kulturbudget

Die IG Kultur Vorarlberg sammelt Fragen aus der freien Szene, bündelt zentrale Anliegen und bringt sie am 21. Juli in der Landeshauptstadt Bregenz direkt in ein offenes Gespräch mit Kulturminister Andreas Babler ein. Damit entsteht eine wichtige Schnittstelle für Austausch, Klarheit und öffentliche Antworten zwischen Kulturszene und Ministerium.
Der Budgetvoranschlag des Bundes 2027/2028 liegt vor. Für Kunst und Kultur sind 2027 insgesamt 608,7 Millionen Euro vorgesehen – rund 21 Millionen Euro weniger als 2026. 2028 soll das Budget wieder auf 617,9 Millionen Euro steigen. Doch was sagen diese Zahlen tatsächlich aus? Welchen Stellenwert haben Kunst und Kultur im Gesamtbudget? Und was bedeutet der Voranschlag für die Förderungen der freien Szene? Wir haben die Zahlen im Detail analysiert.
Das Bundesbudget 2027/2028 liegt vor. Das Kulturbudget soll 2027 um 3,3 Prozent sinken. Real gekürzt wird bei den frei vergebenen Kunst- und Kulturförderungen. Die IG Kultur pocht auf Maßnahmen zur Stärkung der kulturellen Nahversorgung, denn Sparen ist kein kulturpolitisches Programm.
Das neue Schlusskommuniqué der ARGE Kulturelle Vielfalt zeigt: Kulturelle Vielfalt ist kein Zusatzprogramm, sondern demokratische Infrastruktur. Wer sie schützen will, muss freie Kulturarbeit, soziale Absicherung, faire Förderungen und regionale Kulturstrukturen verlässlich stärken. Eine Bestandsaufnahme und Appell an die Politik für stabile Strukturen und verlässliche Finanzierung.
Schere im Vordergrund, die einen Schatten wirft in Schwarz-Weiß Pressemitteilung zu den Budgetverhandlungen 2027–2028: Freie Kulturarbeit braucht Planungssicherheit statt Kürzungen von historischem Ausmaß.
Der Kulturbericht 2024 liegt vor und die IG KiKK hat diesen mit Fokus auf die freie Szene analysiert. Der Kulturbericht 2024 wurde mit deutlicher Verzögerung erst am 19. März 2026 beschlossen und öffentlich zugänglich gemacht. Die Mittel für Kunst und Kultur wurden 2024 erhöht, was in Zeiten allgemeiner Sparmaßnahmen ein wichtiges Signal ist. In unserer Analyse des Kulturbudgets 2024 haben wir untersucht, wie sich diese Erhöhung verteilt haben: Die Ergebnisse zeigen, dass sich bestehende Ungleichgewichte in der Mittelverteilung weiter verstärken. Sie machen deutlich, dass eine Erhöhung des Kulturbudgets auf 1 % der Gesamtausgaben notwendig ist, um die freie Kulturszene langfristig und nachhaltig abzusichern!
Die geplanten Kürzungen bei den direkten Förderungen des Bundes lösen auch in Kunst und Kultur Verunsicherung aus. Sollte der angekündigte Kürzungspfad umgesetzt werden, drohen bis 2029 Einschnitte von über 60 Millionen Euro. Noch ist das nicht festgeschrieben. Umso dringlicher sind jetzt klare politische Zusagen zur Absicherung freier Kunst- und Kulturarbeit.
Rettet das Kulturland Steiermark - Jetzt Petition unterstützen! Wir rufen zur Unterstützung der Petition von #kulturlandretten auf. In der Steiermark droht mit dem Wegfall der ORF-Landesabgabe ab 2027 ein Drittel der Finanzierungsgrundlage für Kunst und Kultur wegzubrechen. Das ist weder sachpolitisch zwingend noch alternativlos, sondern eine politische Entscheidung. Wer die Sicherung dieser Mittel verschleppt, nimmt die Aushungerung kultureller Infrastruktur bewusst in Kauf. Dabei sind Kunst und Kultur unverzichtbar: für demokratische Öffentlichkeit, gesellschaftlichen Zusammenhalt und kritische Auseinandersetzung. Den politischen Angriffen darauf gilt es entschieden entgegenzutreten.
Ein Puzzle in den Parteifarben der aktuellen Bundesregierung - rot, türkis und pink Vor fast exakt einem Jahr ist die Bundesregierung ihr Amt angetreten. Die kulturpolitische Agenda war ambitioniert, stand jedoch von Anfang an unter Budgetvorbehalt. Welche Maßnahmen wurden seither auf den Weg gebracht – und wie schlagen sie sich im Alltag der Kulturarbeit nieder? Eine Zwischenbilanz mit Fokus auf die freie Kulturarbeit.
Waage auf farbigem Untergrund; Die Expert:innen der ARGE Kulturelle Vielfalt resümieren nach einem Jahr Bundesregierung zur Lage der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen: Gerade in der Zweiten Republik war der Schutz dieser zentralen europäischen Errungenschaft noch nie so wichtig wie heute. Doch einzelne positive Schritte stehen strukturellen Verschlechterungen gegenüber. Budgetkürzungen gefährden die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen als demokratisches Fundament, und autoritäre Angriffe haben weiter zugelegt.
Ein traurig dreinschauendes zerbrochenes Sparschwein ©️ AdobeStock Ein Förderantrag wird abgelehnt. Die Begründung: nicht das Projekt, nicht die Qualität, nicht die Relevanz – sondern allein das fehlende Budget. Es sei schlicht kein Geld da, alle müssten sparen. Gibt es hier neben Fluchen und Weinen irgendetwas, dass man tun kann – z. B. rechtliche Möglichkeiten, gegen die Absage vorzugehen?
2024 scheint ewig her und seitdem prägen Regierungsbildungsprozesse und Debatten über Budgetkürzungen die Agenda. Dennoch – oder gerade deshalb – lohnt sich ein genauer Blick auf Kunst- und Kulturbericht 2024, der gestern auch im Kulturausschuss vorgestellt wurde: Er stellt die budgetäre Ausgangslage politischer Entscheidungen dar, wie Bundesförderungen in Kunst und Kultur verteilt sind und wie die vorgenommenen Kürzungen 2025 einzuordnen sind.