Mentoringprogramm für EU-Projekte von Kulturinitiativen

Das "Incubator"-Programm unterstützt Kulturinitiativen bei der Vorbereitung von EU-Projekten. Ausgewählte Projekte erhalten ein begleitendes Mentoring durch internationale Expert*innen und nehmen an einem Intensivworkshop zur Projektentwicklung in Gran Canaria teil. Bewerbungsfrist ist der 8. März 2021.

Logo Incubator Programme

Das Incubator-Programm will Kulturinitiativen und kulturelle Zentren dabei unterstützten, grenzüberschreitende Projekte zu entwickeln und dafür Unterstützung von EU-Programmen zu erhalten. 

Das Programm umfasst

  • Mentoring durch internationale Expert*innen im Rahmen virtueller Training-Sessions zur Unterstützung der Projektentwicklung und Vorbereitung einer Einreichung; 
  • die Teilnahme an einem 3-tägigen Intensiv-Workshop im Juni 2021 in Gran Canaria (Spanien, sofern es die COVID-19 Situation zulässt) zur Weiterentwicklung von Projektideen und -konzepten sowie Vernetzung mit anderen Kulturinitiativen, Vorträgen, Diskussionsrunden und Studienbesuchen;  
  • Unterstützung bei der Suche/Identifikation weiterer Projektpartner*innen 

Das Programm richtet sich an Kulturinitiativen, die bereits konkrete Projektideen entwickelt und mögliche Partner*innen in anderen EU-Mitgliedstaaten für eine Einreichung in einem der folgenden EU-Programmbereiche identifiziert haben: Kreatives Europa, Erasmus+, Erasmus für Jungunternehmer*innen, Interreg oder CERV (Citizenship, Equality, Rights and Values Programme)

Antragsberechtigt sind grundsätzlich Kulturinitiativen und kulturelle Zentren, ENCC-Mitglieder werden jedoch bevorzugt. Durch die Mitgliedschaft der IG Kultur Österreich bei der ENCC sind alle Mitglieder der IG Kultur automatisch auch ENCC-Mitglieder (im Bewerbungsformular unbedingt angeben, dass ihr ENCC-Mitglied seid).

Die Arbeitssprache ist Englisch. 

Bewerbungsfrist verlängert, nun 8. März 2021. 


Weiterführende Information: 

Ausschreibung und FAQs Incubator-Programm 
Zur Bewerbung 

Ähnliche Artikel

Die EU-Institutionen bekennen sich in der Erklärung „Europa für Kultur – Kultur für Europa“ zu Kultur als öffentlichem Gut und strategischer Aufgabe europäischer Politik. Ob dieser Anspruch im Finanzrahmen 2028–2034 auch zu ausreichenden Mitteln und zugänglichen Förderstrukturen führt, ist offen – gerade für gemeinnützige Kulturorganisationen. Eine Einschätzung.
Kulturtunnel Treffen Teilnehmer*innen Bei der vierten Kulturtunnelfahrt von IG KiKK und IG Kultur Steiermark diskutierten Kulturtätige aus Kärnten|Koroška und der Steiermark über die Herausforderungen und Chancen von Kulturarbeit im ländlichen Raum. Im Mittelpunkt standen Vernetzung, nachhaltige Strukturen, die Zusammenarbeit mit Gemeinden und die Bedeutung von Kulturinitiativen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Teilhabe. Die Veranstaltung zeigte einmal mehr, wie wichtig der Austausch über regionale Grenzen hinweg für eine starke freie Kulturszene ist. Nachlese auch in einfach Sprache.
Die künftige EU-Kulturpolitik wird derzeit an mehreren Stellen neu verhandelt. Während das Europäische Parlament mehr Geld für AgoraEU fordert, ist noch nichts entschieden. Gleichzeitig droht Kultur in anderen großen EU-Programmen an Sichtbarkeit zu verlieren, und auch der Culture Compass bleibt vorerst ein strategischer Rahmen ohne bindende Wirkung. Ein kurzer Überblick über den aktuellen Stand.