Fußball, Populärkultur und Gesellschaft

Fußball ist nicht nur Sport, er ist längst Populärkultur geworden. Lenkt er im Sinne eines "Brot und Spiele" von den wichtigen Themen ab? Perpetuiert er Rassismen durch seine nationalen Spektakel oder hat er integrative Effenkte? Ist er ein Spiegel der Gesellschaft oder gibt er sogar Impulse für gesellschaftliche Entwicklungen?

"Ich halte es sogar für gefährlich, sich nicht mit Fußball zu beschäftigen!"

 

Fußball ist nicht nur Sport, er ist längst Populärkultur geworden. Lenkt er im Sinne eines "Brot und Spiele" von den wichtigen Themen ab? Perpetuiert er Rassismen durch seine nationalen Spektakel oder hat er integrative Effenkte? Ist er ein Spiegel der Gesellschaft oder gibt er sogar Impulse für gesellschaftliche Entwicklungen?

 

Wir haben mal wieder ein Fußballgroßevent hinter uns, dass Millionen von Menschen einen Monat lang in den Bann gezogen hat. Es lenkt durchaus von den wichtigen Themen ab, zum Beispiel von den Tragödien, die sich immer noch am Rande Europas abspielen - gerade einmal der Breixit schaffte es noch in das Agenda-Setting. Ein künstlerisches Umfeld oder der Kulturbereich kann durchaus sportfeindlich sein, ebenso wie breite Teile der Linke oder viele Intellektuelle. Sie täten trotzdem gut daran, noch einmal hinzusehen, so derKulturwissenschafter Matthias Marschik. Denn wo der Sport eine Massenkultur ausbildet, kann er uns etwas über die Entwicklung der Gesellschaft verraten.

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