpolitische Forderung und zeigt, dass zivilgesellschaftliches Engagement politische Veränderungen anstoßen kann. Jetzt werden Kulturpasspartner gesucht: Lasst uns gemeinsam daran mitwirken, dass Kunst und Kultur für alle zugänglich wird!

Die Radiosendung zum Thema Hunger auf Kunst und Kultur | Lakota po umetnosti in kulturi zum Nachhören und Nachlesen: Jeder Mensch hat ein Recht auf Kunst und Kultur! Diesem Ansatz verschreibt sich die österreichweite Aktion „Hunger auf Kunst und Kultur“, die armutsgefährdeten und von Armut betroffenen Menschen den Zugang zu Kunst und Kultur erleichtern soll. Das „Kärntner Netzwerk gegen Armut und soziale Ausgrenzung“ hat nun mit Unterstützung der IG KiKK die Aktion nach Kärnten Koroška geholt, um mehr soziale Teilhabe für Menschen mit finanziellen Engpässen zu schaffen. 

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