Burschenschaft Furia: „Mensuren der Burschenschaftler zeigen Menstruationsneid“

Die Burschenschaft Furia setzt sich ähnlich der Wiener Hysteria für das goldene Matriarchat und gegen das Wahlrecht für Männer ein. Die Mensur von Burschenschaftlern zeige Menstruationsneid. Wir haben mit ihnen über österreichische Frauenpolitik, die scharzblaue Regierung, den Ibiza Skandal, Straches Schönheit und Bierleins Stärke gesprochen.
Burschenschaft Furia
Burschenschaft Furia

 

 

Fotos: Burschenschaft Furia

Was haltet ihr für die größten Baustellen in der österreichischen Frauenpolitik? 


Die Burschenschaft Furia beschäftigt sich gegenwärtig eher mit Minderheitenthemen, also mit Männerpolitik, und hier im Besonderen mit Männerschutz – dieses Thema geht uns alle an. Und der Weg zum bestmöglich geschützten Mann führt unumgänglich ins Goldene Matriarchat. 

 

Wie bewertet ihr das Jahr schwarz/türkis-blauer Politik?


Das letzte Jahr beweist, wie notwendig verstärkter Männerschutz ist. Überforderte und verängstigte Männer in politischen Ämtern – das kann nicht sein! Eine solche Last kann das schwache Geschlecht nicht auf seinen zarten Schultern tragen. Entscheidungsträgerinnen müssen ganz klar stets Frauen sein, nur sie sind diesen Aufgaben gewachsen. Männer dürfen sich in die private Sphäre zurückziehen und sich entspannen. 

 

Der Ibiza-Skandal hat die Regierung zu Fall gebracht. War es nur ein Problem korrupter Politik oder auch eines problematischer Männerbilder?


Strache und Gudenus sind Opfer eines falschen Rollenverständnisses: In ihren phrittigen „Burschenschaften“, wo aus Menstruationsneid sogar Mensuren geschlagen werden, hat man ihnen vermittelt, dass sie sich in einflussreiche Ämter begeben sollen. Dass sie diesem Druck nur mit Drogen und Alkohol standhalten können, zeigt das Ibiza-Video klar. Abgesehen davon, dass sich dieser Konsum optisch verheerend auf das schöne Geschlecht auswirkt und die Burschenschaft Furia ganz generell für ein Alkoholverbot für Männer einsteht, muss über die plumpen Versuche der beiden, Regierungsgeschäfte zu führen, nicht weiter gesprochen werden: sie sind ganz einfach unsäglich. 

 

Wie glaubt ihr, geht es politisch im Herbst weiter?


Vernunft, Ratio und Stärke – all das befähigt allein Frauen zu politischen Entscheidungen. Brigitte Bierlein wird dazu beitragen, dass die Bevölkerung dies erkennen und zukünftig auch dementsprechend entscheiden wird. Selbstverständlich wird das Wahlergebnis auch davon abhängen, ob es der Burschenschaft Furia rechtzeitig möglich sein wird, das Männerwahlrecht abzuschaffen und durch das für Männer adäquatere Männermalrecht zu ersetzen. 

 

Was werden die Schwerpunkte eurer Arbeit in nächster Zeit sein?


Die Burschenschaft Furia wird sich weiterhin dem Goldenen Matriarchat, dem Männerschutz und der Volksaufklärung widmen. Konkret erscheint im September eine von der Burschenschaft Furia kuratierte Ausgabe des AEP-Magazins. Am 12. Oktober wird in Innsbruck eine matriarchale Stadtrundfahrt stattfinden, die in die weibliche Geschichte der Stadt entführt. 
 

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