Foto von Renata Moraes auf Unsplash Trägt eure Arbeit zur Verteidigung und Stärkung demokratischer Teilhabe online oder offline bei? Habt ihr Interesse, eure Arbeit und Erfahrungen bei einer internationalen Konferenz zu präsentieren? Dann bewerbt euch für die Teilnahme an der Jahreskonferenz der ENCC von 20. bis 22. Mai 2026 in Lissabon, Portugal. Die IG Kultur Österreich übernimmt für zwei Mitglieder Reise- und Teilnahme­kosten.
Am 29. Jänner 2026 hat das Kärntner Kulturgremium einen offenen Brief an die Landesregierung gerichtet, der mit großer Irritation und wachsender Sorge auf Pläne reagiert, die Abteilung 14 – Kunst und Kultur im Zuge einer Verwaltungsreform aufzulösen und zur bloßen Unterabteilung herabzustufen. Was auf den ersten Blick wie eine verwaltungstechnische Umstrukturierung erscheinen mag, ist bei genauerer Betrachtung ein Angriff auf demokratische Kulturpolitik – und ein gefährlicher Rückschritt in eine Zeit, die Kärnten bereits hinter sich gelassen glaubte.
Die IG KiKK – Interessensgemeinschaft der Kulturinitiativen in Kärnten | Koroška unterstützt den offenen Brief des Kärntner Kulturgremiums vom 29. Jänner 2026 und stellt sich solidarisch hinter dessen Forderung: Die Abteilung 14 – Kunst und Kultur muss als eigenständige Abteilung erhalten bleiben. Das Kulturgremium warnt in seinem Schreiben an die Landesregierung vor einem erheblichen kulturpolitischen Rückschritt mit weitreichenden Folgen für die künstlerische und kulturelle Arbeit in Kärnten | Koroška.
Wenn euer Verein Künstler*innen oder Mitwirkende aus anderen Ländern für Veranstaltungen engagiert, werden unter Umständen für diese Personen Steuern fällig – die sogenannte Abzugssteuer. Was dabei zu beachten ist, wie die Abzugssteuer zustande kommt und ob euer Verein voraussichtlich abzugssteuerpflichtig ist, zusammengefasst mit Unterstützung der KPMG Alpen-Treuhand GmbH für Kulturvereine.
Wird es immer schwieriger Freiwillige zu finden oder liegt es an uns? – Eine Frage, die in letzter Zeit viele Kulturvereine beschäftigt. Wie es um das freiwillige Engagement in der österreichischen Bevölkerung bestellt ist, wird seit fast 20 Jahren erhoben. Der jüngst Bericht lässt vermuten, dass diese "Säule, die das gesellschaftliche Zusammenleben trägt" stabil ist. Aber ist dem so? Eine kritische Analyse der Entwicklung der Freiwilligentätigkeit, mit Fokus auf den Kulturbereich.
Was ändert sich, wenn existenzielle Absicherung zur Grundlage wird? Irland hat diese Frage mit dem Pilotprojekt „Basic Income for the Arts“ konkret erprobt. Zwischen 2022 und Februar 2026 wurde ein staatliches Grundeinkommen für Künstler*innen und Kulturarbeiter*innen eingeführt und wissenschaftlich begleitet. Die Ergebnisse führten zu einer politischen Entscheidung: Ab 2026 wird das Modell dauerhaft weitergeführt. Im Gespräch mit Maria Fleming von der National Campaign for the Arts geht es um die Wirkungen sozialer Absicherung auf Arbeit, Einkommen und gesellschaftliche Teilhabe.
Inspiriert vom Call der oberösterreichischen KUPFzeitung zum Thema Senf wurde uns bewusst: Wir haben in Vorarlberg mit "Lustenauer Senf" ein kulturaffines Familienunternehmen, das auch mit dem Lustenauer "W*ORT" befreundet ist. Da liegt ein Austausch über Senf, Kultur und gewürzte Kompositionen aus beidem doch sehr nahe. Und auch wenn sich die Akteur:innen beider Einrichtungen schon lange kennen, erfuhren sie im Laufe des Gesprächs Neues über liegengebliebene Instrumente, Leidenschaften im Dunklen, den „heimeligen“ Geschmack der Erinnerung und über die große Verantwortung, ein Familienunternehmen zu führen.
Hier findet ihr eine Nachlese und Zusammenfassung zum Awarenessarbeit für Veranstaltende – Workshop am 15. und 16. November 2025
Noch ist kein konkreter Fall eines insolventen Kulturvereins an uns herangetreten, dennoch mehren sich Anfragen zum Vorgehen im Ernstfall. Zentral ist sich frühzeitige zu informieren, denn im schlimmsten Fall haften vertretungsbefugte Vorstandsmitglieder persönlich für den entstanden Schaden. Können offene Rechnungen nicht mehr beglichen werden und ist keine Besserung absehbar, muss rechtzeitig gehandelt und Insolvenz angemeldet werden. Was das konkret bedeutet, hat Dr. Thomas Höhne in der aktuellen Ausgabe unserer Reihe „Rechtsauskunft“ hier zusammengefasst.
Die erste Lunch Lecture im frischen 2026 gestaltet die Kärntner Kulturstiftung mit uns. Wen spricht der neue Call an und was soll besonders unterstützt werden? Was sind Schwerpunktthemen der Kärntner Kulturstiftung? Diese Fragen und noch viel mehr wird uns das Team der Kärntner Kulturstiftung beantworten.
In Klagenfurt | Celovec tritt wieder die Zwölftelregelung in Kraft, die gesamte Zivilgesellschaft leidet darunter. Die Kunst- und Kulturszene protestiert.
Mit der Publikation „Diversität in der Kulturarbeit“ widmet sich die IG Kultur Steiermark der zentralen Frage, wie kulturelle Vielfalt nicht nur thematisiert, sondern aktiv in Strukturen, Programmen und Arbeitsprozessen verankert werden kann. Am 30. Januar 2026 wird die Publikation im Rahmen einer Podiumsdiskussion im JUKUS Stadtteilzentrum Lend präsentiert.