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Das Land Kärnten vergibt in Kooperation mit der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee für den Zeitraum vom 1. Mai bis 30. September 2027 an FOTO- und MEDIENKÜNSTLER:INNEN ein Stipendium inkl. Wohn- u. Arbeitsmöglichkeit in Klagenfurt am Wörthersee. Das Stipendium in der Höhe von € 6.000,- wird vom Land Kärnten gestiftet. Die Betriebs- und Mietkosten für die Wohn- und Arbeitsmöglichkeit trägt die Landeshauptstadt Klagenfurt. Sämtliche darüber hinaus gehende Kosten hat der/die Künstler:in selbst zu tragen. Ende der Einreichfrist: 31.10.2026
Fotogalerie Wien © Noemi Abraham In der Fotogalerie Wien, die seit über vierzig Jahren ein zentraler Ort für künstlerische Fotografie in Österreich ist, hat 2024 der berüchtigte Generationenwechsel stattgefunden. Susanne Gamauf, die langjährige Leiterin, hat das Kollektiv verlassen und damit eine Ära beendet. Für uns ist das eine inspirierende Übergabe und gleichzeitig eine Herausforderung. Der Wandel zeigt sich nicht nur in den Strukturen des basisdemokratischen kuratorischen Kollektivs, auch die die Rahmenbedingungen unserer Arbeit und unser Publikum sind einem Wandel unterworfen.
Nirgends in der Sozialistischen Republik Vietnam werden die Spannungen zwischen traditionellen sowohl konfuzianisch als auch kommunistisch geprägten Wertvorstellungen und den Einflüssen des westlichen Kapitalismus wohl deutlicher sichtbar als in der Kunstszene der Hauptstadt Hanoi. Jahrhunderte Kolonialgeschichte, der Vietnamkrieg (in Vietnam der „Amerikanische Krieg“ genannt) und die wirtschaftliche Öffnung und Liberalisierung „Đôi mó’i“ vor gut 30 Jahren haben ihre Spuren hinterlassen. 
Wenn man weiß, dass Kulturpolitik in Afrika Kulturkooperation bedeutet – meist mit der ehemaligen Kolonialmacht –, kann man die Frage umformulieren: Was sagt die Organisation einer Kulturveranstaltung über die Beziehungen zwischen Frankreich und Afrika aus?
In der Sowjetunion beschränkte sich die Fotografie zur Zeit der Industrialisierung auf eine „agitatorisch-propagandistische und erzieherisch-organisatorische Funktion“ (Sartorti 1979: 183). Die Reportagefotografie diente mehr der Propagierung eines Ideals als der kritischen Darstellung der Realität und ließ für Widersprüche des sozialen Wandels keinen Platz.
Die Beziehung zwischen Kunst und Wirklichkeit steht im Zentrum der künstlerischen Arbeiten von Anna Artaker. Neben ihrer Teilnahme an der Gruppenausstellung Das Potosí-Prinzip, die zur Zeit im Haus der Kulturen der Welt in Berlin zu sehen ist, gastierte sie zuletzt im Frühjahr 2010 mit einer Einzelausstellung in der Wiener Secession, bei der Fotos der Totenmasken des sowjetischen Staatsbildhauers Sergej Merkurov zu sehen waren.