minderheiten

Die kärntner-slowenische Kulturmanagerin und -arbeiterin Alina Zeichen wurde heuer der Maria-Tusch-Frauenpreis verliehen. Mit dem nach einer der wichtigsten Vertreter:innen der Kärntner Arbeiter:innenbewegung benannte Preis würdigt die Stadt Klagenfurt/Celovec Menschen, die sich besonders für Mädchen, Frauen und Geschlechtergerechtigkeit einsetzen. Zeichen, welche den ersten zweisprachigen, queerfeministischen Kulturverein in Kärnten gründete und Co-Präsidentin des UNIKUMs sowie im Vorstand der IG KiKK ist, engagiert sich seit Jahrzehnten für die Gleichberechtigung von FLINTA*s und Minderheiten. MIT NACHLESE auch in LEICHTER SPRACHE
Sie halten sich über Jahrzehnte selbst in abgelegenen Regionen, treu begleitet durch ein Stammpublikum, getragen durch ein kontinuierliches Kulturprogramm. Ausbleibendes Publikum ist selbst in ländlichen Regionen für viele Kärntner slowenischen Kulturvereine kaum Thema. Eine Spurensuche nach dem Erfolgsrezept und welche Erkenntnisse dies für andere Kulturvereine bereithalten könnte.
kärnten Mit großer Besorgnis und zunehmender Bestürzung verfolgt die Interessensgemeinschaft der Kulturinitiativen in Kärnten/Koroška (IG KiKK) den unerwarteten Schwenk des Landeskulturrates im Ringen um die zukünftige Landesverfassung.
Während kulturelle Selbstinszenierungen von People of Color in den USA, Großbritannien und Frankreich schon seit längerer Zeit medial vermittelt werden, haben migrantische Gruppen erst in den letzten Jahren einen etwas größeren Zugang in das Kulturleben deutschsprachiger Einwanderungsgesellschaften erhalten.