Während das Jahr 2020 zu Ende geht, ist ein Ende der Corona-Krise nicht in Sicht. Wir nehmen den Jahreswechsel zum Anlass, Zwischenbilanz zu ziehen: Wie bewertet ihr das bisherige Corona-Krisenmanagement für Kunst und Kultur? Wie zufrieden seid ihr mit den bisherigen Hilfsmaßnahmen? Was hat funktioniert, was muss besser funktionieren? Und wie blickt ihr in die Zukunft?
Rund 300 Kultureinrichtungen und Künstler*innen richten sich in einem Offenen Brief an die Bundesregierung: Kunst und Kultur ist mehr als ein Freizeitvergnügen!
Aktuelle kulturpolitische Nachrichten der IG Kultur Steiermark. Diesmal mit ausführlichen Interviews zum Thema Kulturarbeit in der Region und den Auswirkungen der Corona Krise.
Rettungsschirm Kunst Kultur Mit unerbittlicher Schärfe hat uns die derzeitige Pandemie die Vulnerabilität der täglichen Arbeitswelt von Kunst- und Kulturschaffenden vor Augen geführt. Die Krise ist ein Weckruf an die Politik, nachhaltige Änderungen herbeizuführen: Weg von kurzfristigen Rettungsleinen, hin zu soliden, krisenfesteren Sicherungssystemen, die in Partner*innenschaft mit dem Kunst- und Kultursektor erarbeitet werden. In einem gemeinsamen Kommuniqué skizzieren Interessenvertretungen des Kunst- und Kulturbereichs Wege aus der Krise.
Kulturstaatssekretärin Mayer hat heute eine Erhöhung des Budgets für Kulturinitiativen um 700.000 € (+15%) angekündigt. Die Interessenvertretungen der Kulturinitiativen begrüßen diese Erhöhung als ersten Schritt. Weitere Erhöhungen und eine Ausweitung des Empfängerkreises sind und bleiben aber notwendig.
Kultur im zweiten Lockdown Die Kultur ist schon ein wenig länger im zweiten Lockdown, Veranstaltungen waren schon verboten, als Möbelhäuser noch Wochenendaktionen mit 8.000 Menschen feierten. Wir haben uns bei der Kultur umgehört, wie die Lage vor dem zweiten Lockdown aussah, wie sie bislang durchhalten, ob die Unterstützungsleistungen ankommen, ob sie sich von der Politik gehört fühlen und was sie für das nächste Jahr erwarten. Wir hören Eveline Lehner von der Cselley Mühle im Burgenland, Frederik Lordick vom Dachsbau in Tirol, Susanna Bihari von der Theaterzeit Freistadt in Oberösterreich, Werner Wultsch von der Klagenfurter Sezession in Kärnten und Julia Eder vom Winterfest Salzburg. 
Anlässlich der Europäischen Theaternacht 2020 laden IG Kultur und IG Freie Theater am 21. November um 16.30 zum virtuellen Austausch über die aktuelle Situation, behördliche Vorgaben und was Theaterschaffende und Kultureinrichtungen zur Bewältigung der Krise unternehmen können. Eine Kooperation mit der Europäischen Theaternacht.
Aktuelle kulturpolitische Nachrichten der IG Kultur Steiermark. Diesmal mit einem großen Schuss Utopie von Silvia Federici.
IG Kultur Corona Teleworking Angesichts der aktuellen Entwicklung wechselt das Team der IG Kultur Österreich wieder in den Homeoffice-Betrieb. Wir stehen Euch aber weiterhin für Beratungen und Anfragen per Telefon, E-Mail oder Video-Konferenz zur Verfügung.
Desinfektionsmittel, Spender, OKH Vöcklabruck, Präventionskonzepte Seit 21. September ist die Erstellung eines Präventionskonzeptes ab 50 Personen indoor bzw. 100 Personen outdoor notwendig, ab 1. November vermutlich schon ab 7 Personen indoor, bzw. 13 Personen outdoor. Große Verantwortung für ein kleines Papier in einem Land mit einer dicken Demokratie. Klingt einschüchternd, muss es aber nicht sein. Ein kurzer Überblick darüber, was man beachten sollte und ein paar Stimmen aus dem Kulturbereich dazu, was schwierige Punkte waren, wie die Umsetzung genau aussieht und was sie anderen empfehlen.
Corona, Covid, Kunst, Kultur, Veranstaltungen, zugewiesene Sitzplätze Die Rechtsgrundlage für die neuen Verschärfungen liegen endlich vor. Fakt ist, Kulturakteur*innen können sich auf nichts mehr einstellen, außer dass es immer rigider wird. Was nicht vor sitzendem Publikum dargeboten werden kann, wird mit privaten Partys gleichgesetzt. Für gesellige Zusammentreffen in privater Runde gelten die gleichen Regeln wie für professionelle Kulturangebote ohne Sitzplätze. Ohne Unterstützung droht jahrzehntelange Aufbauarbeit in Bereichen wie der Soziokultur, Subkultur oder Jugendkultur dauerhaft verloren zu gehen.
Webinarreihe: Covid-19 und Kultur, Corona, Gemeinnützigkeit, Statuten Vorsorge ist besser als Nachsorge, gerade in Krisenzeiten. Ob die Statuen und tatsächlichen Tätigkeiten des Kulturvereins den aktuellen Anforderungen an die Gemeinnützigkeit gemäß Bundesabgabenordnung entsprechen, sollte regelmäßig überprüft werden - bevor das Finanzamt prüft! Im Webinar am 9. November bringen wir euch auf den aktuellen Stand in Punkto Gemeinnützigkeit. Teilnahme für Mitglieder der IG Kultur Österreich kostenlos. Anmeldung erforderlich!