Theater

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Kulturarbeit für wen? Die Ergebnisse September 2021

Wie gut kennt eine Kulturorganisation ihr Publikum? Über den österreichischen Projektpartner IG Kultur waren in die ASSET-Studie vier kleinere – mit der freien Szene kooperierende Wiener Theater eingebunden, sodass die Transfers der Erkenntnisse nicht nur Theatern aller Größenordnungen, sondern auch der freie Kulturszene sowie kleineren Kulturvereinen möglich sind.
Das Toihaus Theater sucht im Rahmen des Toihaus-Festivals Performance Fiction Projekte oder Ideenskizzen aus allen künstlerischen Bereichen und Genres, die sich der vielfältigen Bedeutung von Pilzen für das Leben auf unserem Planeten sowie ihrer Verbindung und Verwobenheit mit diesem widmen. Einreichfrist: 28.02.2021

Präsentation Zwischenergebnisse November 2019

Von April bis Mai 2019 erfolgte die erste Publikumsbefragung zu Grunddaten, Motivation und Entscheidungsfaktoren von BesucherInnen europäischer Theater im Rahmen des Projekts ASSET. Die erste Auswertung und Analyse der Daten durch die Londoner Audience Agency wurde im November 2019 in Wien präsentiert, inklusive Wiener Besonderheiten im europäischen Vergleich. Hier die Ergebnisse zur Nachlese.

Follow-Up Workshop & Lecture November 2019

Wer ist mein Publikum und warum? Wie kann ich mithilfe dieser Daten neue Besucher*innen gewinnen? Jonathan Goodarce von der Londoner Audience Agency stellt am 4.11. aktuelle Ergebnisse einer ländervergleichenden Analyse von BesucherInnen-daten europäischer Theater vor und zeigt auf, wie ihr mit diesen Erkenntnisse Strategien zur Gewinnung neuer Besucher*innen entwickeln könnt.

Auftakt-Workshops Jänner 2019

Bei den Auftakt-Workshops erhaltet ihr die einmalige Gelegenheit, ein international entwickeltes Instrument zur Publikumsentwicklung vermittelt zu bekommen. Es werden die Arbeitsweisen und Ideen dahinter erläutert und die ExpertInnen stehen für Fragen von zur Verfügung stehen. Wenn Ihr als Organisationen, das Instrument während der Laufzeit des Projektes implementieren wollt, stehen wir Euch unterstützend zur Verfügung.
Dieses Verfahren, mit Theater Gesetze zu erarbeiten, mag naiv scheinen, die geschriebenen Gesetze vorschnell, oder auch zu sehr am existierenden staatlichen System orientiert. Dennoch ist es beeindruckend, was an einem einzigen Abend geschaffen werden kann. Ein Erfahrungsbericht über den Versuch der kollektiven Ermächtigung.
Stary Theater in Krakow
Die Bedeutung des Theaters als ein Medium, das in der Lage ist, Menschen anzusprechen, die nicht bloß an Kunst interessiert sind, sondern darüber hinaus eine kritische Haltung gegenüber denjenigen Autoritäten an den Tag legen, welche die Freiheit wertgeschätzter Institutionen einschränken wollen.
Woyzeck
Nationalismus, Rassismus, Faschismus, Heuchelei, Dekadenz
Erinnerungskultur Theater Geschichtsaufarbeitung
In meiner Muttersprache, dem Slowenischen, gibt es das Wort „Gedächtnis“ nicht. Es ist immer das Wort „spomin“, das Erinnerung bedeutet. Will ich mir etwas merken, es „im Gedächtnis“ behalten, muss ich mich zeitgleich daran erinnern können. Ein Paradoxon, würde man meinen. Nebbich. Das Merken setzt Erinnerung voraus, Erinnerung wiederum Erlebtes. Vorhanden bleibt, woran man sich erinnert und woran erinnert wird. Gedenken, feierliches Begehen, sind ebenso Erinnerung wie alles Bleibende und alles das, was in jedem Augenblick im Menschen da ist. In der slowenischen Sprache ist das so.
Gods Entertainment
Elke Strobl im Gespräch mit God’s entertainment Was kann das Theater heute noch bewegen? In Konkurrenz zum Fernsehleitspruch „größer, greller, geiler“ ist es heute oft kein Instrument der Reflexion und Ort der politischen Auseinandersetzung, sondern ein Treffpunkt der schnöden Gesellschaft und der Selbstverliebten. Ende des Jahres wollte die Theaterund Performance-Gruppe God’s Entertainment mit dem von ihnen kuratierten Festival Real Deal gegen die Kommerzialisierung von Kunst und Kultur protestieren. In Zusammenarbeit mit der Installationskünstlerin Christina Kubisch, dem Performance-Netzwerk geheimagentur, Choreographin Ann Liv Young, Rapperin und Produzentin Lady Leshurr und vielen anderen stellten sie sich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen im Wiener WUK die Frage, was passiert, wenn Kunst nur noch anhand der Wirtschaftlichkeit und als einseitiger Prozess für KonsumentInnen geschaffen wird.
Foto: ©Patrick Kwasi
Einmal im Jahr lädt die Europäische Theaternacht dazu ein, die Vielfalt der österreichischen Theaterszene an einem Tag zu erforschen. Wir sprechen über das Projekt, die Erfahrungen der Theaterschaffenden und Zukunftsvisionen. Kulturarbeiterin des Monats ist Cornelia Anhaus, ARGEkultur Salzburg.
Wie restriktive Visa-Vergabe kulturellen Austausch verhindert