Petitionsüberreichung: Klagenfurt, mach deinen Job | Celovec, opravi svoje delo!

Die von der IG KiKK (Interessensgemeinschaft der Kulturinitiativen in Kärnten | Koroška) gestartete Petition "Klagenfurt, mach deinen Job: Budgetbeschluss jetzt!" hat 3.132 Unterstützer:innen gesammelt. Am 12. Feber, 10:00 überreichte die IG KiKK die Petition an Bürgermeister Scheider, Kulturreferent SR Mag. Petritz und Kulturabteilungsleiter Mag. Gerdanovits. Mit der Überreichung der Petition verlieh die IG KiKK dem Willen der Klagenfurter Bevölkerung sowie dem dringenden Handlungsbedarf durch die politischen Entscheidungsträger:innen Klagenfurts Ausdruck und setzte ein klares Zeichen: Die Stadt braucht einen Budgetbeschluss. Jetzt! Es reicht.
Es gab während des Gesprächs mit den Entscheidungsträgern die Zusage dazu, dass Kunst und Kultur im Budget enthalten sein werden und auch dazu, dass die freiwilligen Leistungen der Stadt nicht weggekürzt werden sollen. Ausserdem wurde der IG KiKK die Teilhabe als Expertin sowohl an Senatssitzungen als auch am Kulturausschuss zugesichert.

Die zentrale Forderung der Petition ist die rasche Erstellung eines zukunftsfähigen Budgets, das die Absicherung der Bereiche Kunst, Kultur, Soziales und Sport beinhaltet.Die aktuell in Kraft getretene Zwölftelregelung bedroht das gesellschaftliche Leben und das Fortbestehen vieler Initiativen und Vereine, da keine sogenannten freiwilligen Leistungen ausbezahlt werden dürfen, wie etwa die Finanzierung von Vereinen. Das bedroht Existenzen und das vielfältige Zusammenleben in Klagenfurt.
Am 12. Feber, 10:00 überreichte die IG KiKK die Petition an Bürgermeister Scheider, Kulturreferent SR Mag. Petritz und Kulturabteilungsleiter Mag. Gerdanovits. Mit der Überreichung der Petition verlieh die IG KiKK dem Willen der Klagenfurter Bevölkerung sowie dem dringenden Handlungsbedarf durch die politischen Entscheidungsträger:innen Klagenfurts Ausdruck und setzte ein klares Zeichen: Die Stadt braucht einen Budgetbeschluss. JETZT!  Es reicht. Genug Verunsicherung, Prekarisierung und Marginalisierung der vielen engagierten Menschen. Diese machen Klagenfurt durch ihr vielseitiges Engagement seit Jahren zu einer lebenswerten Stadt für Bewohner:innen, Besucher:innen und für Entscheidungsträger:innen.
Es gab die Zusage dazu, dass Kunst und Kultur im Budget enthalten sein werden und auch dazu, dass die freiwilligen Leistungen der Stadt nicht weggekürzt werden sollen. Ausserdem wurde der IG KiKK die Teilhabe als Expertin sowohl an Senatssitzungen als auch am Kulturausschuss zugesichert.
Nach der Petitionsüberreichung versammelten sich Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition vor dem Rathaus, um den Unterschriften ein Gesicht zu geben. Sie verliehen ihrem Unmut Ausdruck durch ein gemeinsames Protestsingen des Klagenfurter Protestlieds 2025 von Marie & Luise.

Fotomaterial: Presse | Mediji

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